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Lebenslange Absage statt professionellem HR-Prozess

1,4
Bewerber/inHat sich 2026 in St. Gallen als Junior Global Fund Registration beworben.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe mich auf verschiedene Junior-Positionen im Unternehmen beworben. Ich bringe ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium (Master of Science), ein relevantes Finance-Praktikum sowie knapp zwei Jahre Berufserfahrung im Projektmanagement mit. Die Anforderungen im Stelleninserat (z. B. für die Stelle: Junior Global Fund Registration (m/w/d)) forderten lediglich ein laufendes/abgeschlossenes Studium, Interesse an der Branche (Vorkenntnisse kein Muss) sowie fliessendes Deutsch und Englisch. Diese Kriterien erfülle ich ausnahmslos und bringe darüber hinaus sogar bereits echte Berufserfahrung mit.

Die elektronische Absage erfolgte ohne jede inhaltliche Substanz: Es wurde pauschal behauptet, mein Profil passe grundsätzlich weder zu den Anforderungen noch zu den beruflichen Möglichkeiten des Unternehmens. Gekrönt wurde dies von der expliziten Formulierung, dass man auch „künftig von einer positiven Rückmeldung absehen wird“ – ein De-facto-Bewerbungsverbot für alle zukünftigen Ausschreibungen.

Besonders irritierend daran ist die mangelnde Gesprächsbereitschaft: Zu keinem Zeitpunkt im gesamten Prozess hat auch nur eine einzige Person dieser Firma telefonisch oder persönlich mit mir gesprochen. Dass ein Unternehmen die Eignung eines Bewerbers, dessen akademischer und praktischer Werdegang die geforderten Kriterien nachweislich übertrifft, ohne eine einzige Sekunde des persönlichen Austauschs derart final und pauschal abspricht, zeugt von einem extrem unpersönlichen und rein oberflächlichen Auswahlverfahren. Am Charakter oder der persönlichen Motivation kann es mangels Kontakt jedenfalls nicht gelegen haben.
Für mich ist diese Argumentation absolut widersprüchlich. Wenn ein Profil, das die geforderten Kriterien übererfüllt, als grundsätzlich unpassend deklariert wird, wirkt das HR-Verfahren willkürlich und nicht transparent. Eine so finale und abweisende Formulierung hinterlässt bei qualifizierten Bewerbern ein arrogantes Bild der Unternehmenskultur.

Wenn Bewerber überqualifiziert sind oder das HR Angst vor einer zu schnellen Kündigung hat, sollte man das offen und ehrlich kommunizieren (z. B. "Sie sind für diese Teilzeitstelle überqualifiziert" oder vielleicht auch "Sie verfügen nicht über die geforderte Berufserfahrung im Finanzbereich, die wir im Inserat gar nicht gefordert haben").
Eine pauschale Behauptung, das Profil passe generell nicht, gepaart mit einem lebenslangen Bewerbungsverbot ohne jeglichen persönlichen Erstkontakt, ist unprofessionell und beschädigt die Arbeitgebermarke.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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