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Villeroy & Boch 
AG
Bewertung

Keinem zu empfehlen...

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Villeroy & Boch in Mettlach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen, die Verantwortung, die man übernehmen kann (bzw. muss, weil sonst keiner da ist, der es machen kann) und die Produkte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die intransparente Kommunikation von oben nach unten. Irgendwann ist da unten einfach keiner mehr... Die generelle Kultur - geprägt von künstlich erzeugtem Wettbewerb, leeren Versprechungen ( insbesondere was Weiterbildungen und andere Benefits angeht) und dem "Nicht-Entscheidertum" dieser Firma - man analysiert sich kaputt, findet etwas, schließt logische Konsequenzen, will machen -> lieber doch nicht, schweigen wir einfach und entscheiden nichts. Mehr internationaler Austausch - vielleicht haben die Kollegen in den international offices auch mal guten Input? Keinerlei Wertschätzung, man fühlt sich irgendwann ausgebeutet und dann geht man.

Verbesserungsvorschläge

So einiges. Beginnend mit der Mitarbeiterwertschätzung: Das sehe ich momentan am kritischsten - falls man umgehen will, dass in ein paar Monaten alle weg sind. Das Juniorenprogramm sollte man nochmal überdenken - fachlich braucht man hier einfach mehr (oder überhaupt mal) Input; wenn Weiterbildungsmaßnahmen versprochen werden, sollte man als Unternehmen auch welche umsetzen. Die Kultur muss sich ändern und auch bewusst gelebt werden, Mitarbeiter sind keine Maschinen. Gerade junge Leute legen viel Wert auf weitere Benefits wie Flexibilität (z.B. Homeoffice), Weiterbildung, kostenloses Obst (das sind nicht nur Äpfel) und Kaffee (es wird für die Brühe wirklich Geld verlangt?), Jobtickets (ja, das ist wirklich traurig), Partnerprogramme, Fitnessangebote (man hat hier zwar einen Versuch gestartet, die Umsetzung hapert aber bei der Individualität der Mitarbeiter) und ja, auch Vergünstigungen für Produkte des eigenen Unternehmens sieht man gerne (10% sind ein Witz - das erhält jeder, der seine eMail-Adresse im Outlet hinterlässt...).

Arbeitsatmosphäre

Tolle Kollegen (zumindest im Online-Marketing) und super Zusammenhalt. Leider spürt man von allen Seiten die Demotivation - kein Wunder, dass so viele gehen und keiner folgt. Stattdessen setzt man lieber Junioren in Teams ohne Kopf und "lässt sie halt mal machen".

Kommunikation

Innerhalb der Teams gut. Von oben nach unten nicht vorhanden. Absolut keine Transparenz oder Leben von Werten. "Fehler sind schlecht" ist im Firmendenken fest verankert - dementsprechend wird von vielen so einiges unter den Teppich gekehrt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams gut.

Work-Life-Balance

Ganz schlecht. Überstunden sind täglich Brot, Wertschätzung erhält man maximal vom Vorgesetzten. Homeoffice ist seit Jahres ein rotes Tuch und musste jetzt Corona-bedingt "gemacht werden" - fällt dann mit dem Impfstoff bestimmt weg. Macht ja auch Sinn - nach Mettlach will jeder, Nabel der Welt und so...

Vorgesetztenverhalten

Von den meisten direkten Vorgesetzten kann man viel lernen, vermitteln einem auch Wertschätzung und Loyalität. Alles was darüber ist hat den Bezug zur Realität verloren. Wenn ein Team Lead kündigt, muss der andere eben die Arbeit für zwei machen - und das nicht nur für ein paar Wochen. Aber im Online Bereich ist das ja alles easy, mit einem Knopfdruck steigern wir da doch direkt die Performance.

Interessante Aufgaben

Die wären definitiv da. Jeder hätte auch Lust viel zu bewegen, das stößt aber meist auf extremen Gegenwind. Aber wann soll man das auch zeitlich machen? Man hat ja mit den eigenen To Do's, und den der Kollegen die gekündigt haben, mehr als genug zu tun.

Gleichberechtigung

Es gibt trotz der "Internationalität des Unternehmens" vergleichsweise wenig Internationals vor Ort - kann aber auch am Standort liegen.

Arbeitsbedingungen

Es gibt keine Benefits. Seit Corona fallen auch die Äpfel weg. Keine Wertschätzung, keine fachliche Ausbildung für Junioren. Wenig Austausch mit Kollegen internationaler Standorte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es nicht. Eigentlich schade, das Thema Porzellan bietet sich hier ja an.

Gehalt/Sozialleistungen

Mag für die Gegend ok sein - verglichen mit anderen Arbeitgebern unterdurchschnittlich.

Image

Man könnte viel aus der Marke machen, die Produkte sind top. Leider hinkt V&B hier mal wieder der Zeit hinterher. Man ist auch (wie bei allem) wenig entscheidungsfreudig das eingestaubte Image zu ändern. Genug Ideen dafür liegen in der Schublade.

Karriere/Weiterbildung

Wird einem groß gepriesen und versprochen, gibt es aber nicht wirklich. Kein Geld und seit Corona sind einem sowieso die Hände gebunden. Lieber verkauft man interne Vorstellungen der einzelnen Abteilungen als Schulungen, für die man Zertifikate erhält - juhu.