2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
* Eine echte, gelebte Feedbackkultur etablieren, in der Rückmeldungen in beide Richtungen gleichermaßen willkommen sind.
* Führungskräfte stärker in den Bereichen Mitarbeiterführung, Vertrauen und Kommunikation schulen und Micromanagement reduzieren.
* Die Work-Life-Balance verbessern, insbesondere durch realistische Arbeitszeiten, eine klare Trennung von Arbeits- und Urlaubszeit sowie eine angemessene Anerkennung bzw. Vergütung von Überstunden.
* Gehalts- und Provisionsmodelle regelmäßig am Markt überprüfen und Ziele realistischer gestalten.
* Mehr Eigenverantwortung ermöglichen und Mitarbeitende bei Entscheidungen stärker einbeziehen.
* Attraktivere Benefits schaffen, um langfristig Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten.
* Eine Unternehmenskultur fördern, in der Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen wichtiger sind als reine Kennzahlen oder Selbstdarstellung.
Die Atmosphäre war stark von Leistungsdruck geprägt. Lob oder Anerkennung gab es nur selten, während Fehler deutlich stärker im Fokus standen. Dadurch entstand aus meiner Sicht kein vertrauensvolles Arbeitsklima. Offene Kommunikation war nur eingeschränkt möglich, da kritische Rückmeldungen nicht immer konstruktiv aufgenommen wurden. Insgesamt empfand ich die Arbeitsatmosphäre als belastend.
Viele Menschen die mit dem Unternehmen zu tun haben oder hatten, haben oft negativ über das Unternehmen geredet. Die Art und Weise wie mit Kandidaten und potenziellen Kunden umgegangen wurde, wurde oft bemängelt.
Die Work-Life-Balance war für mich einer der größten Kritikpunkte. Eine Erreichbarkeit während des Urlaubs wurde( mit Ausnahme der Weihnachtsferien) aus meiner Sicht grundsätzlich erwartet. Zudem waren regelmäßige Überstunden eher die Regel als die Ausnahme und wurden nicht gesondert vergütet.
Darüber hinaus empfand ich einen deutlichen sozialen Druck, lange im Büro zu bleiben. Auch wenn niemand ausdrücklich dazu aufgefordert wurde, entstand der Eindruck, dass ein pünktlicher Feierabend nicht gerne gesehen war und viele Mitarbeitende deshalb länger blieben.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Work-Life-Balance im Arbeitsalltag keinen hohen Stellenwert hatte. Meine Erfahrung war, dass berufliches Engagement häufig mit einer hohen zeitlichen Verfügbarkeit gleichgesetzt wurde.
Keine externe Weiterbildungsmöglichkeiten. Interne Aufstiegschance zwar vorhanden aber kein klarer Fahrplan wie man aufsteigen kann.
Das Grundgehalt empfand ich im Vergleich zur Verantwortung und den Erwartungen an die Position als eher unter dem Marktniveau. Die Provisionsregelung bot zwar grundsätzlich zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, die Zielvorgaben erschienen mir jedoch sehr ambitioniert und waren aus meiner Sicht nur schwer realistisch zu erreichen.
Zusätzliche Benefits oder attraktive Zusatzleistungen gab es nach meiner Erfahrung kaum, wodurch das Gesamtpaket im Vergleich zu anderen Arbeitgebern in der Branche wenig konkurrenzfähig wirkte. Positiv hervorzuheben ist, dass die Gehaltszahlungen stets pünktlich erfolgt sind.
Der Zusammenhalt im Team war insgesamt gut, und mit vielen Kolleginnen und Kollegen habe ich gerne zusammengearbeitet. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht waren. Teilweise entstand dadurch eine Kultur, in der Informationen weitergegeben wurden, um sich selbst besser zu positionieren, was sich aus meiner Sicht negativ auf das gegenseitige Vertrauen ausgewirkt hat.
Mein Vorgesetzter verfügte fachlich über viel Erfahrung und hatte hohe Ansprüche an die Qualität der Arbeit. Im Arbeitsalltag fehlte mir jedoch häufig ein Führungsstil, der von Vertrauen, Wertschätzung und einem offenen Dialog geprägt war.
Entscheidungen waren aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbar oder transparent. Mitarbeitende wurden zwar angehört, ihre Rückmeldungen flossen jedoch nach meinem Eindruck nur selten in Entscheidungen ein. Eine offene Feedbackkultur wurde zwar betont, kritische Rückmeldungen an die Führungsebene wurden jedoch aus meiner Erfahrung nicht gleichermaßen angenommen.
Zudem empfand ich den Führungsstil als sehr kontrollierend. Viele Aufgaben und Arbeitsweisen wurden bis ins Detail vorgegeben oder überprüft, sodass nur wenig Raum für eigenverantwortliches Arbeiten blieb. Dies vermittelte mir den Eindruck eines ausgeprägten Micromanagements.
In Konfliktsituationen hätte ich mir mehr Sachlichkeit und Lösungsorientierung gewünscht. Insgesamt empfand ich den Führungsstil als wenig partizipativ, wodurch Eigeninitiative und ein offener Austausch aus meiner Sicht erschwert wurden.
Die interne Kommunikation empfand ich als ausbaufähig. Informationen wurden teilweise erst kurzfristig oder unvollständig weitergegeben, wodurch Unsicherheiten entstanden. Eine offene Kommunikations- und Feedbackkultur wurde zwar regelmäßig betont, in meiner Wahrnehmung wurde diese jedoch überwiegend in eine Richtung gelebt – vom Vorgesetzten zu den Mitarbeitenden. Kritisches oder konstruktives Feedback in die andere Richtung wurde aus meiner Sicht nicht gleichermaßen gefördert, sodass ein offener Austausch nur eingeschränkt möglich war.
Eher Männer dominiert aber Frauen haben grundsätzlich dieselben Chancen.
Man konnte viel lernen, und Aufgaben waren abwechslungsreich