Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.2.2026
Die Stadt Pforzheim wird von Mitarbeiter:innen insgesamt durchschnittlich bewertet. Besonders positiv heben sie die Work-Life-Balance mit Möglichkeiten für Homeoffice, flexible Arbeitszeitmodelle und familienfreundliche Teilzeitoptionen hervor. Auch die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben mit Gestaltungsfreiheit sowie die gelebte Gleichberechtigung mit vielen Führungspositionen für Frauen werden geschätzt. Der Kollegenzusammenhalt funktioniert vor allem innerhalb der eigenen Teams gut. Kritisch sehen die Mitarbeiter:innen hingegen die oft mangelhaften Arbeitsbedingungen mit veralteter Technik, die unzureichende Kommunikation besonders in Richtung Führungsebene und das häufig als schwach empfundene Führungsverhalten. Auch die Gehälter werden teilweise als zu niedrig eingestuft, obwohl sie nach TVöD gereg...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Stadt Pforzheim bietet grundsätzlich eine positive Work-Life-Balance für ihre Mitarbeiter:innen. Besonders hervorgehoben wird die Flexibilität durch mobiles Arbeiten, Gleitzeit und verschiedene Arbeitszeitmodelle. Einige Bewertungen loben die Möglichkeit von bis zu 60% Homeoffice sowie die Unterstützung von Teilzeitarbeit und Führungspositionen in Teilzeit, was die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers unterstreicht. Vorgesetzte werden als verständnisvoll beschrieben, wenn es um private Termine geht. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: In manchen Bereichen außerhalb der Kernverwaltung fühlen sich Mitarbeiter:innen übersehen oder ungerecht behandelt. Zudem berichten einige von regelmäßigen Überstunden und praktischen Hindernissen beim mobilen Arbeiten, wie etwa Hardwaremangel, der die beworbene Flexibilität einschränkt.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Stadt Pforzheim wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Innerhalb einzelner Teams scheint die Zusammenarbeit besonders gut zu funktionieren, wie ein:e Mitarbeiter:in mit "perfekt innerhalb meines eigenen Teams" beschreibt. Einige Kolleg:innen betonen, dass sie aufeinander achten und füreinander da sind. Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit leidet teilweise unter Grüppchenbildung, und eine hohe Fluktuation wirkt sich negativ auf den Zusammenhalt aus. Zudem führen steigende Arbeitsbelastungen zu erhöhtem Stress und häufigeren Krankheitsausfällen, was wiederum den Teamzusammenhalt beeinträchtigt, da die verbleibenden Mitarbeiter:innen die zusätzliche Arbeit auffangen müssen.
Die Bewertungen zu den Arbeitsbedingungen bei der Stadt Pforzheim fallen insgesamt durchwachsen aus. Während die Büroausstattung als gut beschrieben wird und neue Gebäude in Planung sind, gibt es erhebliche Kritikpunkte an der technischen Infrastruktur. Mitarbeiter:innen bemängeln veraltete und langsame PCs sowie eine unzureichende IT-Unterstützung. Ein besonders kritischer Punkt ist das mobile Arbeiten, das zwar versprochen, aber aufgrund fehlender IT-Ausstattung kaum realisierbar sei. Zudem werden die räumlichen Gegebenheiten als problematisch empfunden – von der Knappheit an Besprechungsräumen bis hin zu maroden Gebäuden mit extremen Temperaturschwankungen. Positiv hervorgehoben wird hingegen, dass auf ergonomische Bedürfnisse schnell reagiert wird und die Digitalisierung voranschreitet, auch wenn diese noch Verbesserungspotential aufweist.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stadt Pforzheim wird insgesamt als durchwachsen beschrieben. Während einige Mitarbeiter:innen von einer überwiegend freundlichen, unterstützenden und angenehmen Atmosphäre innerhalb ihrer Teams berichten, zeigt sich auf der anderen Seite ein deutlich negativeres Bild. Mehrere Bewertungen weisen auf eine angespannte Stimmung hin, die sich besonders während der Corona-Krise verschlechtert hat, wobei Führungskräfte es versäumten, die Situation zu verbessern. Eine kürzlich erfolgte Beförderung soll die Lage sogar verschlimmert haben. Zudem wird die hohe Arbeitsbelastung kritisiert, die zu erheblichem Druck, hohen Krankheitsraten und Kündigungen führt. Auch mangelnde Wertschätzung wird als Problem angesprochen, was das Gesamtbild einer belasteten Arbeitsatmosphäre verstärkt.
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