Vector Informatik GmbH als Arbeitgeber

  • Stuttgart, Deutschland
  • BrancheIT
Vector Informatik GmbH

Ein guter Arbeitgeber, der mit ein wenig mehr Transparenz noch besser seien könnte.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Vector Informatik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vector bezahlt einem ein Gehalt was ok ist. Zusätzlich gibt es einmal im Jahr einen Bonus von meist 2 bis 3 Monatsgehältern. Das erlaubt es Vector auch in schwierigen Jahren gut zu agieren ohne das Kollegen gefeuert werden müssten oder Gehaltseinbußen hinnehmen müssen. Zusätzlich habe ich mehrfach mitbekommen wie Kollegen in schwierigen Lebenssituationen wie beispeilsweise schwerer Krankheit von Kollegen oder Ehepartner sehr gut unterstützt worden sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Parksituation ist teilweise echt schwierig.

Verbesserungsvorschläge

Es sollten mehr Fortbildungen in aktuellen Technologien geboten werden um technologisch nicht abgehängt zu werden. Die Aufstiegschancen sind sehr subjektiv bewertet und es fehlt an klareren Maßgaben wann jemand welches Level erreicht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist ganz gut. Sie ist meist Freundschaftlich auch zu den Vorgesetzten. Dadurch das Vector immer weiter wächst wird das Verhältnis jedoch ein wenig schlechter in Richtung neutrale Verhältnisse.

Kommunikation

Es gibt Firmen und Abteilungsversammlungen bei dem einen der derzeitige Stand und viele interne Informationen mitgeteilt werden. Auch während der Corona Zeit war man immer gut informiert über die nächsten Schritte.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist etwas schwierig zu beschreiben. Als Abteilung hält man zusammen und auch übergreifend ist das häufiger so. Die Abteilungen für die technische Infrastruktur halten sich oftmals leider für etwas besseres. Und wie in anderen Firmen auch gibt es einige Leute die gerne weiterkommen wollen. Das funktioniert bei Vector selten über Leistungen sondern eher über persönliche Beziehungen und Außenerscheinung.

Work-Life-Balance

Ist in Karlsruhe nicht ganz so gut. Es gibt kein Fitnesscenter bei dem man die steif gewordenen Knochen abends noch ein wenig lockern kann. Dauerhaftes Homeoffice an festen Tagen wird gefühlt noch nicht so gerne gesehen und es werden da Hürden aufgestellt. Durch Flex AO ist es aber möglich auch an einzelnen Tage ab und an von zu Hause zu arbeiten. Hier gibt es noch Verbesserungspotential.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind oftmals freundlich und versuchen professionell mit den Arbeitnehmern umzugehen. Teilweise fehlt ihnen aber noch ein wenig Erfahrung im Führen von Menschen.

Interessante Aufgaben

Wenn man sich bemüht und offen Kommuniziert was man möchte, dann bekommt man gute Aufgaben zugeteilt. Wenn man eher introvertiert ist führt man oft lange die gleichen Aufgaben durch.

Arbeitsbedingungen

Die Kollegen werden regelmäßig mit aktueller Hardware ausgerüstet. 2 Monitore sind Standard, genau wie höhenverstellbare Tische.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Sozialleistungen und Goodies sind bei Vector echt super. Es gibt Rentenkontos um früher Abschlagsfrei in Rente gehen zu können und und und...

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung kann ich als nicht so gut bewerten. Die Schulungen die man bekommt sind meist Softskillschulungen oder einfache technische Schulungen, wie beispielsweise Java Einsteigerkurse. Für erfahrenere Kollegen ist es teilweise schwierig externe Schulungen zu bekommen und sich auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Intern hat Vector ein eigenes Job Level System. Die Formulierungen um ein Level aufzusteigen sind jedoch so schwammig das man nie so direkt sagen kann ob man das Level erreicht haben müsste oder nicht. Die Vorgesetzten bestimmen dann darüber ob sie meinen man sei jetzt bereit für ein neues Level ohne das sie dir vorher sagen können was du tun musst um dieses Level zu erreichen. Hier fehlt es doch stark an Transparenz und einer einheitlichen Linie, sowie echten Vorgaben wann man hier wie aufsteigen kann.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Image

Arbeitgeber-Kommentar

Holger Heit, Referent Personalmarketing
Holger HeitReferent Personalmarketing

Liebe Kollegin / Lieber Kollege,

erstmal vielen Dank für deine Bewertung. Trotz der vielen Sterne kommt an einigen Stellen konkrete Kritik raus. Deshalb möchte ich zum ein oder anderen Punkt Stellung beziehen.

Das Parken in deutschen Großstädten ist meist eine Herausforderung. Da hilft auch die gute Verkehrsanbindung unseres Standorts mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht weiter. Deshalb musst du leider noch etwas Geduld aufbringen und auf die Fertigstellung des Neubaus im Technologiepark warten. Hier sind neben einer großzügigen Tiefgarage dann auch weitere Annehmlichkeiten verfügbar, die für ein Spitzenarbeitsumfeld sorgen, u.a. ein „Boxenstopraum“ für gesundheitsfördernde Maßnahmen und Fitness. Aber auch schon davor kannst du sportlich aktiv sein. Allen Vectorianern steht ein vielfältiges Fitness- und Entspannungsangebot fürs Homeoffice zur Verfügung. Zudem zeichnet sich in den Standorten außerhalb von Stuttgart eine Verbesserung ab: diverse Kurse zur Bewegung und Prävention sind dort geplant und könnten bald von allen genutzt werden.

Es stimmt, das Angebot an internen Schulungen ist sehr groß. Es kann natürlich nicht alles abdecken. Deshalb sind externe Trainings notwendig und werden in Absprache mit der Führungskraft auch genehmigt. Dazu habt ihr im Mitarbeitergespräch, oder unterjährig, deine fachliche und persönliche Entwicklung besprochen. Sofern eine externe Schulung dabei zielführend ist, steht einer Teilnahme definitiv nichts im Wege. Darüber hinaus gibt es seit kurzem Selfstudy-Angebote für Technik-Freaks zu aktuellen IT-Themen auf unterschiedlichen Content-Plattformen.

Das von dir angesprochene Job-Level-System zeigt den Mitarbeitern transparent die Entwicklungsperspektiven auf. Hierfür gibt es Einstufungskriterien, die du im Intranet einsehen kannst. Die Beurteilung, ob und wann man ein nächstes Level erreicht, kann nur und wird immer subjektiv sein, da diese Entscheidung einer menschlichen Einschätzung bedarf. Die Definition der Anforderungen in jedem Job Level ist über alle Tätigkeiten hinweg gleich und gibt damit den objektiven Rahmen vor. Diesen Rahmen zu füllen, mit den Spezifika deiner Tätigkeit und deinem Arbeitsumfeld, ist Aufgabe deiner Führungskraft. Mein Vorschlag: Falls du diese Spezifika nicht kennst, stelle sie gemeinsam mit deiner Führungskraft auf. Überlegt gemeinsam, wo du hinmöchtest und welche Stufen du gehen musst, um dort anzukommen. Dein zuständiger Personalreferent kann euch hier Hilfestellung leisten.

In jedem Unternehmen gibt es Kollegen, die ihre Leistung besser/offensiver publik machen als andere, nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber. Ganz sicher werden auch die Introvertierten von ihrer Führungskraft geschätzt, so dass Aufgaben nach der Qualifikation und nicht nach der Lautstärke der Willensbekundung vergeben werden;-)

Herzliche Grüße

Holger