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kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Eindrücke aus dem Bewerbungsprozess
Ich hatte die Möglichkeit, das Unternehmen in drei aufeinanderfolgenden Gesprächsrunden inklusive eines Schnuppertags näher kennenzulernen. Für diesen umfassenden Einblick bedanke ich mich ausdrücklich. Dennoch hinterlässt der gesamte Ablauf bei mir gemischte Gefühle – sowohl was Kommunikation, Organisation als auch Entscheidungsfindung betrifft.
Bereits im ersten Gespräch wurde mir versichert, dass eine fehlende technische Ausbildung für die Position kein Ausschlusskriterium sei. Umso irritierender war es, dass genau dieser Punkt letztlich als Hauptgrund für die Absage genannt wurde. Das wirkt widersprüchlich und untergräbt das Vertrauen in die Aussagekraft des Bewerbungsprozesses.
Zudem war der kommunikative Ablauf zum Ende hin schwer nachvollziehbar: Ich wurde gebeten, mich bis Donnerstag zu entscheiden, ob ich die Stelle möchte – gleichzeitig hieß es, die Firma werde sich erst am darauffolgenden Montag bei mir melden. Am Ende kam die Absage sogar noch vor dem angekündigten Termin, was bei mir den Eindruck hinterließ, man wolle die Entscheidung rasch und ohne weitere Rücksprache „durchziehen“. Es wirkte, als wollte man mir schnell das Pflaster abreißen – statt auf Augenhöhe miteinander zu sprechen.
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Organisation & Eindruck vor Ort
Der Ablauf vor Ort war teils gut strukturiert (z. B. ein übergebener Tagesplan), teils deutlich ausbaufähig: Die Präsentationen wirkten gehetzt, die Einführung in Arbeitsbereiche unruhig und von ständiger Hektik geprägt. Auch persönliche Begegnungen – wie das angekündigte Kennenlernen mit einer Kollegin – fanden nicht auf Augenhöhe statt. Eine Begrüßung blieb aus, was für mich in einem teamorientierten Umfeld ein Minimum an professioneller Kultur darstellt.
Auch wenn ich in neuen Situationen ruhig und beobachtend auftrete, bedeutet das nicht, dass ich desinteressiert bin. Im Gegenteil: Ich denke proaktiv mit, beobachte aufmerksam, analysiere strukturiert – und kommuniziere offen, wenn ich mich sicher fühle. Diese Herangehensweise wurde möglicherweise falsch interpretiert.
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Verbesserungspotenzial
Die mehrfach erwähnte „chaotische Arbeitsweise“ mag intern bekannt sein – dennoch lohnt es sich, Alternativen zu prüfen: klare Strukturen, gezielte Einarbeitung, mehr Verlässlichkeit. Auch Bewerbungsprozesse spiegeln Unternehmenskultur wider. Wenn man in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, Stellen langfristig zu besetzen, sollte man den Prozess als Ganzes kritisch hinterfragen – von der Kommunikation bis zur Vorbereitung vor Ort.
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Fazit
Der Bewerbungsprozess hatte Licht und Schatten. Es gab freundliche Gespräche und transparente Momente – aber auch widersprüchliche Aussagen, unklare Kommunikation und hektische Abläufe. Ich schreibe dieses Feedback mit dem Wunsch nach konstruktivem Dialog – nicht aus Frust, sondern mit dem Blick auf Verbesserung. Vielleicht helfen solche Rückmeldungen dabei, künftige Prozesse wertschätzender, klarer und nachhaltiger zu gestalten.
Ich wünsche dem Unternehmen und dem Team weiterhin viel