SPIEGEL ONLINE GmbH als Arbeitgeber

  • Hamburg, Deutschland
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13 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 45%
Score-Details

13 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

5 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 6 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Sehr zufrieden

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene, faire Kommunikation, Weiterbildung sehr gut möglich, Flexibilität & Entgegenkommen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Schlangengrubbe und Menschenverheizungsanstalt

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2017 bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich hier so lange überlegen muss, spricht schon für sich. Ganz gut war die Kantine und der Kaffeeautomat

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt leider viele Schlangengruben in der Branche, aber diese ist sicherlich mit Abstand die grässlichste. Die Personalpolitik muss man als regelrecht zynisch beschreiben: Redaktionelle Aushilfen werden für zwei Jahre befristet und zu schlechteren Konditionen eingestellt und nach Ablauf der Zeit, wenn die gesetzlich maximale Befristungsdauer erreicht ist, kommentar- und danklos weggeschickt und durch neue ersetzt. Die Unis und Journalistenschulen geben ja genug hoffnungsfrohes Frischfleisch her, das man hier verbraten kann. Von den Redaktionsvorderen wird die Praxis gut gelaunt verteidigt.

Verbesserungsvorschläge

Die klassischen Tugenden wären ein Anfang. Respekt, Höflichkeit, Aufrichtigkeit, die Achtung vor der Würde des Menschen. Irgendwann dann vielleicht auch mal eine gleiche Bezahlung für Redakteure und ihre Fußabtreter, der Verzicht darauf, jedes Schlupfloch im Arbeitsrecht fantasievoll zu nutzen. Wenn man die Leute, die hier arbeiten, und ihre Fähigkeiten erstens anerkennen und zweitens fördern würde, könnte man Großartiges leisten. Das gegenwärtige Angstklima bringt dagegen zwangsläufig nur dünnen Journalismus hervor - wie man ja an all den verzweifelten und regelmäßig scheiternden Pseudoinnovationen sieht.

Arbeitsatmosphäre

unangenehm

Image

Wie das Gebäude mit der umbauten Leere, in dem sich die Redaktion befindet: Von außen bombastisch, von innen hohl.

Work-Life-Balance

Es gibt immerhin ein Überstundenkonto.

Karriere/Weiterbildung

Förderung gibt es grundsätzlich für die Unterwürfigsten

Vorgesetztenverhalten

Die Chefredaktion ist praktisch unsichtbar, es sei denn, es gilt, Leute vor die Tür zu setzen.

Kommunikation

findet praktisch nicht statt

Gehalt/Sozialleistungen

Redakteure bekommen alles (Jobticket, Zeitungsabos, Umzugskostenerstattung), Aushilfen nichts.


Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Probleme an vielen Stellen

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Ressorts mit netten Kollegen, mit denen man gut und konstruktiv arbeiten kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt leider auch welche, in denen das nicht so ist, in denen schikaniert wird, in denen man sich abmelden muss, wenn man auf Klo geht und zum Mitarbeitergespräch gebeten wird, wenn man einen Komma nicht genau da setzt, wo die Ressortleitung ihn gerne hätte. Der Führungsapparat ist unsinnig aufgebläht: Mitunter gibt es fast so viele Ressortleiter in einem Ressort wie Redakteure, an denen dann die ganze Arbeit hängen bleibt. Ständig werden neue Funktionen geschaffen, deren Sinn sich niemandem erschließt. Es herrscht keine offene Kommunikationskultur, keine Feedback-Kultur, inhaltliche Impulse aus der Chefredaktion gibt es kaum. Viele fähige Leute sind daher schon gegangen.

Verbesserungsvorschläge

Am besten wahrscheinlich: Chefredaktion auswechseln und durch fähige, interessierte Leute ersetzen. Die Vergifter in der Belegschaft zur Vernunft bringen oder ihnen zumindest mal ein Coaching zukomme zu lassen, damit sich die Stimmung nicht noch weiter verdüstert. Der Arbeit der Leute Anerkenung zukommen lassen (setzt natürlich voraus, dass man sich für sie interessiert). Grundsätzlich: sich als fairer Arbeitgeber verstehen. Das ist ein frommer Wunsch, gerade in der Medienbranche. Was prekäre Beschäftigung, Willkür und mangelnden Respekt vor den Mitarbeitern anbetrifft, unterbietet Spiegel Online allerdings so einiges, was an schleche Bedingungen in der Branche herrscht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmophäre ist schwierig. Leider ist selbst der Betriebsrat hier keine große Hilfe.

Work-Life-Balance

Immerhin werden Überstunden ausgeglichen.

Karriere/Weiterbildung

Über die Entwicklungsmöglichkeiten in der Redaktion spricht niemand mit einem. Warum auch? Im Zweifel kauft man sich die Leute einfach von außen ein statt zu schauen, welche Potenziale es in der vorhandenen Belegschaft gibt. Das Geld hat man ja, und die persönlichen und zwischenmenschlichen Verwerfungen können im hübschen Chefredakteurs- oder Personalleiterbüro ja auch egal sein.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier gilt: Mit seinem Ressort kann man Glück haben oder Pech (ich hatte leider Pech). Vorgesetze schickanierten bis zur Therapiereife, erwiesen sich als tyrannische Kontrollfreaks, die ausfallend wurden, wenn man in seinem Artikel "langsam" und nicht wie von ihnen verlangt "allmählich", man musste sich schon fast abmelden, wenn man nur auf Klo ging. Praktikanten wurden kaum integriert und irgendwo an den Rand gesetzt, wo sie sich nur wundern konnten, was für Zustände in dieser Redaktion herrschten, all das offenbar wohlwollend unterstützt von einer in vielerlei Hinsicht überforderten Chefredaktion. Wer zu viel Ehrgeiz zeigte, wurde mit von verbissen am eigenen Fortkommen arbeitenden Ressortleiterinnen mit unsinnigen Aufgaben ausgegrezt.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchien sind alles andere als flach, die Kommunikation von oben nach unten verläuft eher stockend, Entscheidungen werden nicht gerade transparent getroffen. Mit seinem Ressort kann man Glück haben oder Pech; es gibt viele gute und kollegiale Ressortleiter, aber leider auch echte Tyranen. Ein durchgängiges Problem ist hingegen die Chefredaktion. Bei machen Mitgliedern der Chefredaktion fragt man sich, wie sie sich dahin verirren konnten. Man sitzt hier mitunter Robotern gegenüber, die eher wie Unternehmensberater klingen als wie Journalisten. Ein echtes Interesse für die Belange der Redaktion oder für Probleme in den Ressorts, in denen die Mitarbeiterführung eben nicht besonders optimal läuft, vermisst man. Das Desinteresse ist schon bemerkenswert.

Arbeitsbedingungen

Extrem schikanös, zumindest in manchen Ressorts. Der Betriebsrat ist leider keine große Hilfe, weil er sich vor allem für die Gleichstellung etablierter Redakteure mit den Printkollegen verkämpft, die eigentlichen Probleme einer nach Kastenprinzipien organisierten Redaktion nicht wahrnimmt.

Kommunikation

findet praktisch nicht statt. Personalentscheidungen werden nach dem Willkürprinzip getroffen, begründet wird nichts, grundsätzliche strategische Diskussionen finden unter Ausschluss der Belegschaft statt, der Sprachgebrauch der Chefredaktion erinnert in seiner Floskelhaftigkeit eher an Unternehmesberater als an Journalisten (alle rolle die Augen darüber, aber etwas zu sagen, traut sich kaum einer).

Gehalt/Sozialleistungen

Die Bezahlung ist schon ok, extrem problematisch ist aber das vollkommen instrasparente Gehaltsgefüge. Der Verlag verweigert beharrlichen einen Tarifvertrag, wohl um munter nach Gutdünken, Nase und Cheflaune vergüten zu könen. Eine Kollegin von mir, die die gleiche Arbeit gemacht hat, bekam einfach mal 300 Euro weniger. Umso üppiger fallen dem Flurfunk zufolge dafür die Gehälter der "Führungskräfte" aus. Kein Wunder, dass das Geld dann fehlt, um die Ressorts auszustatten, freie Autoren ordentlich und den eigenen hehren Ansprüchen entsprechend zu bezahlen oder gute Leute an sich zu binden


Gleichberechtigung

Schreckliche Erfahrung

1,1
Nicht empfohlen
FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Diese Redaktion hat mir alles geraubt, woran ich je geglaubt habe


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Sagen, was ist

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Arbeit, hervorragende Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Kollegen, Kommunikation


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Skurrile Entscheider

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Skurrile Entscheider mit mangelnder Sozialkompetenz. Wer buckelt, kriegt ein Pöstchen (Führungspositionen für die Lieblinge wurden deutlich ausgebaut, die Ressorts werden dafür immer weiter ausgedünnt). Mobbing hat bereits epidemische Ausmaße und die oben zucken mit den Schultern.

Verbesserungsvorschläge

nicht in die Anzahl der Führungskräfte investieren, lieber in deren Sozialkompetenz

Image

Mein Eindruck: Alle sind ziemlich genervt davon, wie es in dem Laden läuft


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Perfekter Einstieg ins Berufsleben

4,2
Ex-Praktikant/inHat bis 2011 bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spiegel Online gibt einem zu jeder Zeit das Vertrauen, dass man ein wichtiger Teil des gesamten Teams ist. Selbst als Praktikant bekommt man dort die Möglichkeit, an großen Themen zuarbeiten, und das nicht nur vom Schreibtisch aus, sondern auch mit direktem Kontakt zu den entsprechenden Personen. Somit fühlt man sich dort als vollwertiges Mitglied akzeptiert, was auch darin besteht, dass man sehr oft eigene Vorschläge unterbreiten kann und diese – bei einem passenden Thema – auch umsetzen darf.

Alle Mitarbeiter sind sehr kollegial, selbst die, mit denen man nicht zusammenarbeitet, haben ein sehr freundliches und entgegenkommendes Auftreten. Wenn es um die Bewertung von Arbeiten geht, dann wird das in gemeinsamen Gesprächen getan, in denen gute und verbesserungswürde Punkte herausgestellt werden. Dabei wird einem zielführend erklärt, wie die weitere Vorgehensweise ist, damit die Arbeit am Ende dem Qualitätsanspruch von Spiegel Online gerecht wird. Dabei bringen die Kollegen auch viel Geduld und Verständnis entgegen, falls die Arbeit mehrfach nachgebessert werden muss.

Es wird bei allen Vorschlägen zur Verbesserung darauf geachtet, dass sich ein Lehrprozess entwickeln kann und dafür bekommt man die benötigte Zeit. Dadurch merkt man schnell, dass es eine sehr menschliche Atmosphäre ist, die zu einem großen Wohlfühlfaktor führt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Eine der miesesten Adressen im deutschen Journalismus (und das will was heißen)

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Im persönlichen Erfahrungsvergleich: Ein Top Arbeitgeber und sehr transparent in der Mitarbeiterführung.

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Zufrieden

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SPIEGEL ONLINE GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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