Absolut falsches Bild nach draußen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Sehr gute und kompetente HR Abteilung
- Kollegialer Zusammenhalt im Team
- Vielfältige Aufgaben mit Gestaltungsspielraum
- Möglichkeit zu Homeoffice (theoretisch)
- sehr schönes Bürogebäude und Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Mangelhafte Führungskultur
- Unfaire und teils respektlose Kommunikation
- Keine transparente oder faire Entwicklungsperspektive
- Kontrollverhalten und Intransparenz bei Entscheidungen
Verbesserungsvorschläge
- Konsequente Schulung und Supervision der Führungskräfte, insbesondere im Bereich Kommunikation, Mitarbeiterführung und Feedbackkultur. Und ja es gibt eine Teamlead Academy, trotzdem
- Klare, faire und transparente Regelungen für Beförderungen und Gehaltsentwicklungen - diese gibt es auf dem Papier, sollten auch umgesetzt werden.
- Echte Umsetzung der kommunizierten Unternehmenswerte, nicht nur auf dem Papier.
- Ernsthafte Auseinandersetzung mit interner Kritik und systematischer Reflexion der Führungsstruktur.
Arbeitsatmosphäre
Atmosphäre ist eher wie in der Schule. Die Atmosphäre war durch ein hohes Maß an Mikromanagement und übermäßiger Kontrolle belastet. Selbst kleinste Themen wurden überkompliziert und überthematisiert, was zu einem ständigen Gefühl von Überwachung und Infragestellung führte. Statt pragmatisch zu arbeiten, musste man sich regelmäßig für Details rechtfertigen, die keinerlei Relevanz für das Ergebnis hatten. Konstruktive Kritik wurde selten geäußert – stattdessen dominierten persönliche Bewertungen, die häufig nicht auf nachvollziehbaren Grundlagen basierten. Führungskräfte urteilten regelmäßig über Arbeitsweisen, ohne wirklichen Einblick in die Abläufe oder den tatsächlichen Aufwand zu haben.
Image
Das Außenbild des Unternehmens entspricht aus meiner Sicht nicht der internen Realität. Werte wie Kollegialität und Transparenz werden kommuniziert, intern aber nicht gelebt – zumindest nicht einheitlich und nicht durch alle Führungskräfte. Spricht man mit Menschen in der Umgebung, hat die Cura allerdings definitiv einen weit verbreiteten sehr schlechten Ruf.
Work-Life-Balance
Offiziell gibt es flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit – in der Praxis wurde das jedoch nicht gleich für alle umgesetzt. Pausen und Arbeitszeiten im Homeoffice wurden übermäßig kontrolliert. Termine wurden teils spätabends eingestellt oder kurzfristig verschoben.
Karriere/Weiterbildung
Klare Entwicklungsperspektiven fehlten. Mitarbeitende wurden über längere Zeit in Junior-Positionen gehalten, obwohl sie nachweislich Aufgaben auf Senior-Niveau übernommen haben. Das Beförderungssystem wirkte willkürlich und intransparent. Die neue interne Argumentation „Entwicklung ist nicht gleich Beförderung und Beförderung ist nicht gleich mehr Gehalt“ ist demotivierend und widerspricht jeglicher nachvollziehbaren Karriereplanung. Weiterbildungsmöglichkeiten wurden zwar erwähnt, fanden in der Praxis aber kaum statt oder wurden nicht aktiv gefördert.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist durchschnittlich, die Sozialleistungen gut
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wurde ein modernes, werteorientiertes Image kommuniziert – intern kann ich nicht viel dazu sagen.
Kollegenzusammenhalt
Trotz schwieriger Umstände haben sich viele Kolleg:innen gegenseitig unterstützt. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams war stark – auch teamübergreifend.
Umgang mit älteren Kollegen
die wenigsten sind älter, als 30, da man sich sowas meist nur im ersten Job gefallen lässt.
Vorgesetztenverhalten
Verhalten von Führungskraft grenzte in einigen Fällen an systematisches Mobbing. Persönliche Angriffe, unfaire Beurteilungen und übermäßige Kontrolle gehörten zum Alltag. Feedback war oft unsachlich, inkonsistent und nicht an Fakten orientiert.
Arbeitsbedingungen
Technisch war mehr als gut. Die Büros sind wunderbar, Homeoffice möglich. Die eigentlichen Probleme lagen weniger bei den Bedingungen als im menschlichen Umgang und der Führungskultur.
Kommunikation
Transparenz nicht vorhanden, Sachen werden verschwiegen oder falsch weitergegeben
Gleichberechtigung
Es gab große Unterschiede in der Behandlung von Mitarbeitenden – insbesondere zwischen Juniors und Seniors. Menschen, die in Junior-Positionen eingestiegen sind, wurden selbst nach über zwei Jahren nicht befördert, obwohl sie faktisch dieselbe Arbeit wie Seniors erledigten. Es werden Aussagen getroffen wie: „Entwicklung ist nicht gleich Beförderung und Beförderung ist nicht gleich mehr Gehalt.“ Das sorgt für große Frustration im Team. Es wird ständig nach Ausreden gesucht und das Thema generell vermieden
Interessante Aufgaben
Ja, wenn man eigene Ideen mehr umsetzen könnte

