Der Mitarbeiter ist das Kapital der Firma.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fast alles. Bis heute die Referenz für einen fairen und sorgenden Arbeitnehmer, der Menschen langfristig an sich bindet, innovativ und hochwertig arbeitet und viele Instrumente einsetzt, um die Motivation zu erhalten und zu steigern. Sehr angenehmes Gesamtklima jenseits von Strömungen, wie es sie in größeren Einheiten immer gibt.
In meinem speziellen Fall noch heute Dankbarkeit für das Vertrauen! Ich bin seinerzeit aus privaten Gründen nach Deutschland zurückgegangen, nicht, weil ich berufliche Probleme bei der C. P. gehabt hätte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass er mich seinerzeit nicht unbedingt am Gehen gehindert hat ;-). Nein, ernsthaft. Gäbe es eine solche Firma hier und mit ähnlichem Leistungs- und Arbeitsniveau, würde ich mich auf jeden Fall bewerben.
Verbesserungsvorschläge
Würde ich mir nicht anmaßen, es gibt sowieso den KVP, die Betreuung des Prozesses im Bereich Verwaltung war eine Zusatzaufgabe von mir, der ich mich sehr gerne gestellt habe. Da immer weitermachen, das gilt für alle Firmen - es lohnt sich!
Im Wege der Integration des Unternehmens in den Constantia-Konzern einige übliche Abstimmungs- und Kompetenzabgrenzungsprobleme, aber sicher ist mittlerweile alles bestens, auch die Nutzung von Synergien.
Arbeitsatmosphäre
Sehr gut institutionalisierter Umgang miteinander, auf persönlicher Ebene meist top.
Image
Der Name ist in der Branche top, dem Verbraucher aber kaum bekannt, weil alles B2B ist, die Firma arbeitet vor allem für die Pharmaindustrie.
Gehalt/Benefits
Dafür, dass ich branchenfremd quasi als Anfänger eingestiegen bin, ein Top-Gehalt.
Alle Nebenleistungen, die es hierzulande teilweise gar nicht oder nicht in der Form gibt (steuerfreies 13. und 14. Gehalt z. B.), Prämien, automatische, besetzlich abgesicherte Abfindungen, Betriebsrente etc. etc.
Was besonders in Berlin nicht verstanden wird. Wer gut bezahlt wird, der tut seinen Job viel lieber und leistet mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Sozialleistungen waren sowieso erstklassig, umwelttechnisch ist das Unternehmen mit eigenem Block-HKW und RR100.000-Produktion führend.
Kollegenzusammenhalt
Die Jungs in der Produktion, die Abteilungsleister: Erstklassig! In der Verwaltung differenzierter, aber weit überwiegend positiv.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele ältere Mitarbeiter in Führungspositionen, lebenslange manchmal generationenübergreifende Firmenkarrieren, Erfahrun wurde gewürdigt, der Jugendkult nicht übertrieben.
Vorgesetztenverhalten
Vor alem seit dem Wechsel 2006 ein ehrliches und konstruktives Verhältnis, an den Vorgänger ein großer Dank für meine Einstellung trotz Branchenfremdheit und den Willen, in mich zu investieren.
Kommunikation
Beispiel-beispielhaft! Sehr schnell, sehr freundlich, sehr umfassend. Niemals zuvor und niemals später wieder so eine Exzellenz in diesem Bereich erlebt. Das ist effizient und großes Kino, was die Steuerung von Mitarbeitern angeht, weil man sich jederzeit ernstgenommen fühlt. An alle Kommunikationsverweigerer: Gute Kommunikation spart viel Zeit und Ärger!
Gleichberechtigung
Ich weiß gar nicht, ob es ein spezielles Gleichberechtigungsprogramm gab, schon eine gewisse, industrietypische Männerdominanz - auf der obersten Ebene, nicht im Mittelmanagement, dem ich angehörte.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit war anfangs dadurch geprägt, dass ich noch nicht viel selbstständig machen konnte und man sich m. E. etwas lange Zeit ließ mit dem Voranschreiten in der Übernahme von werthaltigen Aufgaben und es gab Unstimmigkeiten zwischen der Leitung vor Ort und dem Konzern, bis irgendwann meine Position und bis meine Aufgaben geklärt waren. Daher durchaus Stress und Existenzsorgen in der ersten Zeit.