Meine ganz persönliche Erfahrung und Wahrnehmung nach der Elternzeit! 2x in einem Jahr vor Gericht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Führungskräfte nicht lösungsorientiert sind gegenüber Mitarbeitern und sie zur Eigenkündigung treiben mit entsprechendem Verhalten.
Verbesserungsvorschläge
Einen Einarbeitungsfahrplan für das Reboarding erschaffen und umsetzen.
Das Offboarding besser gestalten. So kann man negative Rezensionen umgehen.
Mitarbeiterlösungen finden, statt aus einer Mücke einen Elefanten machen und die Schuld dem Mitarbeiter nur zu geben.
Führungskräfte besser schulen, konstruktive Mitarbeitergespräche zu führen, die nicht so verstanden werden, dass man sich an den Geschäftsführer als einzigen Ausweg wendet. Hier hat der Sender nicht nachgedacht oder bewusst gehandelt.
Meinungsfreiheit gewähren, nicht sanktionieren (siehe Gerichtsurteil)
Arbeitsatmosphäre
Ruhig, ein Teambild war nicht vorhanden. Erfolge wurden nicht gefeiert, wie es üblich ist im Vertrieb, Jeder für sich. Keine Teammeetings, kein Zusammenhalt.
Kommunikation
Teilweise wurden Infos im Team intern nicht zeitnah geteilt.
Kollegenzusammenhalt
Mitarbeiter gegeneinander aufzuspielen war nicht erfolgreich. Eine Führungskraft hat es zu unterlassen, über den anderen Mitarbeiter über den Mitarbeiterstatus zu reden und was ihm so alles blüht! So vertreibt man alle Mitarbeiter! Und das Vetrauen ist weg!
Work-Life-Balance
Nicht mal 1 Stern verdient!!! 100 km einfacher Fahrtweg in Teilzeit ist alles Andere als familienfreundlich und dann lieber bestehenden Kollegen im Außendienst einen heimatnäheren Platz anzubieten als mir, die schon länger wartet und aus familiärer Sicht es benötigt, nicht nachvollziehbar!!! Auch der Vorschlag 5 Tage zu arbeiten und 4 Stunden im Auto zu verbringen ist nicht nachvollziehbar. Stattdessen wurde ich bestraft, nie wieder wechseln zu dürfen und bekam eine unberechtigte Abmahnung einfach so!!! Auf 3 Interne Bewerbungen bekam ich Absagen. Jeder in meinem Umfeld, sogar Kunden haben meine Unzufriedenheit verstanden und sich zu beschweren, versetzt den Mitarbeiter direkt auf die sogenannte "Abschussliste", wie mir berichtet wurde. Also zack vor's Gericht!!! Personalabteilung alle spielen da mit und es sollte lieber in der Öffentlichkeit ausgetragen werden.
Vorgesetztenverhalten
Intrigen, Lügen stehen nicht im Kompetenzprofil der Führungskräfte soweit ich weiß. Einer Mitarbeiterin ins Gesicht zu sagen, dass man dicker geworden ist, ist auch nicht sehr galant. Übrigens habe ich mich darüber nicht beschwert. Ich habe keine Führung wahrgenommen. Ich wollte den Standort verbessern und Aktionen umsetzen zur Neukundengewinnung, die die Bank anbietet. Es bestand kein Interesse, obwohl es schlechtester Standort war. Dabei hätte der Leiter doch selbst nichts tun müssen. Ich durfte nichts in die Wege leiten. Das ist Geschäftsverhinderung.
Interessante Aufgaben
An den Aufgaben hat sich nach der Elternzeit nicht viel geändert. Ich wäre gerne flexibler gewesen im Außendienst statt am festen Standort, wie ich vor der Elternzeit war, aber das wurde mir verwehrt. Leider fand kein richtiges Reboarding nach 5 Jahren Pause statt. Ich wurde an meinen Platz gesetzt und musste alles selbst suchen, lernen und sogar Schulungstermine selbst vereinbaren. Die Organisation und Einarbeitung erwarte ich vom Leiter. Allerdings hat er in meinem ersten Monat erstmal seinen Jahresurlaub genommen.
Gleichberechtigung
Nach der Elternzeit nur bedingt aufgrund meiner persönlichen Erfahrung. 2 Jahre keine Jahresbeurteilung erhalten oder Reviewgespräch. Warum?
Arbeitsbedingungen
Ok, nur das ein Mitarbeiter sich selbst eine Tastatur und Maus kaufen soll, fand ich komisch und beim Austritt war alles verschwunden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeiter so lange pendeln zu lassen ist keineswegs umweltfreundlich.
Gehalt/Sozialleistungen
Wurde immer weniger. Bestimmte Versicherungen dürfen erstmal nicht vertrieben werden, schwierig evtl. Storni aufzufangen. Das neue Provisionsmodell ist auch nur arbeitgeberfreundlich meiner Meinung nach.
Image
An dem Standort musste ich oft Kundenbeschwerden vom Leiter entgegennehmen, die meine Kollegin (hat selbst auch gekündigt) und ich vor ihm abgewehrt haben. Doch laut Google Bewertung, nachdem ich ging, beschweren sich Kunden endlich öffentlich. Jetzt kann ich verstehen, dass man sich um Kunden und Mitarbeiter nicht wirklich bemüht. Eine Weiterempfehlung wird es definitiv nicht für potentielle Mitarbeiter oder Kunden meinerseits geben!
Karriere/Weiterbildung
Kein Bedarf

