Workplace insights that matter.

Login
Wüstenrot & Württembergische Gruppe Logo

Wüstenrot & Württembergische 
Gruppe
Bewertung

Alles Neu!

1,3
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Württembergische Versicherung AG in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein baldiger Ruhestand.
Gute Produkte, die ihren Preis Wert sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführung.
An den Zielen für das Geschäftsjahr 2020 wird eisern festgehalten und für den Verkauf hat die Geschäftsführung Corona nach 2 Monaten für beendet erklärt.

Verbesserungsvorschläge

Der Umgang mit den Mitarbeitern ist eine Katastrophe. Im Innendienst herrscht die Angst und burn out ist ein treuer Begleiter.
Im Außendienst ist praktisch jedes Jahr eine andere Mitarbeitergruppe von Kündigungen, nein Restrukturierungen, betroffen. Besserung ist nicht in Sicht.
Das Unternehmen setzt auf KI und online Verkauf. Menschen sind nur Kostenfaktoren. Beides wird aktuell bestritten, aber die Faktenlage ist eine andere. Ab nächstem Jahr werden dies auch unsere selbstständigen Handelsvertreter zu spüren bekommen.

Arbeitsatmosphäre

Ständige Umstrukturierung. Sowohl im Innen- als auch im Außendienst. Alles „alte“ ist schlechte und zu teuer. Sehr viele Mitarbeiter verlassen unter Druck nach 30 und mehr Jahren das Unternehmen um sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Neue Seilschaften unter Duz Freunden werden gebildet. Jung und agil.

Kommunikation

Während des Corona „Lockdowns“ nicht ganz so schlecht.
Die Trennung von 1/3 der Bezirksdirektoren via Skype durch einen „Stellvertreter“ ohne die Zuschalte der Geschäftsführung des Bereich Ausschließlichkeit zeigt die Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern die 20-30+ Jahre für das Unternehmen gearbeitet haben. Immerhin gibt es keine betriebsbedingte Kündigungen. Wer aber nicht freiwillig mit ein paar Silberlingen geht wird nach Ablauf der Frist (31.12.2021) keinen Spaß mehr an der Arbeit haben.
Deutlicher kann man die neue Kultur nicht darstellen.
Wer will da noch arbeiten?

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist bemüht seinen Ar... zu retten. Selbst echte F1 Führungskräfte sind nur noch Erfüllungsgehilfe.
Widerspruch ist nicht nur unerwünscht, sonder gilt als Majestätsbeleidigung und muss sich nicht wundern, wenn er dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt wird.

Work-Life-Balance

Eigentlich 5 Sterne, da es eh keiner merkt ob was getan wird oder nicht.

Vorgesetztenverhalten

Nur fordern nicht fördern.
Trotz einem Rekordergebnis nach dem anderen in den letzten 5-6 Jahren hat sich gehaltlich im Außendienst nie etwas getan. Porsche, Mercedes, VW sind da einen ganz anderen Weg gegangen.
Sobald die Ergebnisse wieder nicht so gut sind, da darf die Belegschaft wieder mit Einkommensverzicht helfen.

Interessante Aufgaben

-

Gleichberechtigung

Zur Zeit haben die Führungskräfte wieder die Frauenquote in ihren Gewinnbeteiligungen und Zielerreichungen stehen, also wer weiblich, jung und agil ist bekommt sicher eine gute „Führungsposition“.

Umgang mit älteren Kollegen

Jung und agil!
Die Alten sind teuer, also weg mit denen.

Arbeitsbedingungen

-

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-

Gehalt/Sozialleistungen

Kein Vergleich zur Industrie. Gehaltserhöhungen - keine / Tarifanpassungen in den letzten 10 Jahren, alle 2 Jahre ca. 1,5%.
Bei der „Fusion“ mit der Wüstenrot wurden die Sozialleistungen angeglichen. D.h. Die Wüstenrot hatte keine, als braucht die Württembergische auch keine. So einfach ist das.

Image

Nach Außen hin besser als innerhalb des Unternehmens.

Karriere/Weiterbildung

Die Schulungsabteilung ist praktisch seit Jahren nicht mehr vorhanden.
Auch ohne Corona haben Schulungsangebote nicht mehr stattgefunden.
Karriere Tip, höchstmögliches Gehalt aushandeln und so schnell als möglich wieder verschwinden. Egal welche Position. In den nächsten Jahren werden wieder Restrukturierungen stattfinden. In den letzten Jahren glich das Unternehmen einer Drehtür.

Arbeitgeber-Kommentar

Johanna Amon, Referentin Employer Branding
Johanna AmonReferentin Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Sie scheinen sehr verärgert über uns als Arbeitgeber zu sein. Daher möchte ich Sie an dieser Stelle auch gar nicht versuchen, vom Gegenteil zu überzeugen. Stattdessen biete ich Ihnen gerne ein persönliches Gespräch mit mir an. Ich hoffe, dass trotz unterschiedlicher Sichtweisen ein gegenseitiges Verständnis erreicht werden kann.

Viele Grüße
Johanna Amon