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Wiethe Groupals Arbeitgeber

Deutschland,  3 Standorte Branche Marketing / Werbung / PR
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Wiethe GroupWiethe GroupWiethe Group

Bewertungsdurchschnitte

  • 72 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (11)
    15.277777777778%
    Gut (11)
    15.277777777778%
    Befriedigend (5)
    6.9444444444444%
    Genügend (45)
    62.5%
    2,29
  • 7 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (1)
    14.285714285714%
    Befriedigend (2)
    28.571428571429%
    Genügend (4)
    57.142857142857%
    1,83
  • 1 Azubi sagt

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
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    Befriedigend (0)
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Firmenübersicht


Die Wiethe Group steht als Multichannel-Agentur für erfolgreiche Marken- und Unternehmenskommunikation auf allen Vertriebskanälen. Internationale Marken und Unternehmen vertrauen auf unsere Full-Service-Kompetenz im Bereich E-Commerce und Online-Marketing, Foto und Print. Im E-Commerce gehören wir zu den Top Ten in Deutschland.


Unsere rund 150 Mitarbeiter betreuen und beraten unsere Kunden wie Adidas, Hugo Boss, About You, G-Star, Tom Tailor und viele mehr. Neben dem Headquarter in Georgsmarienhütte/Osnabrück betreiben wir in Bremen eines der  größten Film- und Fotostudios Europas.



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Kennzahlen

Umsatz

15 Mio.

Mitarbeiter

150

Unternehmensinfo

3 Standorte

Standorte Inland

Georgsmarienhütte

Bremen

Hamburg

Wiethe Group Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

2,29 Mitarbeiter
1,83 Bewerber
1,78 Azubis
  • 28.Feb. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Keinerlei Lob von Vorgesetzten, es wird immer nur Druck und Angst verbreitet. Der Geschäftsführer rennt durch die Hallen und kennt von der Hälfte der Mitarbeiter nicht mal den Namen. Neue Vorgesetzte wurden von ihm nur durch Sympathie ausgewählt.

Azubis gibt es viele, sie werden allerdings nicht wie Azubis behandelt, sondern wie feste Arbeitskräfte mit einem Hungerlohn. Einen "Welpenschutz" gibt es nicht.

Gefühlt jede Woche wird jemand gekündigt oder kündigt selber, weil es dort einfach nicht auszuhalten ist.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte haben bei Kollegen über andere Kollegen gelästert. Sie führen sich auf, als wären sie in einer Machtposition. Entscheidungen waren nie nachvollziehbar, egal was gemacht werden musste, irgendwie klappt das schon - auch wenn man die Nacht durcharbeiten muss.

Die Vorgesetzten haben keinerlei Fähigkeit zur Mitarbeiterführung.

Kollegenzusammenhalt

Durch einen gemeinsamen "Feind" war der Kollegenzusammenhalt unfassbar stark, weil alle im gleichen Boot sitzen. Freundschaften wurden geschlossen, um die schreckliche Atmosphäre irgendwie zu ertragen. Viele nette Leute da, abgesehen von den Vorgesetzten.

Interessante Aufgaben

Durch interessante Kunden waren auch die Aufgaben meist anspruchsvoll und spannend. Allerdings haben sich viele gute Kunden verabschiedet, weshalb es eigentlich nur noch um Akquise ging und um irgendwelche Präsentationen, die vorbereitet werden mussten.

Kommunikation

Man hat sehr viel durch andere Kollegen erfahren. Auch wichtige Informationen wurden immer lange geheim gehalten und erst kurz vor knapp mitgeteilt, was oft zu Stress und Druck geführt hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum ältere Kollegen.

Karriere / Weiterbildung

Keinerlei Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gehalt / Sozialleistungen

In der Ausbildung sehr niedriges Gehalt, danach ganz ok.

Arbeitsbedingungen

Cooles Gebäude, aber leider komplett ungeeignet als Büroräume - im Sommer viel zu heiß, im Winter kann man mit Jacke dort sitzen. Der Lärmpegel ist durch eine riesige Halle mit direktem Anschluss zum Empfang und zur Küche fast nicht ertragbar, weshalb viele Mitarbeiter während der Arbeit mit Kopfhörern Musik hören. Auch der Geruch aus der Küche, der Mittags in die Halle zieht, ist nicht unbedingt appetitlich.

Die PCs sind alle ziemlich veraltet, erst sehr spät wurde neue Software aufgespielt.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Müll wird .. naja getrennt. In der Küche gibt es Mülleimer zur Mülltrennung, aber an den Plätzen jeweils nur einen Mülleimer - und die werden am Ende alle in einen Sack geschmissen.

Work-Life-Balance

Überstunden sind an der Tagesordnung, es kommt nicht selten vor, das man abends die Tür abschließt. Tage von 8-23 Uhr gab es selbst als Azubi. Leider wurde dies auch immer als selbstverständlich gesehen und einfach vorausgesetzt - ein "Danke" gab es nie. Die Timings waren konsequent zu knapp gesetzt, meistens hieß es kurz vor Feierabend: "Wir müssen noch das und das machen - heute noch".

Image

Das Image verändert sich (Gott sei Dank) langsam. Wenn man die Website besucht, ist man komplett begeistert und angetan - das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb es immer neue Mitarbeiter zu dieser Firma zieht.

Verbesserungsvorschläge

  • ALLES! Es ist einfach nur grausam.

Contra

Es wird einfach nur Druck ausgeübt, Überstunden sind an der Tagesordnung und man fühlt sich nie wirklich wohl. Es gibt kein Lob, Vorgesetzte behandeln von oben herab, man wird teilweise ziemlich fies angemacht, obwohl man nichts falsch gemacht hat. Die komplette Führungsebene müsste ausgetauscht werden, dann könnte man aus dem Laden etwas ordentliches machen. Wenn es so weiter geht, werden einfach immer weiter die Mitarbeiter vergrault.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten
  • Firma
    Wiethe Group
  • Stadt
    Georgsmarienhütte
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Design / Gestaltung

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege, Danke für deine Bewertung. Als Head of Employer Branding und Senior Projektmanagerin bin ich seit einigen Monaten in der Agentur in Georgsmarienhütte tätig. Ich habe Interesse an einem echten, offenen Feedback und ich möchte mögliche Missstände beheben und Lösungen finden. Du schreibst, ..... „Keinerlei Lob von Vorgesetzten, es wird immer nur Druck und Angst verbreitet. Der Geschäftsführer rennt durch die Hallen und kennt von der Hälfte der Mitarbeiter nicht mal den Namen. Neue Vorgesetzte wurden von ihm nur durch Sympathie ausgewählt. Azubis gibt es viele, sie werden allerdings nicht wie Azubis behandelt, sondern wie feste Arbeitskräfte mit einem Hungerlohn. Einen "Welpenschutz" gibt es nicht. Gefühlt jede Woche wird jemand gekündigt oder kündigt selber, weil es dort einfach nicht auszuhalten ist.“ Meine Sicht der Dinge ist hier eine komplett andere. Wir arbeiten alle an einem anspruchsvollen Ziel. Wiethe gehört zu den TOP-Agenturen und den Anspruch, den wir unseren Kunden gegenüber, sollten wir auch uns selbst gegenüber haben. Das kann natürlich bei dem ein oder anderen dazu führen, dass er das als Druck verspürt. Dafür erreichen wir als Team aber tolle Erfolge und die werden intern wie extern gewürdigt! „Lehrjahre sind keine Herrenjahre", zugegeben eine alte Weisheit, aber da mussten wir alle mal durch und Auszubildende werden, wie jeder andere hier, mit Respekt behandelt und der Anspruch an die Ergebnisse ist nicht derselbe, wie der an ausgelernte Kollegen und Kolleginnen. Vielleicht siehst du es einfach als Chance und Anerkennung deiner Leistung, das du hier schon in der Ausbildung anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen darfst. Hier liegt es auch an jedem selbst, wie man damit umgeht und wie man das für sich einordnet. Weiter schreibst du: „Vorgesetzte haben bei Kollegen über andere Kollegen gelästert. Sie führen sich auf, als wären sie in einer Machtposition. Entscheidungen waren nie nachvollziehbar, egal was gemacht werden musste, irgendwie klappt das schon - auch wenn man die Nacht durcharbeiten muss.“ Das Vorgesetzte bei Kollegen über andere Kollegen herziehen ist natürlich ein „No Go“ und wir werden gezielt darauf einwirken, dass so etwas möglichst nicht vorkommt. „Die Vorgesetzten haben keinerlei Fähigkeit zur Mitarbeiterführung.“ Wie leider so häufig auf Bewertungsplattformen wie dieser, sind Kommentare sehr verallgemeinert. Natürlich kann es sein, dass nicht jede Führungskraft die gleichen Skills im Bereich Personalführung hat und das man sich ungerecht behandelt fühlt. Ohne allerdings zu wissen, um welche Person und um welchen Missstand exakt es sich dreht können wir natürlich nur schwer gezielte Maßnahmen ergreifen. Zu dem Punkt Kollegenzusammenhalt schreibst du: „Durch einen gemeinsamen "Feind" war der Kollegenzusammenhalt unfassbar stark, weil alle im gleichen Boot sitzen. Freundschaften wurden geschlossen, um die schreckliche Atmosphäre irgendwie zu ertragen. Viele nette Leute da, abgesehen von den Vorgesetzten.“ Ich kann absolut nicht nachempfinden wen meiner Kollegen du als Feind empfindest und muss auch zugeben, dass ich die Wortwahl nicht glücklich finde, aber dennoch tut es uns leid, dass du das so empfunden hast. Vielleicht passt man aber einfach auch manchmal nicht zusammen und da dein Status Ex-Mitarbeiter ist, scheinst ja auch du oder wir die Konsequenzen aus dieser Missstimmung gezogen zu haben. Zum Thema „Interessante Aufgaben“: „Durch interessante Kunden waren auch die Aufgaben meist anspruchsvoll und spannend. Allerdings haben sich viele gute Kunden verabschiedet, weshalb es eigentlich nur noch um Akquise ging und um irgendwelche Präsentationen, die vorbereitet werden mussten.“ An dieser Stelle hätte ich mir mehr Ehrlichkeit gewünscht. Ich habe, um den Wahrheitsgrad auch wirklich dokumentieren zu können, recherchiert und wir haben in den letzten 24 Monaten exakt 2 Kunden verloren und 8 hinzugewonnen. Ich denke ein gutes Verhältnis von Gewinnen und Verlieren. Des Weiteren schreibst du: „Man hat sehr viel durch andere Kollegen erfahren. Auch wichtige Informationen wurden immer lange geheim gehalten und erst kurz vor knapp mitgeteilt, was oft zu Stress und Druck geführt hat.“ Bei dem Thema Kommunikation gibt es sicherlich noch Optimierungspotential. Hier ist, wie bei anderen Dingen im Leben auch ein „Geben und Nehmen". Jeder Mitarbeiter hat das Recht auch proaktiv Informationen einzufordern und bekommt diese dann auch. Grundsätzlich gibt es regelmäßige Teammeetings, bei denen über abgeschlossene und bevorstehende Projekte gesprochen wird. Zu deiner Kritik der Arbeitsbedingungen: „Cooles Gebäude, aber leider komplett ungeeignet als Büroräume - im Sommer viel zu heiß, im Winter kann man mit Jacke dort sitzen. Der Lärmpegel ist durch eine riesige Halle mit direktem Anschluss zum Empfang und zur Küche fast nicht ertragbar, weshalb viele Mitarbeiter während der Arbeit mit Kopfhörern Musik hören. Auch der Geruch aus der Küche, der Mittags in die Halle zieht, ist nicht unbedingt appetitlich.“ Ich war selber schon in mehreren Unternehmen und überall ist die räumliche Atmosphäre anders. Ich finde es hier sehr cool, ein altes Fabrik Loft aus der Jahrhundertwende modern und ansprechend umgebaut. Wer sich selbst ein Bild machen will, hier Links zu ein paar Fotos: https://wiethe.com/wiethe-gmh-bilder/ Work-Life-Balance: „Überstunden sind an der Tagesordnung, es kommt nicht selten vor, das man abends die Tür abschließt. Tage von 8-23 Uhr gab es selbst als Azubi. Leider wurde dies auch immer als selbstverständlich gesehen und einfach vorausgesetzt - ein "Danke" gab es nie. Die Timings waren konsequent zu knapp gesetzt, meistens hieß es kurz vor Feierabend: "Wir müssen noch das und das machen - heute noch".“ Also ja, es gibt Überstunden wie bei jeder anderen Agentur auch und im Gegensatz zu anderen Agenturen in einem wirklich sehr überschaubaren Rahmen. Generell ist das Office in GMH bei normalen Arbeitszeiten von 9:00 bis 18:00 Uhr um spätestens 18:30 leer bzw. dunkel. Deine Aussage an der „Tagesordnung" ist schlicht weg nicht wahr und zeigt leider eine rein subjektive Wahrnehmung. … Contra: „Es wird einfach nur Druck ausgeübt, Überstunden sind an der Tagesordnung und man fühlt sich nie wirklich wohl. Es gibt kein Lob, Vorgesetzte behandeln von oben herab, man wird teilweise ziemlich fies angemacht, obwohl man nichts falsch gemacht hat. Die komplette Führungsebene müsste ausgetauscht werden, dann könnte man aus dem Laden etwas ordentliches machen. Wenn es so weiter geht, werden einfach immer weiter die Mitarbeiter vergrault.“ Ich verstehe aus eigener Erfahrung, wenn man sich an einem Ort mal nicht wohlfühlt und sich alles falsch anfühlt, dass aber mehr als 10 leitende Mitarbeiter aus deiner Sicht „ausgetauscht" werden müssten, zeigt leider auch dass deine Aussage an der Stelle sehr subjektiv und ohne Substanz sein dürfte. Wenn du uns aber mitteilen magst, um wen es sich im Einzelnen handeln könnte und was genau du zu bemängeln hast, gehen wir dem sehr gerne nach. Wende dich einfach an mich: adrienne.weinreich@wiethe.com Viele Grüße Adrienne

Adrienne Weinreich
Senior Manager / Employer Branding

  • 28.Jan. 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Gedrückt. "Das Fußvolk" saß stets zusammengefercht in einer großen Halle mit Anbindung an die Küche, die man deutlich wahrgenommen hat, wenn gekocht wurde. Es gab Sitzreihen mit bis zu 10 Personen dicht nebeneinander. Keinerlei Rückzugsmöglichkeit. Kopfhörer aufsetzen war Pflicht, auch um den Lärm zu unterdrücken, wenn bestimmte wichtige Damen auf ihren Stöckelschuhen durch die Halle geklackert sind und dabei mit deutlicher Lautstärke in ihr iPhone gebrüllt haben. Auf Ebene der Geschäftsführung hat man sich dann zu zweit ein riesiges Büro von mindestens 20qm geteilt, obwohl man selber meistens nicht einmal im Haus gewesen ist.

Vorgesetztenverhalten

Betrachten die Angestellten als das was sie sind: Angestellte. Dem Geschäftsführer bin ich in meiner Zeit regelmäßig über den Weg gelaufen. Habe ihm auch schon diverse Male Papiere vorbeigebracht. Mir wäre nicht bekannt, dass er jemals meinen Namen gewusst hat. Es steht die Erzählung im Raum, dass der technische Leiter einer der größten ehemaligen Kunden von einem Bekannten des Geschäftsführers abgeworben wurde. In einem persönlichen Gespräch soll sich dieser Bekannte dafür entschuldigt, haben. Der Geschäftsführer entgegnete: "Wer?"

Kollegenzusammenhalt

Der kollegiale Zusammenhalt war seit jeher der einzige positive Aspekt in dieser Firma. Alle sitzen im selben Boot, alle haben einen gemeinsamen Feind, das schweißt zusammen. Besonders stark war dies stets bei den Azubis zu beobachten, die in dieser Vier-Klassen-Gesellschaft als die absoluten Fußabtreter galten. Man motivierte sich gemeinsam durchzuhalten.

Interessante Aufgaben

Zu Zeiten als die Kundenvielfalt noch größer war gab es wirklich ein breites Spektrum an Aufgaben. Eine Verteilung fand jedoch nicht wirklich nach Ressourcen statt, sondern rein nach Position und Bezahlung. Die gutbezahlten Mitarbeiter haben umfangreiche Shop-Module gebaut, die etwas niedriger bezahlten haben sich primär um das Layout der Website gekümmert und die ganzen lästigen Fließbandarbeiten wurden alle auf die Azubis abgeschoben. Gerade bei Prozessen, die aus purer mühseliger Handarbeit bestanden ging man lieber nach dem Motto "das muss jetzt sofort fertig werden!" anstelle sich mal 8 Stunden hinzusetzen und zu versuchen diesen Prozess zu automatisieren oder zu vereinfachen. Diese Vorgehensweise zeigte sich entsprechend in den Projekten. Qualitätssicherung wurde gerne überbewertet, Testing auch und Planung sowieso. Aus dem Zeitdruck heraus schnell ein Modul zusammenfrickeln, ab ins Live-System und der Kunde gibt Ruhe.

Kommunikation

Fremdwort. Als Normalsterblicher musste man alles über den Flurfunk erfahren. Wenn es dann aber irgendwelche tollen Ankündigungen gab, beispielsweise dass der seit jahren kostenlos angebotene Kaffee nun gegen eine Bezahlmaschine getauscht wird, dann folgte diese in einer ausdrucksstarken Mail an alle, die man einfach so hinnehmen musste.

Gleichberechtigung

Es herrscht ein starkes Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau. In meiner gesamten Zeit im Unternehmen habe ich ein einziges Mal einen männlichen Projektleiter erlebt. Und das war ganz bestimmt keine Frage der Kompetenz. Nach einer Mail die mit einer falschen Grafik versandt wurde fragte mich die Projektleiterin ob ich die Mail zurückholen könne. So jemand hat im eCommerce Bereich nichts verloren.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen über 50 hat es definitiv gegeben. Wurden genauso (schlecht) behandelt wie alle anderen.

Karriere / Weiterbildung

Wie zuvor erwähnt ist der Job bei Wiethe als reine Übergangslösung zu verstehen. Wer sich nicht nach etwas besserem umschaut wird sowohl finanziell als auch fachlich relativ bald in die Röhre gucken. Aufstiege gab es entweder über die "Vetternwirtschaft", wenn beispielsweise die Geschäftsleitung jemanden in der örtlichen Discothek kennengelernt hat, oder einfach durch das "Nachrutschen" in eine höhere Position, weil der vorherige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat. Dieses Phänomen war auch sehr deutlich bei den Azubis zu beobachten. Wer zuvor monatelang nur HTML-Seiten zusammen copy-pasten durfte, wurde auf einmal an ein echtes Modul gesetzt. Denn es waren schlichtweg kaum noch Entwickler war.

Gehalt / Sozialleistungen

Für die Branche absolut unterstes Niveau. Der Job ist als Übergangslösung zu verstehen, nicht als Grundlage um sich beispielsweise ein Haus abzubezahlen.

Arbeitsbedingungen

Das Geld was man hatte gab man an den vollkommen falschen Stellen aus. Es wurden einige tausend Euro in diverse seltsame Werbeaktionen gesteckt. Gleichzeitig hat praktisch jeder mit veralteter Ausstattung gearbeitet. Für mehrere Jahre hatte ich einen PC mit einer HDD auf die Windows 7 draufkopiert wurde. Jeden einzelnen Morgen musste ich vom "Anmachen" des Computers, über das Hochfahren und Programme starten bis er endlich startklar war zum Arbeiten 15-20 Minuten warten. Eine SSD gab es erst einige Monate vor meinem Ausstieg, ebenso wie ein Upgrade meiner Haupt-Arbeitssoftware von einer Version die mindestens 7 Jahre alt war auf eine Version...die "immerhin" schon von vor 2 Jahren erschienen ist. Generell wurde auf Lizenzsoftware so weit verzichtet wie eben möglich. Hardware wie Monitore gab es entweder genauso wie bei der SSD nach jahrelanger Bettlerei - oder man hat sich einen Monitor vom Platz eines längst ausgeschiedenen Mitarbeiters genommen. Der IT hat das generell nie so gefallen, denn "die werden ja noch anderweitig benötigt" - stehen dann aber trotzdem erstmal 4 Monate unbenutzt rum und stauben vor sich hin.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Müll wird pseudo-getrennt. Es wird eigentlich nur zwischen Papier und "sonstigem Müll" unterschieden. Das "Einsammeln" und beseitigen des Mülls wurde stets von den Azubis übernommen, denen es irgendwann auch einfach egal gewesen ist, was die Leute in ihre am Platz befindlichen Tonnen geschmissen haben.

Work-Life-Balance

Früher sehr schlimm gewesen. Aber das lag einfach daran, dass alle Kunden abgesprungen sind. Da gab es dann gerne auch mal eine Überraschungs-Überstunde, weil der Kunde ja um 17 Uhr noch unbedingt den gesamten Newsletter einmal neugemacht haben wollte.

Image

Nach außen dominiert die professionelle, seriöse und kompetente Erscheinung. Intern gab es kaum jemanden, der stolz war auf seinen Job bei Wiethe. Abgesehen von ein zwei Leuten höheren Alters, die offenkundig auch einfach nichts besseres mehr finden, bleibt niemand lange.

Verbesserungsvorschläge

  • Geld an den richtigen Stellen investieren, mit seinen Mitarbeitern kommunizieren, Ressourcen sinnvoll und fair verteilen.

Pro

Die Kollegen haben es die meiste Zeit erträglich gemacht.

Contra

Die komplett nicht-existente Struktur.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Parkplatz wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Wiethe Group
  • Stadt
    Georgsmarienhütte
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Forschung / Entwicklung

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter sind so gut wie jeden Tag großem Stress ausgesetzt, Druck von oben gehört zum Berufsalltag, Anerkennung und eine geregelte Work-Life-Balance existieren so gut wie gar nicht. Der Arbeitsplatz – eine alte Industriehalle, in der man zeitweise mit mehr als 30 Leuten zusammensitzt – geben keine Möglichkeit sich mal zurückzuziehen, abzuschalten oder sogar zu lachen (!); irgendjemand wird sich gestört fühlen.

An Kollegen sollte man sich nicht allzu sehr gewöhnen. Entweder sie gehen freiwillig wegen Unzufriedenheit, Frust oder weil sie einfach ausgebrannt sind oder sie werden aus blauem Himmel gekündigt – meist aus wirtschaftlichen Gründen, da das Unternehmen in den letzten Jahren einem Abwärtstrend folgt.

Von der Führungsebene wird der radikale Stil gelebt. Solange man mitspielt, ist man gut gesonnen. Überstunden werden mit einer dreisten Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, man ist quasi gezwungen Privatleben und Freizeit hinten anzustellen – außer man möchte sich die fiesen Kommentare und unterschwelligen Vorwürfe anhören.

Mit der zur Vefügung gestellten Hard- und Software kann man zwar arbeiten, allerdings auf einem Stand wie vor 5 Jahren.

Vorgesetztenverhalten

Respektlos, unverständlich und immer von oben herab. Es ist kein angenehmes Arbeiten mit der Führungsebene. Verbesserungsvorschläge oder eigene Initiative werden direkt abgeschmettert bzw. werden kritisch beobachtet. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen und sobald man aufgegeben hat, setzt man nur noch die Wünsche und teils wirren Ideen von oben um.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt zwar Grüppchenbildung, aber im Großen und Ganzen ist der Umgang unter den "einfachen" Mitarbeitern sehr respektvoll und sogar freundschaftlich. Untereinander fühlt man sich sehr aufgehoben und verstanden.
Am besten ist es, wenn man so wenig Kontaktpunkte wie möglich zur Führungsebene hat: so lässt sich die Arbeit einigermaßen aushalten und interne Rivalitäten und kleinere Intrigen beobachtet man somit nur von der Seitenlinie.

Interessante Aufgaben

Nach wenigen Wochen ist man eingearbeitet, die Aufgaben sind wenig anspruchsvoll und abwechslungsreich. Anstatt sein Wissen und Können einbringen zu können, ist man dem Druck vom bereits genervten Kunden und der Geschäftsführung ausgesetzt.

Kommunikation

Vieles erfährt man nur durch die "Stille Post" unter Mitarbeitern. Versprechungen der Geschäftsleitung werden manchmal angekündigt, aber nicht eingehalten. Die Trennung zwischen Führundsebene / Projektleitern und Mitarbeitern ist deutlich zu fühlen; letztere sind nur notwendig, um den Laden am Laufen zu halten. Die Geschäftsführung kennt die meisten ihrer Mitarbeiter nicht, was bei der Anzahl an Mitarbeitern am Standort Georgsmarienhütte ein trauriges Zeugnis ist, und nur zu gut die
Mentalität des Unternehmens aufzeigt.

Projekte sind unstrukturiert, zeitlich kurzfristig eingeplant und immer mit Stress verbunden. Innovationen werden hier schon längst nicht mehr entwickelt, man läuft mit und orientiert sich an den Großen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen wird immer jünger. Es gibt wenige ältere Kollegen, u.a. weil sie auf die Dauer einfach zu teuer für das Unternehmen werden und, aus Sicht der Führungsebene, auch durch einen Auszubildenden werden können.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es keine, Karrieresprünge sind nur Personen möglich, die sich mit der Führungsebene gut stellen und alles, was von oben kommt, abnicken.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist meiner Ansicht i.O. gewesen, aber nach Gesprächen mit Kollegen eher ungewöhnlich gewesen. Möglicherweise lag es daran, dass ich zu einem Zeitpunkt eingestiegen war, zu dem viele Mitarbeiter gekündigt hatten und somit dringend neue Fachkräfte benötigt wurden.

Arbeitsbedingungen

Die Halle ist im Sommer zu warm, im Winter zu kalt. Die Geräuschkulisse ist immer da. Man hört die Kollegen telefonieren, essen, fluchen, lachen und reden.

Weil die Küche direkt und ohne Trennung angrenzt, ist man desöfteren sehr penetranten Gerüchen ausgesetzt.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

An die Zukunft oder das Wohlbefinden des Mitarbeiters wird kein Gedanke verschwendet. Man kann froh sein, wenn man nach ein paar Krankheitstagen keinen gehässigen Kommentar ins Gesicht bekommt.

Umweltschutz wurde nie bewusst angesprochen oder berücksichtigt.

Work-Life-Balance

Hansafit wird angeboten, man findet aber weder die Zeit noch Lust nach den vielen Überstunden sich noch sportlich zu betätigen.

Es wird erwartet, dass man sein Privatleben flexibel gestaltet. Ein pünktlicher Feierabend um 18 Uhr ist selten, selbst wenn man schon auf die Mittagspause verzichtet hat.

Image

Das Unternehmen ist nicht sehr bekannt, die großen Kunde haben sich schon lange eine neue Agentur gesucht. Verirrt sich doch noch mal ein bekannter Name zu Wiethe, verabschiedet sich dieser auch schon wieder nach kurzer Zeit.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Wertschätzung und Anerkennung durch angemessenses Vorgesetztenverhalten, Benefits, Zusatzleistungen, bessere Work-Life-Balance Offenere und ehrliche Kommunikation; die Trennung zwischen Führundsebene und "einfache" Mitarbeiter aufheben (dazu müssten einige Personen der Führungsebene allerdings von ihrem hohen Ross absteigen) Fachkräfte einstellen anstatt ganze Projekte von reinen Azubiteams betreuen zu lassen Teile der Geschäftsleitung austauschen – utopische Vorstellung und wird vermutlich niemals passieren, da man sonst das Unternehmen umfirmieren müsste
Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Wiethe Group
  • Stadt
    Georgsmarienhütte
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Design / Gestaltung

Bewertungsdurchschnitte

  • 72 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (11)
    15.277777777778%
    Gut (11)
    15.277777777778%
    Befriedigend (5)
    6.9444444444444%
    Genügend (45)
    62.5%
    2,29
  • 7 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (1)
    14.285714285714%
    Befriedigend (2)
    28.571428571429%
    Genügend (4)
    57.142857142857%
    1,83
  • 1 Azubi sagt

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (1)
    100%
    1,78

kununu Scores im Vergleich

Wiethe Group
2,24
80 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Marketing / Werbung / PR)
3,62
50.886 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,38
3.502.000 Bewertungen