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Brutto-Netto Rechner

Deutschland

Gehaltsberechnungen 203,797

Brutto-Netto-Rechner Deutschland Steuersätze 2016

Das Bruttogehalt – es sieht häufig vielversprechend aus. Umso enttäuschter sind viele, wenn sie am Ende des Monats den Gehaltszettel in den Händen halten. Das reine Nettogehalt ist oft weit von den Bruttoangaben entfernt. Wie entsteht die Kluft zwischen Brutto und Netto? Unser Gehalt unterzieht sich einiger Abzüge: Da wären Einkommenssteuer, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherungen und nicht zu vergessen, die Rentenbeiträge. Als wäre das nicht genug, kommen eventuell noch Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer dazu.

Der Brutto-Netto-Rechner von kununu mit den aktuellen Steuersätzen für das Jahr 2016 hilft Dir herauszufinden, was von Deinem Bruttogehalt am Ende des Monats wirklich auf dem Konto landet und dient Dir als Unterstützung für die nächste Gehaltsverhandlung.

Trag dazu Dein Bruttogehalt und sämtliche Sonderzahlungen hier ein:


 Für welchen Beruf soll das Gehalt berechnet werden?

Was leistet der Brutto-Netto Rechner?

Berechnung der Abzüge für Sozialversicherung und Lohnsteuer.

Berücksichtigung von:

  • Sachbezug
  • Pendlerpauschale
  • Alleinverdiener-/ Alleinerzieherabsetzbetrag

Glossar

Unter dem Bruttogehalt versteht man das gesamte Einkommen, welches Du von Deinem Arbeitgeber erhältst. Dabei handelt es sich um die im Arbeitsvertrag festgelegte Summe.

Beim Nettogehalt handelt es sich um den Betrag, der nach allen Abzügen (Steuern, Versicherungen, etc.) übrig bleibt und letztendlich auf Dein Konto überwiesen wird.

Ein weiterer Faktor, der sich auf das Bruttogehalt auswirkt ist, die zu zahlende Lohnsteuer. Diese wird vom Bruttogehalt abgezogen. Die Höhe des Abzugs hängt wiederum von der Steuerklasse ab. Wie diese im Einzelnen definiert sind und was für steuerliche Vor- oder Nachteile entstehen können, erfährst Du hier:

In Deutschland gibt es sechs Steuerklassen, festgelegt durch das Einkommenssteuergesetz. In erster Linie orientieren sich diese nach Deinem Familienstand.

Steuerklasse I:

Unter die erste Steuerklasse fallen generell alle Arbeitnehmer, die alleinstehend oder getrennt lebend sind und mehr als 450€ verdienen. Betroffen sind somit ledige, verwitwete und geschiedene Personen ohne Kind.

Steuerklasse II:

In der zweiten Steuerklasse landen alleinerziehende, verwitwete oder geschiedene, die mindestens 1 Kind zu versorgen haben.

Steuerklasse III:

In die dritte Steuerklasse rutschen verheiratete Personen. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Ehepartner dazu bereit ist, die Steuerklasse V anzunehmen. Damit sind wiederum höhere Abzüge verbunden. Die Steuerklasse III ist daher sehr beliebt für Ehepartner, bei denen es einen Viel- (Steuerklasse III) und einen Wenig-Verdiener (Steuerklasse V) gibt.

Steuerklasse IV:

Die Steuerklasse IV ist für verheiratete Personen, bei denen sich beide Ehepartner in der Steuerklasse IV befinden. Andere Steuerkombinationen sind hier nicht möglich. Sie eignet sich daher besonders für Eheleute, welche in etwa dasselbe verdienen.

Steuerklasse V:

Diese Steuerklasse ist lediglich in Verbindung mit der Steuerklasse III möglich. Siehe Steuerklasse III.

Steuerklasse VI:

Die Lohnsteuerklasse VI ist für alle, die noch einen Nebenverdienst haben.

Bei den sonstigen Bezügen handelt es sich um außerordentliche Vergütungen, also Vergütungen, welche nicht zum Arbeitslohn gehören. Dies können einmalige Zahlungen wie beispielsweise Prämien sein.

Der jährliche Steuerfreibetrag unterliegt keinen steuerlichen Abzügen. Er stellt sozusagen das Mindesteinkommen dar. Falls Dein Einkommen den jährlichen Steuerfreibetrag überschreitet müssen nicht alle Einnahmen versteuert werden, sondern nur die, welche den Steuerfreibetrag übersteigen.

Unsere Krankenversicherungssätze enthalten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil. Krankenkassen dürfen dabei einen individuellen Zusatzbeitrag einfordern, welcher komplett vom Arbeitnehmer zu tragen ist. In der Regel sind das 0,9%. Der Krankenversicherungssatz für 2016 beträgt 14,6%.