SMA Solar Technology AG als Arbeitgeber

  • Niestetal, Deutschland
  • BrancheEnergie
SMA Solar Technology AG

Wenn Sie gesund sind und es bleiben wollen: halten Sie sich vom Service fern!

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat bei SMA Solar Technology AG in Niestetal gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Im Bereich Service ist die Arbeitsatmosphäre derart exzellent, dass es schon mal passieren kann, dass sich über einen Zeitraum von 4-5 Wochen ca. 50-60 % der Mitarbeiter krank melden.
Was soll man noch mehr dazu sagen?!?

Kurzum: Der Servicebereich ist innerhalb von SMA das schlimmste, was einem passieren kann; vollkommen überforderte Vorgesetzte, die durch grottenschlechte Organisation wiederum die eigenen Mitarbeiter vollkommen überfordern – was dann entweder zu Arbeitsverweigerung oder eben Krankenstand führt. Das führt dann auch gerne mal zu unkontrollierter Brüllerei in Meetings.
Außerdem ist der 2nd Level Support für derart schlechte Arbeitsleistungen berühmt, dass meistens direkt die Entwickler angerufen werden.

Kollegenzusammenhalt

Sehr unterschiedlich!

Es gibt nette Kollegen, aber es gibt leider gerade im Bereich Service eine erhebliche Anzahl von Mitarbeitern, die für Mobbing und sozialunverträgliches Verhalten beinahe berühmt sind. Diese verfügen mittlerweile dann auch meistens über Einzelbüros – aus gutem Grund!

Mobbing ist ein echtes Problem bei SMA, denn es ist mittlerweile so alltäglich, dass es vielen scheinbar gar nicht mehr auffällt. Bemerkenswerter Weise mischen da im Servicebereich selbst Mitarbeiter der Personalabteilung und Führungskräfte mit.

Bei einem derart schlechten Management, wie im SMA-Service-Bereich, kann man aber eigentlich auch nichts Anderes erwarten: Der Bereich ist vollkommen unorganisiert, die Mitarbeiter u.a. deshalb häufig überlastet, die Führungskräfte befördern und loben nach persönlichen Vorlieben, so dass eigentlich niemand weiss, woran er ist, viele Mitarbeiter reißen sich jedoch den Allerwertesten auf, und kommen dann doch nicht voran.
Kurzum: Optimale Voraussetzungen, dass hier Mobbing blüht und gedeiht, und es wird wie gesagt von Vorgesetzten selbst auch gerne vorgelebt.

Vorgesetztenverhalten

Absolut katastrophal!!! Der Servicebereich ist für seine grottenschlechten „Führungskräfte“ (der Name ist vollkommen falsch. Weder führen die, noch geht von denen irgendeine Kraft aus) SMA-intern legendär! Intern wurde das alte Führungsteam auch gerne Chaotenhaufen genannt, was m.E. absolut zutreffend ist.
Viele Bereichs- und Abteilungsleiter sitzen sich hier lediglich den Hintern platt und bekommen nix, aber wirklich gar nichts auf die Reihe! Die Qualität der Meetings und Besprechungen korreliert gefühlt stark mit der Dauer der Öffnungszeiten der Tankstellen am Vorabend.

Zwar haben sich jüngst einige personelle Änderungen ergeben, aber an einer Stelle wurde eine alte Katastrophe durch eine neue, jüngere, aber vermeintlich noch größere Katastrophe ersetzt, an anderer wichtiger Stelle sind personelle Veränderung lange, lange überfällig, werden aber nicht umgesetzt.
Insgesamt ist der Service-Bereich für sein besonders „charmantes“ Verhalten weithin bekannt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehaltsmodell ist bemerkenswert – es ist nämlich meines Erachtens schon von vornherein auf Stellenabbau und Abfindungen ausgelegt.

Das funktioniert so: Das Gehalt, das SMA zahlt, liegt etwa 10-20 unter dem vergleichbarer Unternehmen der Elektroindustrie.
SMA spart also pro Jahr ca 10-20% Personalkosten. Das hat einen riesen Vorteil, wenn mal wieder ein Stellenabbau fällig ist. Die Ersparnisse können dann hervorragend eingesetzt werden, um den Mitarbeitern scheinbare "gute" Abfindungen anzubieten – nur dass den meisten Mitarbeitern scheinbar nicht auffällt, dass sie die Abfindung mit vorhergehenden Lohnverzicht praktisch selbst finanziert haben. SMA spart sich dadurch zeit- und kostenintensive Gerichtsverfahren, die dann auch noch zusätzlich am Image kratzen würden.
Eigentlich ganz clever gemacht – nur die Mitarbeiter, die die Abfindung nicht annehmen, sind eigentlich die Dummen, denn diese bekommen ihren „Sparanteil“ ja nie ausgezahlt!

Die „Sozialleistungen“ sind nicht anders als bei anderen Unternehmen auch – es wird sich jedoch auf wenig kostenintensive Maßnahmen beschränkt. Und bezahlt habens die Mitarbeiter wie gesagt mit Ihrem eigenen Gehalt...

Image

Der Servicebereich ist wie gesagt intern als Chaotenhaufen mit „besonders charmanten“ Umgangsformen verschrieen.

SMA als Gesamtheit ist in meinem Bekanntenkreis bei vielen als Mobbing-Bude mit chaotischen Abläufen, regelmäßigen Stellenabbau, deutlichen wirtschaftlichen Problemen und höchst unzuverlässiges Unternehmen bekannt.

Das einst mal so „tolle SMA-Unternehmenskultur“ ist absolut Schnee von gestern. Das Image stammt noch aus Cramers Zeiten, wurde aber spätestens von Urbon 2012 über Bord geworfen. SMA ist mittlerweile ein Unternehmen wie jedes andere, nur dass der Druck mittlerweile ganz erheblich wächst, das Wasser SMA bis zum Hals steht und der Laden absolut desorganisiert ist.

Die aktuellen Jahreszahlen 2019 sind da keinerlei entwarnung - ganz im Gegenteil! Zwar wächst der Umsatz, aber das Problem ist, das SMA TROTZDEM keinen Gewinn macht! Die Bruttomarge lag im letzten Quartal 19 nur noch bei 16% (zum Vergleich 2016 / 2017: 21-26%) und der EBIT in Q4 2019 lagnach meinen Berechnungen bei ca. -2 Mio.!
Ausserdem fiel der Preis je MW, den SMA erzielt, in Q4 auf 0,073 € (zum Vergleich 2016 / 2017: ca. 0,11 €)

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen: NULL KOMMA NULL!! Niente!! Nada !!

Das liegt zum einen daran, dass bei SMA seit 8 Jahre konsequent Personal abgebaut wird – und zwar in erheblichen Umfang! Hier mal die nackten Fakten – Gesamtzahl der Mitarbeiter, inkl. Zeitarbeitskräfte:
2012: ca. 6.600
2013: ca. 5.800 (-800)
2014: ca. 5.500 (-300)
2015: ca. 4.000 (-1.500)
2016: ca. 3.900 (-100)
2017: ca. 3.900
2018: ca. 3.600 (-300)
2019: ca. 3.200 (-400)

SMA hat innerhalb der letzten 8 Jahre mehr Mitarbeiter abgebaut (3.400), als heute noch beschäftigt sind!

Und die Hiobsbotschaften reißen ja nicht wirklich ab!

Hinzukommt, dass der Bereich Service nach meiner Wahrnehmung behandelt wird wie der Pickel am Arsch von SMA: Niemand mag ihn, aber man wird ihn leider auch nicht los! Wie gesagt und zur Erinnerung „Chaotenhaufen“. Hinzu kommt, dass auch die dem Servicebereich zugeordneten Personaler alles andere als Highlight sind!

Zusammenfassend: Bei SMA macht aufgrund des Personalabbaus ohnehin niemand mehr Karriere, und im Servicebereich erst recht nicht.


Kommunikation

Work-Life-Balance

Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein