Seit dem Managementwechsel hat sich der Umgang mit Mitarbeitenden deutlich verschlechtert. Entscheidungen werden über ihre Köpfe hinweg getroffen, Feedback findet kaum Gehör. Gegenüber Kunden tritt das Unternehmen zunehmend überheblich auf, und die Verkaufsmitarbeitenden verlieren durch strikte Vorgaben und unrealistische Richtlinien die Möglichkeit, echte Kundenbeziehungen zu pflegen. Die Preise steigen ständig, doch die Produkte verkaufen sich schlechter – das sollte zu denken geben.
- Willkürliche Entscheidungen im Management - Entwürdigender Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden - Angstkultur und fehlende Sicherheit - Schlechte Perspektiven nach Rückkehr aus Karenz oder in Teilzeit - Kunden und Markt stellen zunehmend kritische Fragen zu Preis und Leistung - Eigeninteresse und Gewinnstreben des Managements gehen zulasten der Mitarbeitenden - Der Mensch zählt nicht – Mitarbeitende werden wie eine Nummer behandelt
Es entsteht teilweise der Eindruck, dass qualifizierte und engagierte Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, da Wertschätzung, sowohl auf persönlicher als auch auf finanzieller Ebene, nicht immer ausreichend wahrgenommen wird.
Die Kommunikation ist eine Dauerbaustelle – es wird viel gesagt, aber wenig Konkretes. Das Unternehmen bemüht sich stark um ein modernes Image, doch intern sieht es oft ganz anders aus. Der Außenauftritt wirkt oft aufgesetzt, fast schon wie ein Hochglanz-Image, das wenig mit dem echten Arbeitsalltag zu tun hat. Es gibt viele Unternehmen, die heute wirklich auf ihre Mitarbeitenden achten, Entwicklung fördern und moderne Bedingungen schaffen. Hier scheint man den Fokus eher darauf zu legen, gut dazustehen, statt sich ehrlich ...
Interne Befragungen sind grundsätzlich ein sinnvolles Instrument, allerdings wirken die gestellten Fragen teilweise wenig zielführend oder praxisnah. Zudem entsteht der Eindruck, dass auf die abgegebenen Rückmeldungen nur eingeschränkt eingegangen wird. Kritisch wird auch wahrgenommen, dass rund 10 % der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen mussten. Die Art und Weise, wie dies kommuniziert und umgesetzt wurde, wurde von vielen als wenig sensibel empfunden. Im Anschluss wurde der Arbeitsalltag fortgeführt, ohne dass eine spürbare Aufarbeitung oder erkennbare Veränderungen stattgefunden hätten. Die Vergütung wird ...
Weniger Floskeln, mehr Klartext. Mitarbeitende verdienen echte Informationen statt oberflächlichem Gerede. Transparenz schafft Vertrauen. Vorgesetzte brauchen mehr Entscheidungsspielraum und Rückhalt, um wirklich führen zu können – nicht nur Anweisungen von oben umzusetzen. Gute Leistungen sollten gesehen, anerkannt und fair entlohnt werden. Wer sich engagiert, sollte mehr als symbolische Benefits erhalten. Nicht nur Angebote, die ins Raster passen – auch individuelle Entwicklungsmöglichkeiten fördern, wenn man Talente langfristig binden will. Interne Strukturen regelmäßig prüfen – Chancengleichheit sollte nicht vom Netzwerk oder der ...
Wieder den Mitarbeiter mehr schätzen. Aktuell herrscht das Gefühl, dass es sich bei dem Unternehmen um eine Cash-Cow handelt. Wirft das Unternehmen nicht genug Mio. an Gewinn ab, werden Leute gekündigt und Sachen gekürzt. Gespart wird dabei gefühlt nur am Mitarbeiter. Karriere.at muss unbedingt wieder den Weg Richtung damaligen Arbeitgeber gehen, damit auch langjährige Mitarbeiter mit entsprechender Expertise nicht ohne Weiteres einfach gehen. Die Benefits sind inzwischen eher "Durchschnitt" und aus einer langen Benefitsliste blieben inzwischen nur noch wenig attraktive ...
Top. Der Zusammenhalt im Team ist das Beste an diesem Unternehmen. Man hilft sich gegenseitig, lacht zusammen und hält vieles aus, was von oben kommt. Oft entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeitenden den Laden eigentlich zusammenhalten – nicht die Führungsebene.
Grundsätzlich sehr gelebt, aber ich merke auch, dass es Mitarbeiterinnen mit neuen Sichtweisen, welche zB den Status quo bewusst in Frage stellen es anfangs schwer haben. D.h. Kollegenzusammenhalt, wenn man mit der "großen Welle" mitschwimmt, ist schnell gegeben. Wenn man sich für die ein oder andere Veränderung einsetzt, läuft man jedoch Gefahr in die outer group zu geraten und eben nicht mehr in der Gunst der anderen zu stehen.
Der Zusammenhalt im Team ist herausragend. Alles basiert auf Vertrauen, und die Zusammenarbeit mit anderen Teams ist ebenso exzellent. Es arbeiten viele engagierte Leute bei karriere.at, die wirklich etwas bewegen wollen. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet gemeinsam an größeren Projekten.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,5
Der am schlechtesten bewertete Faktor von karriere.at ist Kommunikation mit 3,5 Punkten (basierend auf 50 Bewertungen).
Kommunikation findet so gut wie gar nicht statt. Kündigungen werden ohne Vorwarnung ausgesprochen. Strategische Entscheidungen und die Frage, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll, werden hinter verschlossenen Türen diskutiert und erst sehr spät an die Teams weitergegeben. Feedback von Mitarbeitern ist nicht erwünscht – wer Kritik äußert, riskiert, dass er oder sie das Unternehmen verlassen muss. Statt offener und respektvoller Kommunikation gibt es oft nur leere Phrasen bzw. teilweise vergreift sich das Management sogar im Ton und wird derb.
Die monatlichen Town Halls sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Inhaltlich liegt der Fokus jedoch häufig auf Themen, die auch über andere Kommunikationskanäle abgedeckt werden könnten. Eine stärkere Einbindung des Managements sowie mehr inhaltliche Tiefe wären wünschenswert.
Bis vor Kurzem noch, hat sich keiner getraut was zu sagen, mittlerweile ist die Stimmung so getrübt, dass die Kraft und Lust fehlt, überhaupt etwas zu sagen. Von Vogel Strauß Politik über nerviges Gequatsche von Kollegen/innen bis hin zu weg lächeln ist alles dabei.
Die monatlichen Präsenztownhalls sind oft überladen an Selbstlob und langem bla bla des Managements. Relevante Themen werden oft ausgelassen oder gar blockiert.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,8 Punkten bewertet (basierend auf 31 Bewertungen).
Weiterbildung wird nur dann unterstützt, wenn sie ins Unternehmensbild passt. Individuelle Interessen bleiben oft auf der Strecke. In einigen Bereichen gibt es kleinere Angebote – diese bringen einen persönlich jedoch meist nicht wirklich weiter. Die Außenwirkung ist auch hier größer als der tatsächliche Nutzen.
Karrierechancen bestehen in erster Linie für jene, die sich dem Management bedingungslos anpassen und deren Entscheidungen nicht hinterfragen. Für alle anderen sind die Perspektiven eingeschränkt. Rückkehrerinnen nach der Karenz werden nicht in ihre ursprünglichen Führungsrollen zurückgelassen, sondern degradiert. Teilzeitkräfte haben so gut wie keine Aufstiegschancen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt und abhängig von der jeweiligen Führungskraft.
Kaum möglich. Wünscht man Weiterbildung/-entwicklung gibt es kaum Möglichkeiten. Man muss mal mindestens ein Jahr suddern, dass sich was tut. Und dann sind die meisten eh so frustriert, dass sie das Unternehmen verlassen.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
karriere.at wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,9 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Beratung/Consulting schneidet karriere.at gleich ab wie der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 42% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen karriere.at als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 130 Bewertungen schätzen 69% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 52 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei karriere.at als eher modern.