Eng abgesteckter altbackener Führungsstil mit wenigen Handlungsmöglichkeiten für Mitarbeiter - außer sie lernten dort.
Verbesserungsvorschläge
Negative Bewertungen nicht andauernd löschen oder anfechten. Das ewige umschreiben ist mühsam.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht Stille im Büro - darauf wird von den Mitgliedern der Führungsebene großer Wert gelegt. Denn bekanntlich arbeitet es sich am besten, wenn sich die Kollgen anschweigen und lediglich über E-Mails kommunizieren.
Work-Life-Balance
Zu Redaktionsschluss waren damals schon längere Arbeitstage möglich, damit das Produkt auch wirklich fertig wird. Kein Wunder, wenn Leser bedenkt, dass beispielsweise Artikel im letzten Moment nochmals umgestaltet werden "müssen".
Karriere/Weiterbildung
Bitte was?
Kollegenzusammenhalt
Es gibt die "Wichtigen", die eng mit der Geschäftsführung zusammenarbeiten und stets einen Informationsvorsprung besitzen, auf der anderen Seite die "niederen“ Angestellten.
Vorgesetztenverhalten
Entspricht einer eisernen, oft kurzsichtigen Regentschaft mit wenig Führungserfahrung, die oft Droht sowie Angst und Schrecken schürt. Oftmals weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut.
Arbeitsbedingungen
Hauptsächliches Schweigen im Büro, ständige Spannungen, Unsicherheit und oft laaange Arbeitstage.
Kommunikation
Die Kommunikation passiert hauptsächlich zweigeteilt: Diejenigen, die dort gelernt oder "wichtige Funktionen" - das sind grundsätzlich dieselben Mitarbeiter - im Unternehmen haben, bekommen sämtliche Informationen zur Produktion der nächsten Zeitschrift zuerst. "Die anderen" erhalten die Infos anschließend, also bereits nachdem über ihre Köpfe hinweg entschieden worden ist.
Gehalt/Benefits
In manchen Fällen wird die Unwissenheit der Bewerber in Sachen Gehalt zum eigenen Vorteil genutzt.
Gleichberechtigung
Naja, was Mütter betrifft, die in diesem Betrieb arbeiten, so wird ab und an nachgefragt, ob es wirklich nötig ist, dass sie heimfahren, wenn sich das Kind verletzt.