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Zimory GmbH Erfahrungsbericht

  • 27.Jan. 2013 (Geändert am 16.Juni 2015)
  • Mitarbeiter

Potentiale liegen brach

2,77

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist ziemlich angespannt, was aber auch je nach Abteilung und/oder Team völlig unterschiedlich ist. Innerhalb der Teams ist die Atmosphäre in der Regel ziemlich angenehm, teilweise sogar erfrischend fröhlich und motivierend. Leider nicht überall und nicht über Team-Grenzen hinweg.

Vorgesetztenverhalten

Sie sind sich ihrer Verantwortung nicht wirklich bewußt. Trotz relativ flacher Hierarchie ist oft unklar, wer für was verantwortlich sein soll, von wem etwas - und wenn ja, was - erwartet wird. Eine klare Linie wäre hier durchaus hilfreich gewesen, auch wenn so etwas manche vor den Kopf stößt.

Kollegenzusammenhalt

Unter Kollegen versteht man sich im großen und ganzen recht gut. Nur leider findet sich auch auf diesem Level kein roter Faden. Dadurch kommt es schon einmal zum klassischen Fingerpointing und zu zickigen Divas.

Interessante Aufgaben

Technisch gesehen ist man hier durchaus bemüht, insbesondere den Entwicklern etwas zu bieten, was aktuell ist und keine Retorten-Software-Maschinerie. Allerdings zieht dies nach sich, dass man sich intensiv mit der neuen Materie auseinandersetzen kann, was Zeit benötigt, die zu oft zugunsten von "Featuritis" nicht genommen werden kann.

Kommunikation

Die Kommunikation fehlt teilweise und dort wo sie nicht fehlt, mangelt es oft an Klarheit. Dies führt zu Missverständnissen und zu unerwarteten Ergebnissen. Zudem stellt die Sprache mitunter eine Hürde da, wenn mehrere völlig verschiedene Kulturen über Englisch sich versuchen verständlich zu machen, was insbesondere Meetings zeitlich schon mal explodieren läßt.

Gleichberechtigung

Hier gibt es viel zu wenig weibliche Kollegen, um eine sinnvolle Aussage treffen zu können.

Umgang mit älteren Kollegen

Die wenigen Kollegen, die hier während meiner Tätigkeit anwesend waren wurden immer mit Respekt behandelt, allerdings wurde der Erfahrungsaustausch von Senior zu Junior nicht aktiv begleitet oder gefördert, sodass mit dem Abgang von älteren Kollegen auch deren gesamte Erfahrung die Firma verlassen hat.

Karriere / Weiterbildung

Hierzu gibt es keinerlei unternehmensweite Pläne oder Strukturen. Wer gute Argumente vorbringen kann, hat eventuell Chancen auf einen Workshop oder eine Weiterbildung, aber aktive Förderung auf der Karriereleiter gibt es hier nicht.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt kann sich (wahrscheinlich auch je nach Verhandlungsgeschickt) im Vergleich innerhalb von Berlin mehr als sehen lassen. Absolut über dem Durchschnitt.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Auch wenn man Sonderwünsche hat, die aber begründen kann, ist Spielraum auch für Individualisten enthalten.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das passiert eher auf Kollegen-Ebene und Selbstorganisation. Green-IT und effiziente Ressourcen-Nutzung ist noch nicht so recht angekommen.

Work-Life-Balance

Auch wenn es eine gewisse Grundstimmung gibt, die Überstunden eigentlich erforderlich machen würden, werden diese nicht (mehr) automatisch erwartet. Flexible Arbeitszeiten sind auch möglich und werden auch toleriert, wobei man allerdings immer auf sein Team und die gemeinsamen Meetings achten sollte.

Image

Der Ruf ist nicht besonders gut. Das Potential wurde leider zu oft verspielt und der Ruf nachhaltig geschädigt. Weiterempfehlen kann ich das Unternehmen leider nicht wirklich, auch wenn ich wünsche, dass die Vision - oder zumindest eine der großen Ideen - eines Tages tatsächlich auf einem qualitativ hochwertigem Niveau zur Realität wird.

Verbesserungsvorschläge

  • Direktere Kommunikation (durch die Blume hilft nur bei denen, die das auch so interpretieren, wie das Management es gemeint hat). Klare Vorstellungen, Erwartungen, Verantwortlichkeiten der Positionen kommunizieren.
  • Langfristige und mittelfristige Unternehmens-Strategie und -Ziele regelmäßig kommunizieren und dabei eine gewisse Konsistenz erreichen - z.B. das angepeilte Marktsegment sollte sich nicht einmal im halben Jahr ändern bei einer Software-Entwicklung, die eher auf 3+ Jahre angelegt wird. Jeder einzelne Mitarbeiter soll sich schließlich mit der Firma als solches und dem, was er tut identifizieren können. Anders wäre es bei einer Firma wo lediglich Projekte gemacht werden.

Pro

Das Preis-Leistungs-Niveau als Arbeitnehmer kann man hier schon fast als Exzellent bezeichnen.

Contra

interne Kommunikation, unausgesprochene Erwartungshaltungen und Verantwortlichkeiten (hier liegt alles im Auge des Betrachters). Keine klare Unternehmens-Strategie bzw. ändert diese sich viel zu oft fundamental.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Zimory GmbH
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2015
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT