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Tiemeyer 
AG
Bewertung

Ihr findet im Handumdrehen einen besser bezahlten Job, mit besserer Atmosphäre und keiner veralteten Betriebsphilosophie

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Tiemeyer automobile GmbH in Bochum gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird beglückwünscht, wenn man es aus dem Unternehmen heraus schafft. Das sollte wohl genug aussagen.

Verbesserungsvorschläge

Diese wurden in einem Gespräch mit der Personalabteilung bereits geäußert, weshalb es relativ unverständlich ist, wieso sie sich hier so """"""""""""überrascht""""""" über schlechte Bewertungen äußert. Die Fluktuationsrate alleine sollte Antwort genug sein.

Arbeitsatmosphäre

Anhand der hier hinterlassenen Bewertungen schon sehr ersichtlich: Vor allem der Vertrieb wird behandelt, als sein sie keine echten Menschen. Dies liegt vor allem am überaus peinlich bis fragwürdigem Umgang der Führungspositionen. Kritische Gespräche werden nicht etwa ruhig und gefasst geführt, nein, man bedient sich des Herumschreiens (korrekt, das Geräusch, welches man auch vernimmt, wenn man an Kindergärten vorbeiläuft. Nur, dass die vermutlich bessere Gründe zum Schreien haben und man es ihnen aufgrund fehlender Reife nicht übel nimmt). Alleine die Vorstellung, dass erwachsene Männer (bisweilen sind mir kaum Frauen in Führungspositionen in diesem Unternehmen aufgefallen) nicht in der Lage sind, ihre Emotionen vom Beruflichen zu trennen, sollte ein Grund für das Hinterfragen der Eignung dieser Person(en) sein. Wir leben nicht mehr im 20igsten Jahrhundert und auch die Führungsebene darf sich den respektvollen Umgang miteinander aneignen. Dieses Verhalten sorgt selbstverständlich für keine angenehme Arbeitsatmosphäre, in welcher es ohnehin schon ausschließlich um Zahlen geht, dies neben den Tätigkeiten eines "Systembefriedigers", wie Vorredner schon richtig ausdrückten.

Kommunikation

Es könnte so einfach sein.. Nur nicht bei Tiemeyer. Man macht schon bevor eine Katastrophe eintreten kann auf genau diese aufmerksam. Und was passiert? Genau, nichts. Wenn der/die Vorgesetzte/n nicht gerade in einen Tobsuchtsanfall während einer Besprechung verfällt, welcher selbst dem oben beschriebenen Kindergarten Konkurrenz machen könnte, erfährt man meistens so gut wie nichts oder alles dann, wenn es schon zu spät ist. Besserungsvorschläge werden nicht angenommen. In weiterhin respektvoller Manier kann man sich jedoch ein höhnisches Lachen von Vorgesetzten abholen, wenn man den Mut hervorbringt diese zu äußern - auch nett, halt nur nicht allzu effizient.

Kollegenzusammenhalt

Die berühmte "Grüppchenbildung". Wobei die meisten Kollegen dann doch eher der Grund sind, wieso man überhaupt da bleibt. (Nein, das liegt nicht an der unterirdisch schlechten Bezahlung die man so gerne hat). Und man bleibt auch nicht, weil man so viel Spaß zusammen hat, sondern eher, weil einem ein schlechtes Gewissen bei dem Gedanken plagt, einen Kameraden in diesem "Autohaus" zurückzulassen. Der Soldat James Ryan könnte sich hier noch etwas abgucken.

Work-Life-Balance

Nach einigen Jahren Tiemeyer musste ich nochmal kurz googeln, was dieser Wortsalat eigentlich genau bedeutet. Kurz und knapp: Gibt es nicht. Die Besten sind die Besten, weil sie am meisten Überstunden machen. Wer also hier mithalten möchte, sollte sich von seinem Privatleben verabschieden.

Vorgesetztenverhalten

Strahlende Inkompetenz mit einem Hauch Unzuverlässigkeit und riesigen Kommunikationsschwierigkeiten.

Interessante Aufgaben

Wer in dem Chaos noch Zeit dafür hat, findet sie vielleicht ja irgendwo. Aber Vorsicht - grundsätzlich hat immer alles andere Priorität. Egal was. Und wehe, man hat es nicht eigenständig vorausgeahnt.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht viel zu sagen, hängt vermutlich stark von den Abteilungen ab. Im Verkauf sind Frauen jedoch eher unterrepräsentiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man "Boomer-Stukturen" nicht auf Ewig in diesem Unternehmen als die einzige Handlungsbasis weiter erleben möchte, sollte man gerade an das ältere Kollegium herantreten.

Arbeitsbedingungen

Laut, im Sommer viel zu heiß (was man sehr wohl weiß, jedoch nichts unternimmt), viel soll mit privaten Mobiltelefonen erledigt werden. Stellung eines Dienstwagens (die Besten bekommen den Besten, natürlich).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Greenwashing at its best. Viele Kampagnen, bei denen kaum einer so wirklich zu verstehen scheint, worum es eigentlich geht. Und wenn Sie mal etwas Drucken wollten: Hier scheint es eine tiefgreifende Leidenschaft zur Papierverschwendung zu geben. Fast schon romantisch, so oldschool und rustikal. Autohäuser sind nur leider keine Blockhütten in den Bergen.

Gehalt/Sozialleistungen

Kein Urlaubsgeld, kein weiteres Monatsgehalt, Provisionssysteme die viele Fragen aufwerfen und undurchsichtig sind.

Image

Nach außen? Dürfte vielen bewusst sein. Innen? Einige Minuten bei Kununu geben einen guten Einblick, vermutlich den aufrichtigsten und wahrsten, den man bekommen kann.

Karriere/Weiterbildung

Sucht euch lieber einen anderen Job, bevor ihr darauf wartet, hier be- und gefördert zu werden. Wenn euch etwas mitgeteilt wird - verlangt es schriftlich festgehalten, ansonsten werdet ihr ggf. im Regen stehengelassen.