- Moderne Arbeitsplätze und technisch gute Ausstattung. - Die Kollegen waren größtenteils nett und hilfsbereit, besonders in den Projektteams. - Flexible Arbeitszeiten werden offiziell angeboten. In der Steuerung sind die Mitarbeiter aber letztlich doch stark von der Auftragslage abhängig. Aus Sicht des Unternehmens verständlich.
Leider war die Bindung zu dem Unternehmen stark rückläufig, dies lag größtenteils an dort hausgemachten Punkten. Entsprechend hat sich die Fluktuation entwickelt. - Führung und Kommunikation: Die Führungsebene wirkte zuletzt aktionistisch und ohne langfristigen Plan. Meine Software Domain Lead wurde zunehmend wechselhaft. Die Ebene unter den Inhabern ist auch recht neu berufen und hat kaum Leitungserfahrung aus anderen Unternehmen, der jüngere GF ist sehr auf Selbstdarstellung bedacht. Entscheidungen sind wenig transparent. Es fehlt an klarer Kommunikation, was die Arbeit erschwert ...
In den letzten 12 Monaten gab es meiner Meinung nach auffällig viele Kündigungen, auch von teils langjährigen Mitarbeitern. Das hat natürlich teilweise auch private Gründe, allerdings ist die Häufung in letzter Zeit ungewöhnlich. Ich habe das Gefühl, dass das Thema keine besondere Beachtung findet, und die Verkündungen von diesen "Teamveränderungen" waren teilweise auch schlecht sichtbar, was intransparent wirkt. Teilweise kam es vor, dass die Verkündung erst am letzten Tag des ausscheidenden Mitarbeiters kam. Das wirft Fragen auf und das Thema ...
- Mangelnde Wertschätzung durch die GL - Gefühlt viele Kündigungen und hohe Fluktuation - Unfaire und intransparente Gehaltsverteilung, gemessen an den Tagessätzen
Solange zentrale Führungspositionen weiterhin von den Inhabern besetzt sind, fehlt es an der nötigen Distanz, Offenheit und strategischen Erneuerung. Ein echter Wandel wäre nur möglich, wenn Führungsverantwortung unabhängiger, professioneller aufgestellt und konstruktive Kritik wieder zugelassen wird. Ein Hoffnungsschimmer bestand vor einigen Jahren, als erste Schritte in Richtung Veränderung erkennbar waren. Leider haben die anschließenden Entwicklungen, insbesondere die widersprüchlichen Aussagen der Inhaber – erst der Rückzug, dann das Zurückrudern – den Prozess weiter erschwert und die Situation eher verschlechtert.
Ein stärkerer Fokus auf die fachliche Arbeit und nachhaltige Ergebnisse statt auf kurzfristige Profitziele würde den Arbeitsalltag verbessern. Der nach außen kommunizierte Anspruch sollte stärker mit der internen Realität übereinstimmen. Zudem ist ein zeitgemäßer Führungsstil wünschenswert. Führung, die überwiegend von oben agiert und wenig Einbindung zulässt, entspricht nicht mehr meinem Anspruch an Zusammenarbeit und Unternehmenskultur.
Führungskräfteschulung, externer Blick gegen blinde Flecken, Hilfe bei der Mitarbeiterentwicklung, Reflexion agile Haltung & Nutzerzentrierung, MEHR USER TESTING
- Mehr Transparenz der GL und der Unternehmensstrategien - Mehr Transparenz und faire Verteilung von Gehalt - Mehr Anerkennung der Mitarbeitenden und bessere Mitarbeiterbindung - Weniger Abgehobenheit der GL, mehr direkter Austausch
Der am besten bewertete Faktor von UXMA ist Kollegenzusammenhalt mit 4,6 Punkten (basierend auf 31 Bewertungen).
Der Zusammenhalt besteht vor allem noch innerhalb der operativen bzw. "niederen" Teams. Insgesamt hat das Vertrauen in letzter Zeit abgenommen – viele haben inzwischen Angst, dass Kritik nach oben weitergegeben wird. Früher konnte man sich eher auf die Unterstützung und Rückendeckung der direkten Führungsebene/Domain Leads verlassen, das hat sich leider verändert.
Es wird einem leicht gemacht, sich in das Team einzufinden. Es wird bei Bewerbungen auch darauf geachtet, dass es auch menschlich harmoniert. Man versteht sich als Team und arbeitet zusammen. Es gibt einen Standort übergreifenden Austausch, welcher gefördert wird und sich nicht nur positiv auf die Arbeit sondern auch auf den Zusammenhalt auswirkt. Auch bei individuellen Aufgaben ist die Unterstützung der Kollegen immer zu spüren. Abseits der Arbeit kommt man zusammen und so bleiben auch ehemalige Mitarbeiter:innen Freunde.
Den Kollegenzusammenhalt zähle ich zu den Highlights bei UXMA, denn der Umgang mit einander ist von gegenseitiger Unterstützung geprägt. In der Mittagspause isst man oft zusammen und es gibt zudem (natürlich freiwillige) Team-Events, die wirklich Spaß machen.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Karriere/Weiterbildung
4,1
Der am schlechtesten bewertete Faktor von UXMA ist Karriere/Weiterbildung mit 4,1 Punkten (basierend auf 26 Bewertungen).
Aus meiner Perspektive ist UXMA ein Arbeitgeber, bei dem man am Anfang seiner Karriere gut was lernen kann. Man sollte sich aber keine Hoffnung machen, dass man dort aufsteigen kann. Beförderungen werden aus meiner Sicht nach Loyalität und Betriebszugehörigkeit entschieden.
Ich finde, positiv war, dass man viel machen durfte. Negativ war, dass man sich das was aber selbst erarbeiten und umsetzen musste. Thematische Förderung oder bezogen auf Zielrichtung gab es wenig.
Karrierechancen wirken zunehmend unattraktiv, da höhere Positionen meist mit fragwürdigen Rahmenbedingungen verbunden sind. Weiterbildungen finden nur dann Unterstützung, wenn sie direkt wirtschaftlich verwertbar sind. In der aktuellen Stimmungslage scheuen sich viele Mitarbeitende, überhaupt danach zu fragen – mit Verweis auf Budgetmangel und Auslastungsdruck.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
UXMA wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Dienstleistung schneidet UXMA besser ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 56% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen UXMA als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 88 Bewertungen schätzen 81% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 50 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei UXMA als eher modern.