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TEDi GmbH & Co. KG Erfahrungsbericht

  • 19.Feb. 2019
  • Mitarbeiter

You get what you pay...

1,15

Arbeitsatmosphäre

Unter den ganz normal Angestellten war die Arbeitsathmosphäre gut. Auch die Bezirksleiterin sowie die Teamleiterin der Filiale machten auf mich, die ich "nur ein paar Stunden jobben" wollte, soweit einen guten Eindruck.

Dann kam mein erster Arbeitstag als Minijobber.
Nach zwanzig Minuten (sic!) stand ich mit zwei zu lesenden Ordnern alleine an der Kasse und im Laden. "Ist ja nur für eine Stunde, das schaffst du schon." meinte die Teamleiterin und ich dachte, "Wow-das ist die schlechteste Einweisung, die ich jemals in egal welchem Job hatte. Da können die ja auch gleich irgendeinem Passanten die Schlüssel in die Hand drücken!" Das sagte ich ihr dann auch so. Ihr Kommentar: "Hast du die Ordner durch?"
"Nein. Ich nehme sie mit und lese es zuhause in Ruhe."
"Die Ordner dürfen nicht rausgegeben werden. Unterschreib doch einfach schon mal alles, dann kannst du es später ja noch lesen."
SPÄTER heißt bei Tedi NIEMALS! Ich sah die Ordner niemals wieder, auch nicht auf Nachfrage. Und erfuhr natürlich auch nicht, was drin stand. Ich lernte es dann auf die harte Tour: "Das gibt eine mündliche/schriftliche Abmahnung! Du musst nach Dortmund, Schimpfe abholen!"

Vorgesetztenverhalten

Sie kam dann "rein zufällig" drüberzu...breites Grinsen: "Dafür können die dich feuern!" Oder die Arbeitseinsätze: immer um die Mittagszeit oder gegen Abend. Darauf, dass man Kinder hat, wurde null geguckt. Das war unter der alten Teamleitung besser gelöst.
Fragen werden bei Tedi auch nicht gerne gehört. Oder selbstständiges Denken gewünscht. Wenn man nicht alles nach dem vorgegebenen Schema erledigt, wird man damit unter Druck gesetzt, dass die Teamleitung für jeden Fehler, auch wenn sie ihn nicht gemacht hat, einen "Strich" bekommt. Manipulatives Verhalten, Verpfeifen, Mobben...Tedi-System, jedenfalls musste ich es so erleben. Da hatte ich zum Glück schon innerlich gekündigt (und eine sehr gute Stelle in meinem eigentlichen Beruf in Aussicht..."grins")
Sie verlängerten dann erwartungsgemäß meinen Arbeitsvertrag nicht. Begründung: "Du passt nicht ins Team, bringst Unruhe ins Team." Na, das hoffe ich doch! (Mein ALLERERSTES negatives Arbeitszeugnis...das ich mir übrigens SPÄTER schriftlich abholen sollte, also NIEMALS.) Wieviel Unruhe das war, konnte sie dann im Laufe des nächsten halben Jahres sehen, als alle anderen auch weggingen. You get what you pay!

Kollegenzusammenhalt

Galeerensklaven sind auch aneinandergekettet!

Immerhin haben sich nach meinem Weggang drei der vier Angestellten beruflich verbessert, sind in ihre vor der Elternzeit erlernten Berufe zurückgekehrt oder von "einer netten Exkollegin" in besseren Jobs untergebracht worden. Man MUSS ja nicht bei Tedi arbeiten- schon gar nicht wenn die Teamleitung wechselt...
Die Neue hatte Angst, dass ich ihr den Stuhl absäge. Ich habe des Öfteren betont, dass ich bei Tedi noch nicht einmal Teilzeit arbeiten möchte, weil unterm Strich zu wenig übrigbleibt, dazu all die Überstunden und die Sklavenverschickung in andere Filialen oder zur Inventur. Und dass ich nur auf eine freie Stelle in meinem eigentlichen Beruf warte und doch sowieso nach Ablauf des auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrages gechasst würde. Sie hat das entweder nicht verstanden oder trotzdem Angst und fing an, mich zu bossen. Bestellte für den Umzug der Filiale zig Leerpaletten ohne den Anlieferungsschein an die Pinnwand zu heften. So wusste ich von nichts, als der Fahrer pünktlich zur Ladenöffnung damit hinten ankam. Ich musste öffnen und den Laden verlassen, obwohl ich alleine war. Weiter unter "Vorgesetzenverhalten"

Interessante Aufgaben

Ich habe mein Hirn ein Jahr nicht benutzen müssen (war ganz erholsam). Außer am dritten Tag, als ich zum ersten Mal den Laden alleine aufschließen sollte..mit den ganzen Alarmanlagen und Unterschriften auf allem außer Klopapier. Da hatte ich einfach nur: Schiss! Auch so eine Tedi-Manipulation, vermute ich mal. Immer schön klein halten, die Galeerensklaven!

Kommunikation

Teamleitung: "Ich sehe schon, dass du dich anstrengst. Du hast nicht nur gesaugt, sondern auch die Spinnweben an den Wänden mit weggemacht!"
Ich:" Ich arbeite prinzipiell nicht in einem Laden, an dem Spinnweben von der Decke hängen. Sieht das denn keiner?"
Sie:"Schon- aber keine Zeit!"

Teamleitung: "Willst du nicht auf Teilzeit gehen?"
Ich "Danke, aber ich kann rechnen. Und ich bin auch kein Sklave, der zu jeder Inventur von der Küste bis nach Hinterpuschelsheim fährt. Warum macht ihr das eigentlich mit?!" Den nonverbalen Antwortblick kannte ich schon von ihr. Stellt euch euren Hund vor, dem ihr den Fressnapf füllt und dann wegnehmt...

Gleichberechtigung

Habe keinen arbeitenden Mann bei Tedi gesehen. Vielleicht sind nur wir Frauen doof genug und die Männer fangen erst in den höheren Chargen an? Eine Familie kann man mit einem Tedi-Gehalt der unteren Stufen jedenfalls eh nicht ernähren. Ältere Frauen habe ich auch keine gesehen. Galeerensklaven fliehen ja auch, wenn sie können. Oder gehen an der harten Arbeit zugrunde.

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe oben.

Karriere / Weiterbildung

Kann man schon machen. Wenn man das denn will.

Gehalt / Sozialleistungen

Wenn man ohne jeden Anspruch einfach nur eine Beschäftigung sucht und nichts gegen ein Taschengeld hat...passt es. Sonst kann man auch Kreuzworträtsel lösen. Über den Standart hinaus wurden mir keine Sozialleistungen angeboten.

Arbeitsbedingungen

Schnell..schneller...hetzen...Discount! Niemand kann ordentlich arbeiten und sich noch wohl fühlen dabei, wenn man ständig unter Druck steht. Fehler und Burnouts sind vorprogrammiert. Keinerlei präventive Masnahmen, Schulungen...jedenfalls ist mir in meinem Tedi-Jahr nichts dergleichen begegnet. Aber warum sollte man auch in Galeerensklaven investieren?! Gibt ja genug davon!

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Bitte was? Die ganze Ware scheint, olfaktorisch gemessen, voller "Ja,wass ihr denkt" zu sein. Da reicht es dann auch nicht mehr aus, den Kunden zu fragen, ob er einen Bon braucht. Ich habe immer behauptet, meine Hände eincremen zu müssen und beim Auspacken Stoffhandschuhe getragen...

Work-Life-Balance

Nö. Gibt's nicht. Als Minijobber wirst du nach Gusto der Filalleitung eingeteilt. Alle anderen (Teamleitung, Teilzeitkräfte) nach Gusto der Bezirksleitung, zumindest was Aushelfen und Inventuren betrifft. Überstunden bei allem außer Minijobbern sind fest eingeplant und werden nicht bezahlt. Abfeiern ginge theoretisch. In der Praxis wird man trotzdem dauernd angerufen oder herbestellt. Oder als Minijobber vormittags für zwei Stunden herbestellt und nachmittags noch einmal.

Image

Du kriegst was du bezahlst! Für Qualität und Beratung bitte ins altgediente Fachgeschäft gehen! ( Beratung, so wurde mir gesagt, sei übrigens bei Tedi nicht gerne gesehen, bzw. sogar verboten!)

Verbesserungsvorschläge

  • Schließen wäre eine Option.

Pro

Die nehmen Jeden!

Contra

Die nehmen Jeden!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten
  • Firma
    tedi dortmund
  • Stadt
    Friesoythe
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in