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Wüstenrot & Württembergische Gruppeals Arbeitgeber

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Wüstenrot & Württembergische Gruppe Erfahrungsbericht

  • 07.Mai 2019
  • Mitarbeiter

Stets bemüht

3,15

Arbeitsatmosphäre

Der Druck und die Forderungen werden ungefiltert von oben nach unten weitergegeben. Grundsätzlich und oberflächlich betrachtet ist die Arbeitsatmosphäre gut, aber schaut man genauer hin...
Es gibt Zahlen, die erreicht werden müssen und keiner weiß woher die kommen und wie das gemacht werden soll. Kommunikation der einzelnen Unternehmensbereiche (Leitung>Stab>Arbeitnehmer) findet kaum oder nur einseitig statt.

Vorgesetztenverhalten

Leider fehlt auch in diesem Bereich eine moderne Anspruchstellung an die Vorgesetzten. Veraltete Strukturen und Führungsstile lassen die Mitarbeiter oft an letzter Stelle stehen und dies spüren sie leider sehr oft auch. Direkte Vorgesetzte sind nicht mehr produktiv tätig, sondern füllen Listen für die Direktion aus oder melden Zahlen etc. oder besprechen oder sind auf Dienstreise...Direktes Führen/Lenken/Motivieren der eigenen "Mannschaft" ist so fast nicht mehr möglich. Man fühlt sich nur noch Stuttgart unterstellt und nicht mehr den eigenen Mitarbeitern verantwortlich gegenüber.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilungen und Gruppen kann ich keine großen Probleme feststellen. Im Gegenteil: Fast alle sind sich einig, dass sich etwas ändern muss im Führungsstil, der Mitarbeitermotivation und Arbeitsplatzgestaltung. Das schweißt zusammen, wenn man mit eigenen Ideen und Engagement immer wieder gegen Wände läuft.

Interessante Aufgaben

Im Rahmen des Arbeitsfeldes ergeben sich immer abwechslungsreiche und auch lehrreiche Vorgänge. Sobald man jedoch bereichsübergreifend tätig werden will/muss, ist man stark eingebremst, da Zusammenarbeit durch starre Strukturen und strikte Handlungsfelder behindert wird.

Kommunikation

Man möchte sich gerade aktuell als aufmerksamer und interessierter AG präsentieren. Leider fällt das schwer ernst zu nehmen, wenn Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik von den direkten Vorgesetzten niedergeschmettert und abgewehrt wird. Die Konzernführung scheint sich hier nur auf ausgefüllte Fragebögen zu stützen, statt mit Angestellten ins Gespräch zu gehen. Man will nur die Außenwirkung beeinflussen, aber dass dafür auch wirklich was geändert werden muss will man gar nicht hören.

Gleichberechtigung

Männer und Frauen sind gleichermaßen eine Nummer auf der Personalliste. Zu Gehältern ist schwer etwas zu sagen. Es ist jedoch ein offenen Geheimnis, dass die Dezentralität im Gehaltsgefüge eine große Rolle spielt.

Umgang mit älteren Kollegen

Natürlich ist es im Alter so, dass man gewisse Leistungsanforderungen nicht mehr erfüllen kann und evtl. auch technische Vorgaben nur noch schwer erlernt werden. Darauf wird oft wenig Rücksicht genommen. Sehr positiv ist hier die Möglichkeit auf Altersteilzeit anzumerken.

Karriere / Weiterbildung

Innerhalb des Unternehmens bieten sich viele Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungsangebote. Das ist sehr individuell und bedarfsgerecht möglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Tarifbindung, Weihnachtsgeld, Gratifikation und VWL sind wirklich bemerkenswert. Leider fehlt mir hier die Transparenz. Gratifikation ist gedeckelt, somit kann nie überdurchschnittlich ausgezahlt werden. Wird dann wenigstens für die Mitarbeitet (nicht nur zentral!) investiert oder nur für Aktionäre der Gewinn erhöht? Wie werden denn Gewinne etc. erwirtschaftet-wohin fließen Gelder und warum?

Arbeitsbedingungen

Vorschriften an Arbeitsplatzgestaltung etc. gibt es eine unüberschaubare Menge. Sofern man einen festen Platz hat und nicht einen wechselnden Schreibtisch, kann man sich soweit auch gut einrichten. Der Trend zu Großraumbüros ist zum Glück gestoppt. Leider sind Mobiliar, Teppiche etc. etwas veraltet und somit nicht mehr zeitgemäß.
Dass ergonomische Arbeitsmittel nicht zur Grundausstattung gehören, kann ich jedoch nicht verstehen. Der AG steht hier in der Pflicht und sollte auch gewillt sein die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter zu erhalten. Statt zentrale Mitarbeiterangebote auszubauen, sollte hier dezentral eine Vereinheitlichung erreicht werden.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ein "Bewusstsein" ist hier gar nicht zu erkennen. Papierlose Bearbeitung existiert hier nur auf dem Papier;-)
Mülltrennung wird wohl vorgegeben, aber nur begrenzt Mülleimer am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Zur Müllentsorgung von einzelnen Müllstücken in zentrale Räumlichkeiten zu gehen macht wenig Sinn.

Work-Life-Balance

Hier ist man leider nicht up to date. Dieses Thema wiegt für Arbeitnehmer schwer und muss sehr individuell behandelt werden. Hier fehlt es enorm an moderner Ausrichtung und Flexibilität. Home-Office nur eingeschränkt möglich.

Image

Das Image steht immer im Vordergrund-leider. Hier wird zu sehr auf die Außenwirkung geachtet, statt wirklich etwas zu verbessern.

Verbesserungsvorschläge

  • -ergonomische Arbeitsplatzgestaltung als Standard -engere Zusammenarbeit mit Betriebsräten

Pro

-Tarifbindung, Sonderzahlungen
-Gleitzeit
-Dezentrale Ausrichtung

Contra

-veraltete Führungsstrukturen
-immerwährende technische Probleme (IT-Konzept fragwürdig)

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    Württembergische
  • Stadt
    Stuttgart
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion