3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keiner dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.
Viel Erwartung, wenig Wertschätzung
2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Equipment, Grillen mit den Kollegen, Möglichkeit für Massagen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlendes miteinander, zu viel gegeneinander und oft Beleidigende Kritik.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Verständnis, weniger Ausraster.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe vor ein paar Jahren bei der Rtech gearbeitet und möchte hier meine Erfahrungen teilen, um anderen eventuell Mut zuzusprechen die sich in der selben Lage befinden, wie ich vor einiger Zeit. Diese Bewertung hätte ich schon vor einer sehr langen Zeit schreiben sollen, jedoch habe ich immer gezögert. Durch Gespräche mit einigen ehemaligen Kollegen, habe ich endlich den Mut gefasst meine Erfahrung mit der rtech zu teilen. Die Arbeitsatmosphäre war meistens unglaublich angespannt und toxisch. Jeder einzige Schritt wird durch die Zeiterfassung überwacht. Jede Aufgabe muss gestempelt werden, egal ob diese 1 Minute der 60 Minuten dauert. Was unglaublich stressig ist. Ich bin die letzten Monate vor meiner Kündigung, jeden Tag mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit gefahren und habe mich schon vor 8 Uhr auf 16:30 Uhr gefreut. Meetings standen an der Tagesordnung und waren oft auch der Anlass für so manche Tränen bei den Mitarbeitern. Es wird vom Chef und von den Leitenden Personen oft damit geworben, dass man hier sehr selbstständig arbeiten kann, jedoch wird man einfach ins kalte Wasser geschmissen und erwartet, dass man alles perfekt macht. Raum für Fehler gibt es nicht.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war okay. Sobald ich zu Hause war, musste ich nichts mehr für das Unternehmen tun. Jedoch wurden die versprochene Home Office und Gleitzeit nie erlaubt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Möglichkeiten zum Müll trennen sind gegeben.
Karriere/Weiterbildung
Durch die schlechte Behandlung und die katastrophale Atmosphäre, haben die meisten schon nach paar Monaten gekündigt. In meiner zeit bei dieser Firma haben 14-16 Kollegen gekündigt.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige was mich eine längere Zeit bei dieser Firma gehalten hat, waren so manche Kollegen. Einige waren eher kälter, dafür waren andere aber sehr lieb. Durch die schlechte Behandlung der Vorgesetzten konnte man sich miteinander identifizieren und sich einander öffnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Da gabs nie ein Problem
Vorgesetztenverhalten
Mit dem Chef hatte ich an sich keinen täglichen Kontakt. Wenn man ihn mal in der Küche getroffen hat, war er nett und auch kommunikativ. War man jedoch in einem Meeting mit ihm, war es oft sehr unangenehm.
Der Standortleiter (bin mir nicht sicher, ob es noch der gleiche wie früher ist) war manchmal nett, aber die meisten Zeit sehr unangenehm und hat auch verletzende Aussagen von sich gegeben. Er wusste immer wie er einem den Tag vermiest. Manchmal hat er auch Aussagen getroffen, die anderen Nationalität über sehr verwerflich waren. Was viele von uns absolut nicht verstehen konnten, weil die Firma ihren Hauptsitz im 10.Bezirk hat. Ich hoffe, dass sich besonders der Standortleiter in den letzten Jahren verändert hat und seinen Horizont erweitern konnte, weil das mindest das er hatte absolut bedauerlich war.
Arbeitsbedingungen
Wir hatten an Equipment immer das was wir brauchten. 2 Bildschirme, 1 gute Tastatur und eine gute Maus. Manche von uns konnten sich sogar ein Mousepad wünschen, das man dann auch bekommen hat.
Nach einer Zeit haben wir dann sogar eigene Büropflanzen bekommen die wir uns selber aussuchen durften. Das fand ich wirklich sehr gut.
Kommunikation
Die Kommunikation war unglaublich schlecht. Kritik wird nicht angenommen. Wenig Lob, aber dafür viel Kritik. Das Motto des Chefs und des Standortleiters war es immer ,, entweder du schaffst das oder du kannst gehen''.
Gehalt/Sozialleistungen
war okay, eher durchschnittlich
Gleichberechtigung
Die Leitenden haben ihre Lieblinge und das merkt man auch. Lieblinge bekommen einen kostenlosen Parkplatz, urgestempelte Raucherpausen und andere Benefits, während sich andere für die selben Dinge rechtfertigen müssen oder auch zahlen müssen, wie zBs. den Parkplatz. Das führe zu viel Frust und auch einem Gefühl von Unerwünscht sein.
Interessante Aufgaben
Meine Aufgaben waren nie sonderlich Interessant, aber auch nicht langweilig. Ich habe mir meine Aufgaben manchmal auch mit anderen MitarbeiterInnen geteilt, das war oft sehr cool.
Da ich viel Kontakt mit den Lehrlingen hatte, muss ich mich zu dem Ausbildungssystem äussern. Lehrlingen wurden oft ziemlich unnötige Aufgaben gegeben, die nichts mit deren Beruf zutun hatten. Der IT Lehrling musste die Kaffeemaschine putzen oder Geschirr waschen. Medien- und Büro- Lehrlinge mussten die Bettwäsche vom Chef in den Firmenwohnungen abziehen und waschen. Sowas habe ich in meiner ganzen Berufslaufbahn nicht gesehen. Einmal ist eine von den Lehrlingen mit Tränen in den Augen zu mir gekommen und meinte, dass der Standortleiter sie zur Rede gestellt hat wieso sie in der Firmenwohnung Wäsche waschen war und, dass sie ja nicht die 'Putzfrau' sei, obwohl er der war, der ihr diese Aufgabe für den Tag zugeteilt hat und sie sonst zur Redegestellt hat, wenn es mal nicht erledig wurde.
Fehlende Wertschätzung und hohe Fluktuation – Eine gemischte Erfahrung
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz der vielen Herausforderungen möchte ich betonen, dass ich zwischendurch sehr gerne bei der rtech gearbeite habe. Die Kollegen waren wirklich großartig – nett, hilfsbereit und oft auch lustig, was die Arbeit angenehm gemacht hat. Ich hatte oft viel Spaß bei der Arbeit und habe wahnsinnig viel gelernt. Das Management hat sich bemüht, das Team mit Grillabenden auf der Terrasse zusammenzubringen. Auch mit dem Chef konnte ich oft nett privat plaudern und habe ihn auf persönlicher Ebene sogar sehr geschätzt. Viele positive Aspekte habe ich wirklich zu schätzen gewusst, und es gab immer wieder Momente, die die Arbeitszeit angenehmer gemacht haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Abschließend möchte ich betonen, dass ich hoffe, meine Erfahrungen und die damit verbundene Kritik ernst genommen werden. Auch wenn ich bereits vor einiger Zeit aus dem Unternehmen ausgetreten bin, habe ich lange gezögert, eine Bewertung zu schreiben. Nun habe ich mich jedoch entschieden, meine Erlebnisse zu teilen, und hoffe, dass das Management diese Rückmeldung als Anlass zur Selbstreflexion nutzt. Ich wünsche der rtech & Bimexperts trotzdem alles Gute für die Zukunft.
Verbesserungsvorschläge
Vertrauen statt Mikromanagement: Den Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung übertragen und Mikromanagement reduzieren.
Mehr Wertschätzung und Lob für alle: Lob und Anerkennung sollten nicht nur denjenigen vorbehalten bleiben, die Projekte einholen oder Förderungen erlangen. Mitarbeiter in administrativen und unterstützenden Positionen, die einen wertvollen Beitrag leisten, sollten genauso anerkannt werden. Die ständige Kritik ohne positives Feedback demotiviert und lässt die Arbeit im Hintergrund ungewürdigt.
Bessere Ausbildung und Unterstützung für Lehrlinge: Ein strukturiertes Ausbildungssystem etablieren. Der Chef neigt dazu, mangelnde Motivation bei den Lehrlingen zu kritisieren, obwohl die wahre Ursache in der schlechten Behandlung liegt. Selbst motivierte Lehrlinge verlieren durch ständige Kritik und fehlende positive Rückmeldungen schnell ihre Motivation.
Weniger Meetings: Meetings effizienter gestalten und nur dann einberufen, wenn sie wirklich notwendig sind.
Offenheit für konstruktive Kritik: Eine Kultur fördern, in der Kritik ernst genommen und konstruktiv genutzt wird, um das Arbeitsklima zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Leider war meine Zeit in diesem Unternehmen geprägt von einer toxischen Atmosphäre und zahlreichen Missständen. Fehler werden vom Management nicht geduldet. Eigenverantwortung wird zwar verlangt, aber tatsächlich wird jeder Schritt überwacht und kontrolliert. Mikromanagement ist an der Tagesordnung, wodurch eigenständiges Arbeiten unmöglich wird. Die ständige Kontrolle und die vielen unnötigen Meetings schaffen eine extrem angespannte Arbeitsatmosphäre. Auf gesetzliche Vorgaben wird kaum geachtet. Hier fehlt es an Professionalität und Transparenz, was nicht nur problematisch, sondern auch riskant für das Unternehmen ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein spielt im Unternehmen nur dann eine Rolle, wenn es mit einer Förderung oder finanziellen Vorteilen verbunden ist. Es gibt keine echte Verpflichtung zu nachhaltigem Handeln oder langfristigen umweltbewussten Maßnahmen, sondern es wird eher nach dem Prinzip ‚Was bringt es uns‘ entschieden.
Karriere/Weiterbildung
Die hohe Fluktuation im Unternehmen spricht Bände: Kaum jemand bleibt länger als ein paar Monate. Nach meiner Kündigung wurde ich vom Management hinter meinem Rücken schlecht gemacht, obwohl mir vorher immer gesagt wurde, wie "wertvoll" ich für das Unternehmen sei. Diese Art von Verhalten habe ich nicht nur an mir, sondern auch bei anderen Kollegen beobachtet – sobald jemand das Unternehmen verlässt, wird dieser in der Regel negativ dargestellt, unabhängig davon, wie engagiert oder kompetent die Person war.
Gehalt/Sozialleistungen
Im Unternehmen dreht sich alles um den schnellen finanziellen Nutzen, was in einem Privatunternehmen nachvollziehbar ist, aber auch Auswirkungen auf die Gehälter hat. Statt eines fairen Gehalts für die bereits geleistete Arbeit, musste man sich für eine Gehaltserhöhung mit einer Zielvereinbarung durchsetzen, was zusätzliche Anforderungen stellte. Es wurde einem also schwer gemacht, ein faires Gehalt zu erhalten, ohne noch mehr leisten zu müssen.
Gleichberechtigung
Besonders auffällig ist die extreme Ungleichbehandlung der Mitarbeiter: Manche werden bevorzugt, indem sie regelmäßig zu Abendessen eingeladen werden, keine Raucherpausen stempeln müssen oder den Parkplatz kostenlos nutzen dürfen, während andere für dieselben Dinge zahlen oder sich rechtfertigen müssen. Diese Freunderlwirtschaft führt zu Frustration und einem Gefühl der Ungerechtigkeit im Team. Lehrlinge werden besonders schlecht behandelt. Es gibt keine wirkliche Ausbildung, und viele wurden regelmäßig durch Druck und mangelnde Unterstützung zum Weinen gebracht. Der Chef verlässt sich auf angebliche "Eigenverantwortung", was in der Praxis bedeutet, dass sie komplett auf sich allein gestellt sind. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden ignoriert oder als Angriff gewertet, was den Umgang mit dem Management zusätzlich erschwert. Ohne Sympathiebonus hat man kaum eine Chance, langfristig Fuß zu fassen.
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man war sehr eigenständig, mussten vieles alleine lernen oder machen. War nicht immer leicht aber ok.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-kein vetrauen in lehrlingen -keine stabile rolle. Man hat iwie alles gemacht -keine ansprechperson -dauerdruck und dauerangst. Wegeb jeder kleinigkeit schon verwarnungen.
Verbesserungsvorschläge
Hört auf die jungen. Immer wurde uns gesagt wir sind die zukunft. Aber immer wenn wir was auszusetzten mussten wir beweise liefern oder unnötig drum kämpfen. Das micromanaging und millionen von listen führen habe ich noch nie gesehen und war der horror. Kaffeemaschiene sauber? Liste. Putzfrau da? Liste. Meetingraum vorbereitet? Liste. Meeting unter lehrlingen? Protokoll führen, damit wir ja nicht trödeln. Das vertrauen fehlte und man hats gemerkt. Ich hoffe es hat sich bis jetzt gebessert.
Arbeitsatmosphäre
Die Mitarbeiter und andere Lehrlinge waren immer ganz angenehm. Die Vorgesetzten dagegen eine Katastrophe. Vorallem wenn man im Bereich Management ist.
Image
Das image ist von lehrlingsansicht falsch. Es die firma wurde immer im internet als modern und so weit vorne geprädigt. Bewertungen teils von mitarbeitern gegeben. Als lehrling wirst du altmodisch behandelt. Fixe zeiten, kein vertrauen, kaum augenhöhe, kein homeoffice usw. Der druck auf lehrlingen ist immens! Die erwartungen kaum zu schaffen. Schon nach einem halben jahr hatte ich das gefühl vom burnout. Das zu kommunizieren war fast nicht möglich, es ist ja "mit absicht"...
Work-Life-Balance
Als lehrling nicht vorhanden. Uns worden beim Bewerbungsprozess benefits versprochen, die uns dann fast direkt wieder genommen worden. zb gleitzeit. Homeoffice war nicht erlaubt.
Karriere/Weiterbildung
Von dem was ich gesehen hab könnte man sich gut entwickeln, wenn nicht fast alle lehrlinge nach dem ersten jahr kündigen würden...
Gehalt/Sozialleistungen
Für einen Lehrling überdurchschnittliches Gehalt und top-jugendticket. Prämie für zeugnis gabs auch.
Kollegenzusammenhalt
Team war angenehm. Meiste Zeit auch verständnisvoll.
Umgang mit älteren Kollegen
War ok.
Vorgesetztenverhalten
Schwierig. Oft teils tagesabhängig. Machmal wurde man persönlich angegangen. Andere male wars wieder ok. Problemlösungen suchen war aber fast nicht möglich. Von unnötigen präsentationen über zu meetings bei denen wir uns nicht trauten was zu sagen, weil wir sofort als "jung und naiv" eingestuft wurden war alles dabei. Bei beschwerden bekamen wir den satz "wenns euch nicht passt dann geht" zu hören, was ein grossteil auch gemacht hat.
Arbeitsbedingungen
Büro war eigentlich ganz cool. Ausstattung wurde immer respektiert.
Kommunikation
Oft wurden Dinge sehr Kurzfristig kommuniziert. Lehrlinge werden nicht ernst genommen. Wir waren endloser Arbeit ausgesetzt und wurden SEHR gemicromanaged durch listen, "schriftlichen beweisen" usw.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihr Feedback mit uns zu teilen. Es tut uns leid zu hören, dass Sie mit Ihrer Erfahrung bei uns nicht zufrieden waren.
Wir setzen hohe Standards an unsere Lehrlinge, da wir großen Wert darauf legen, dass sie während ihrer Ausbildung selbstständig Erfahrungen sammeln und sich so auf eine verantwortungsvolle erfolgreiche Karriere vorbereiten können. Unser Ziel ist es, dass sie nach der Ausbildung die besten Chancen haben, sich ihren Wunschjob auszusuchen. Manchmal stellen wir jedoch fest, dass die Motivation fehlgeleitet ist, und versuchen, dies mehrmals zu korrigieren. Leider gelingt uns das nicht immer, doch unser Wille, unsere Lehrlinge bestmöglich auszubilden, bleibt ungebrochen.
Ihre Kritikpunkte nehmen wir sehr ernst, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Führung und Arbeitsatmosphäre. Es tut uns leid, dass Sie das Gefühl hatten, Ihre Bedenken wurden nicht ausreichend berücksichtigt und dass der Druck auf Lehrlinge zu hoch war. Wir verstehen, dass es wichtig ist, eine unterstützende Arbeitsumgebung zu schaffen, und bemühen uns, Verbesserungen vorzunehmen.
Danke Ihnen für Ihre offenen Worte und wir arbeiten daran, dass die angesprochenen Probleme in Zukunft besser gelöst werden. Ihr Feedback wird uns dabei helfen, unseren Umgang mit Lehrlingen zu verbessern und die Arbeitsbedingungen weiter zu optimieren.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass Sie eine Position finden, die Ihren Erwartungen und Wünschen mit ausreichend Homeoffice entspricht.
Sollten Sie weitere Anregungen haben oder das Gespräch suchen wollen, erreichen Sie mich unter der bekannten Telefonnummer.