George Orwell wäre stolz. Selbst Big Brother hätte hier gekündigt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führung wird hier offenbar noch nach dem Prinzip „Demokratie ist gut, solange niemand widerspricht“ verstanden. Kritik ist unerwünscht, eigenständiges Denken scheint eher als Störung des Betriebsfriedens zu gelten.
Als Mann fühlt man sich mitunter wie eine bedrohte Tierart. Auffällig ist jedenfalls die überwiegend weibliche Personalbesetzung.
Besonders bemerkenswert erscheint die Personalauswahl: Man gewinnt gelegentlich den Eindruck, dass der Besitz eines Pferdes mehr Eindruck hinterlässt als ein überzeugender Lebenslauf. Fachliche Qualifikation ist sicherlich von Vorteil – Stallgeruch offenbar auch.
Fazit: Wer Führung mit Gehorsam verwechselt und beim Recruiting lieber nach Pferdestärken als nach Fachkompetenz sucht, hat zumindest eines perfektioniert: eine bemerkenswert eigenwillige Unternehmenskultur.
Verbesserungsvorschläge
Führungsteam in Österreich sollte überdacht werden