95 von 401 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aus meiner Sicht sollte der Fokus des Managements deutlich stärker auf dem langfristigen Erfolg des Unternehmens und weniger auf persönlichen Interessen, Selbstdarstellung und dem Absichern der eigenen Position liegen.
Ich habe teilweise eine ausgeprägte politische Kultur erlebt, in der persönliche Interessen und unterschiedliche Machtspiele die Zusammenarbeit erschwert haben. Wünschenswert wären eine stärkere gemeinsame Ausrichtung auf die Unternehmensziele, mehr Sachorientierung und weniger interne Politik.
Führungskräfte sollten stärker an konkreten Ergebnissen, nachhaltiger Entwicklung und der Förderung ihrer Mitarbeitenden gemessen werden – und weniger daran, die eigene Position möglichst lange abzusichern. Mehr Verantwortung, Transparenz, klare Entscheidungen und gegenseitige Verbindlichkeit würden dem Unternehmen aus meiner Sicht sehr guttun.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als belastend und wenig wertschätzend erlebt. Insbesondere die Kommunikation und der Umgang miteinander waren aus meiner Sicht nicht immer von Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. Entscheidungen wurden teilweise wenig transparent vermittelt, was zu Unsicherheit und Frustration bei den Mitarbeitenden geführt hat.
Gerade in Phasen hoher Arbeitsbelastung hätte ich mir mehr Unterstützung, klare Kommunikation und eine stärkere Anerkennung der geleisteten Arbeit gewünscht.
Das Image des Unternehmens habe ich insgesamt als schlecht wahrgenommen. Aus meiner Sicht war die Identifikation vieler Mitarbeitender mit dem Unternehmen gering. In meinem Umfeld hatte ich wiederholt den Eindruck, dass Mitarbeitende innerlich bereits gekündigt hatten oder sich aktiv nach anderen beruflichen Möglichkeiten umsahen.
Das hat aus meiner Sicht auch die Stimmung im Unternehmen und die langfristige Bindung von Mitarbeitenden negativ beeinflusst. Ich hätte mir deutlich mehr Identifikation, Stolz auf das Unternehmen und eine klarere Perspektive für die Mitarbeitenden gewünscht.
Die Work-Life-Balance habe ich als schlecht erlebt. Die Arbeitsbelastung war insbesondere in Phasen mit hohem Veränderungs- und Projektdruck sehr hoch. Gleichzeitig fehlten aus meiner Sicht teilweise ausreichende Priorisierung und eine realistische Verteilung der Aufgaben.
Überstunden und eine hohe zeitliche Verfügbarkeit wurden teilweise als selbstverständlich vorausgesetzt. Dadurch war es schwierig, die beruflichen Anforderungen dauerhaft mit dem Privatleben in Einklang zu bringen. Eine stärkere Fokussierung auf Prioritäten, Ressourcen und nachhaltige Arbeitsbelastung hätte ich mir deutlich gewünscht.
Die Möglichkeiten für Weiterbildung und persönliche Entwicklung habe ich als sehr schlecht erlebt. Eine substanzielle Unterstützung oder Beteiligung an externen Weiterbildungen war aus meiner Sicht kaum vorhanden.
Auch ein strukturiertes internes Talent-Management oder klar erkennbare Karriereprogramme waren nicht ausreichend etabliert. Dadurch fehlten aus meiner Sicht transparente Entwicklungsperspektiven und konkrete Möglichkeiten, sich innerhalb des Unternehmens gezielt weiterzuentwickeln.
Gerade bei Mitarbeitenden mit hoher Verantwortung und entsprechendem Entwicklungspotenzial hätte ich mir deutlich mehr Investitionen in Weiterbildung, Talentförderung und interne Karrierewege gewünscht.
Das Gehaltsniveau habe ich als sehr schlecht empfunden. Die Vergütung stand aus meiner Sicht nicht in einem angemessenen Verhältnis zur Verantwortung, Arbeitsbelastung und den Anforderungen der jeweiligen Positionen.
Auch die Mitarbeiterrabatte waren aus meiner Sicht enttäuschend. Die Konditionen waren teilweise so wenig attraktiv, dass vergleichbare Produkte bei Wettbewerbern günstiger erhältlich waren. Insgesamt hätte ich mir eine deutlich wettbewerbsfähigere Vergütung und attraktivere Zusatzleistungen gewünscht.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich eher kritisch erlebt. Aus meiner Sicht wirkte Nachhaltigkeit teilweise mehr wie ein Feigenblatt bzw. ein Thema für die Außendarstellung als wie ein konsequent verankertes Unternehmensziel.
Die Verantwortlichkeiten für Nachhaltigkeit haben aus meiner Wahrnehmung relativ häufig gewechselt, was eine kontinuierliche Umsetzung erschwert hat. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass häufig der Fokus darauf lag, die notwendigen Mindestanforderungen zu erfüllen und nach außen ein entsprechendes Bild zu vermitteln, anstatt Nachhaltigkeit konsequent und langfristig in Prozesse und Entscheidungen zu integrieren.
Den Kollegenzusammenhalt habe ich insgesamt als mittelmäßig erlebt. Innerhalb einzelner Teams und zwischen bestimmten Kollegen gab es einen guten und unterstützenden Zusammenhalt. Gleichzeitig war die Zusammenarbeit teilweise stark von Bereichs- und Einzelinteressen geprägt.
Gerade bei bereichsübergreifenden Themen hätte ich mir mehr gegenseitige Unterstützung, Offenheit und gemeinsames Handeln im Sinne des Unternehmens gewünscht. Insgesamt war der Zusammenhalt damit sehr unterschiedlich und stark von den jeweiligen Teams und Personen abhängig.
Den Umgang mit älteren Kollegen habe ich insgesamt als neutral erlebt. Grundsätzlich wurden erfahrene Mitarbeitende und deren Expertise respektiert. Gleichzeitig habe ich keine besondere Förderung oder gezielte Einbindung älterer Kollegen wahrgenommen, die über das normale Maß hinausging.
Insgesamt war mein Eindruck in diesem Bereich weder besonders positiv noch negativ.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich insgesamt als schlecht erlebt. Der Führungsstil war aus meiner Sicht häufig von hohem Druck und wenig konstruktiver Kommunikation geprägt. Erwartungen und Entscheidungen wurden teilweise nicht ausreichend transparent vermittelt, gleichzeitig wurde ein hoher Leistungs- und Veränderungsdruck aufgebaut.
Besonders schwierig empfand ich die ausgeprägten politischen Dynamiken. Entscheidungen und Positionen wirkten teilweise stark von persönlichen Interessen und unterschiedlichen Machtstrukturen beeinflusst. Dadurch entstand für mich ein Umfeld, in dem nicht immer die sachliche Lösung oder das gemeinsame Unternehmensinteresse im Vordergrund stand.
Ich hätte mir deutlich mehr offene Kommunikation, Verlässlichkeit, Vertrauen und eine Führung gewünscht, die Orientierung gibt und Mitarbeitende auch in anspruchsvollen Situationen unterstützt.
Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als schlecht erlebt. Insbesondere die teilweise stark veralteten Systeme und Prozesse haben die tägliche Arbeit unnötig erschwert. Viele Abläufe waren wenig digitalisiert und mit einem hohen Anteil an manueller Arbeit verbunden.
Dadurch entstand aus meiner Sicht ein erheblicher zusätzlicher administrativer Aufwand, der Zeit und Ressourcen gebunden hat und teilweise zu unnötigen Fehlerquellen führte. Hier besteht aus meiner Sicht ein deutlicher Modernisierungs- und Automatisierungsbedarf.
Unternehmenskommunikation
Die Unternehmenskommunikation habe ich insgesamt als mittelmäßig erlebt. Informationen wurden grundsätzlich weitergegeben, allerdings häufig nicht frühzeitig oder ausreichend transparent. Insbesondere bei Veränderungen und wichtigen Entscheidungen hätte ich mir eine klarere und konsistentere Kommunikation gewünscht.
Teilweise entstand dadurch der Eindruck, dass Informationen eher reaktiv als proaktiv kommuniziert wurden. Positiv war, dass relevante Informationen grundsätzlich verfügbar waren, allerdings hätte die Kommunikation insgesamt strukturierter, transparenter und verbindlicher sein können.
Die Gleichberechtigung habe ich als sehr gut erlebt. Unabhängig von Geschlecht, Alter oder persönlichem Hintergrund wurden Mitarbeitende grundsätzlich gleich behandelt und hatten vergleichbare Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
Ich habe keine wesentlichen Benachteiligungen in diesem Bereich wahrgenommen und empfand den Umgang insgesamt als fair und respektvoll.
Die Aufgaben waren insgesamt sehr interessant und anspruchsvoll. Besonders positiv fand ich die hohe Komplexität der Themen, die internationale Ausrichtung und die Möglichkeit, an relevanten strategischen Fragestellungen mitzuwirken.
Es gab viele Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Gerade die herausfordernden Projekte und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten waren für mich ein wesentlicher positiver Aspekt der Tätigkeit.
Haben alle 2 Wochen ein Meeting in der ganzen IT und dort wird Lob ausgesprochen. Fühlt sich für mich einfach nicht authentisch an.
Sollte deutlich ausgebaut werden. KI löst nicht alles und man muss trotzdem in die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren.
Alle paar Monate wieder mal ein Richtungswechsel. Die IT Teams definieren Roadmaps und die werden dann über den Haufen geworfen. Es entsteht ein Interessenskonflikt zwischen dem Business (neue Features) und dem Management (neue Firma gekauft oder so).
In manchen Bereichen ist die Transparenz Recht gut, aber für meine Arbeit relevante Infos fehlen und man bekommt auch nicht Zugriff dazu, da die Infos noch in "Bearbeitung" sind.
Gehalt ist wahrscheinlich in Ordnung. Benefits je nach dem wie viel man im eigenen Shop kauft.
man hat die Möglichkeit Sachen zu verändern und zu bewegen.
nichts, sonst wäre ich weg..... ;-)
am Ende des Tages muss sich jeder selbst an der Nase nehmen. Es wäre komisch wen man dies über eine Plattform kommunizieren muss, der Weg über seinen Vorgesetzten wäre der korrekte.
ist gut.
Das Image ist sehr gut.
mal mehr mal weniger. Im Schnitt ganz gut.
Man hat die Möglichkeiten für Karriere und Weiterbildung.
das Gehalt und die Benefits sind gut.
findet statt.
der Zusammenhalt ist gut.
auch ältere Kollegen/innen finden ihren Platz.
Ich kann mich mit meinem/meiner Vorgesetzter nicht beklagen.
sind sehr gut.
die Kommunikation in der ganzen Firma könnte besser sein.
die Gleichberechtigung zwischen den Standorten könnte besser sein.
im Ganzen Betrieb gibt sehr interessante Aufgaben.
den kurzen Arbeitsweg
hier ist das Informationsfeld zu kurz um alles aufzuzählen, reicht nicht mit der Anzahl Zeichen welche zur Verfügung stehen
Die Struktur überarbeiten dies fängt aber sehr weit oben an
infolge vieler Personalwechsel und dauerstress im Vertrieb suboptimal
gegen Aussen hui innen pf...
kann ich nicht bestätigen
nicht wirklich
unter dem Durchschnitt
Greenwashing wird hier massiv betrieben
der war gut da alle im gleichen Boot sitzen
nicht mehr wie früher
hier ist das P Prinzip verwendet worden, viele Personen welche dieser Aufgabe nicht gewachsen sind und auch die Ausbildung nicht haben, oder befähigt sind solche Auszuführen.
hier herrscht massiver Nachholbedarf, Gebäude alt und Infrastruktur bescheiden
da wäre noch viel mehr möglich vorallem von weit oben
Es gibt Personen welche beliebter sind und somit bevorzugt werden
nicht Wirklich selbst in der Armee, hatten wir interresante Aufgaben und Entscheidungsmöglichekeiten und Befugnisse
Nichts mehr bzw. bin froh, das ich WEG bin!
Umgang mit vielen Mitarbeitern :( Bei mir wurde über ein Jahr Quiet Firing betrieben, sprich man hat mich ohne plausible Erklärung verschoben und isoliert, nicht mehr mit mir gesprochen und sukzessive Arbeit weggenommen. Trotzdem wurde mir in der Phase immer wieder eine Chance in Aussicht gestellt, sonst wäre ich bereits viel früher gegangen. Wenn man fünf Monate auf die Rückmeldung einer internen Bewerbung in Ungewissheit wartet und dann auf Rückfrage das Feedback vom HR kommt: "Hierzu liegt mir leider keine Info vor", dann hat selbst das HR einen Maulkorb von der neuen GL bekommen - oder seine Prozesse einfach NICHT im Griff.
Hier fehl am Platz, die neue GL weiss ja alles besser, insofern braucht ihr auch keinen Input
War mal TOP, zuletzt aber nur noch geprägt von Ungewissheit
War mal OK, hat aber durch die ganzen Aktionen der REORG extrem gelitten
Wurde alles gestrichen. Erwartet wurden von der neuen GL Spezialisten, Weiterbildung war aber die letzten Jahre gar nicht mehr möglich. Somit wurde man als Generalist abgestempelt, OK CIAO
Meines war OK, ich weiss aber von vielen Kollegen, das sie deutlich unter Durchschnitt bezahlt werden
Mehr Schein als Sein
War mal top, wenn aber jeder um seinen Job fürchten muss, zeigt sich das wahre Gesicht
Werden entsorgt, kosten wahrscheinlich zu viel
War mal sehr gut, zuletzt für mich aber eine Vollkatastrophe, menschlich wie wirtschaftlich und noch dazu, keine fachliche Kompetenz :(
Zuletzt keine mehr vorhanden, mir wurde nur noch Arbeit weg genommen
Habe ich am Schluss als nicht mehr ehrlich wahr genommen
Bunter Haufen
Gab es früher, wenn man aber kein Budget hat, bleiben die spannenden Aufgaben aus
Der Innendienst muss sich nebst niedrigem Lohn mit veralteten Büros, schlechter Luft und veralteter Ausstattung zufriedengeben. Es fehlt an grundlegender Ausstattung wie einer eigenen Kaffeemaschine und frischem Wasser. Die Toilette ist öffentlich, daher mangelt es an
Hygiene.
Nach aussen top!
Exzellent, dank der Möglichkeit zum Homeoffice und gute Arbeitszeiten. Dies gilt jedoch nicht für Ferienregelungen.
Kaum Entwicklungsmöglichkeiten.
Das Gehalt ist zu niedrig im Verhältnis zu den Erwartungen und der Arbeitsbelastung. Der Bonus im Januar war enttäuschend und stand in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Zudem haben die Mitarbeiterrabatte stark an Attraktivität verloren, da vieles beim Mitbewerber günstiger bestellt werden kann, also kein "Lohn" mehr.
Für junge Leute ist es hervorragend! Wenn du eine Familie hast, ist es möglicherweise nicht ideal.
Top!
Naja, kommt darauf an, ob du in den Rahmen passt.
IT-System gut, Bildschirme, Tastatur und Kopfhörer dürften modernisiert werden.
Team intern kaum existent...
Dynamik, Veränderung, neuer Markenauftritt, Gestaltung, Teamzusammenhalt
Das nie Geld für Mitarbeiterbildung ausgegeben wird, immer nur die Sparversion
Keine Grenze ziehen zwischen alten Mitarbeitern (negativ) und neuen Mitarbeitern (gut) sondern lieber zwischen denen die wollen und denen die die neue Strategie nicht welle mitgo
In der Realität, im Alltag macht es Spass, man lacht, macht Witze. In grossen Runden herrscht seit ein paar Monaten aber irgendwie so eine Art Pseudo-Geschimpf.
Wird gerade abgestaubt und neuer.
Es ist viel. Aber ich hab vorher lange nur Routine abgearbeitet. Jetzt gestalte ich eine ganz neue Welt. Und seit Mai lässt man mich auch wieder Dinge selber machen. Vorher war viel Micromanaging, was Stress erhöht hat.
Kaum Geld im HR um irgendetwas zu tun für sich
Lohn so lala. Alle Produkte im Shop günstiger, auch wenn gerade diese Preise angehoben wurden.
Man hat das Gefühl, dass wir gerade in 70/30 zerfallen. Die die Lust auf die Zukunft haben, und die die ewig an früher hängen. Mit den Motivierten ist's lässig.
Teams im Alter durchmischt, weder besondere Förderung noch Problematik mit älteren Mitarbeitern
Meine Chef ist kompetent, enthusiastisch, manchmal zu spontan, laut. Aber hey, er meints gut und stellt sich vors Team. Sehr kompetente, aber auch leider sehr anspruchsvolle Leaders.
Büros im Marketing modern, schön, aufgeräumt. Nicht gut: Klima/Wärme im Sommer. (Dieses Jahr schon besser als letztes Jahr eingestellt)
Ich war vorher in Firmen, wo man nur einmal im Quartal die Chefin gesehen hat. Jetzt sind die GL-Mitglieder recht präsent, sitzen zwischen den Teams. Mein GL-Mitglied ist sehr offen, stellt sich jeden Monat allen Fragen.
Ganz neuer Marketingansatz, mehr Sichtbarkeit, Vollgas. Wie gesagt, wenn man jetzt wieder selber mehr in den Lead geht kommts gut
Home Office.
Anpassung/Negativpunkt: Leider wieder 40% Präsenzpflicht mit Flex-Desks ohne die benötigte Ausstattung.
Die Reorganisation hat deutlich gezeigt, dass man nur noch eine Nummer ist. Der persönliche Werdegang sowie alle Ziele und Abmachungen, die zuvor gesetzt oder getroffen wurden, wurden durch die Re-Org schlichtweg über Bord geworfen.
Es wird ein Arbeitsumfeld geschaffen, das keinerlei Motivation bietet, mehr zu leisten oder etwas zu "bewirken".
Und der Lohn ist nach wie vor unzureichend.
Es wird immer mehr verlangt während zeitgleich der Lohn nicht angepasst wird und Benefits verringert werden.
Präsenzpflicht (neu 40%), obwohl zu wenig Arbeitsplätze und zudem nicht für meinen Job korrekt ausgerüstete Arbeitsplätze.
Top-Down Entscheidungen, ohne dass mit den zuständigen Personen/Teams kommuniziert wird oder deren Fachwissen genutzt wird.
Ausgeprägtes Micromanagement mit unsinnigen Priorisierungen oder gar sinnfreien Entscheidungen.
Obwohl sich der Arbeitgeber in den letzten Jahren an vielen Stellen verbessert hat, wird mit der Reorganisation alles auf den Kopf gestellt. Jetzt "startet" man neu mit Mitarbeitenden, denen man durch diese Massnahmen jegliche Motivation genommen hat, etwas zu bewegen. Der Schaden, der intern durch die Re-Org angerichtet wurde, lässt sich nicht einfach schnell reparieren.
Wo sollte zuerst angesetzt werden? MOTIVIERT die Mitarbeitenden, indem ihr sie WERTSCHÄTZT – und das beginnt in erster Linie mit einem fairen Lohn. Ich kann schliesslich dem Steueramt auch nicht nur einen Teil der Steuerrechnung zahlen und anbieten: "Dafür gibt’s 10 % Rabatt auf meine selbstgebackenen Gipfeli."
Holt endlich den Teuerungsausgleich nach und zeigt den Arbeitnehmenden so, dass sie euch nicht komplett egal sind.
Zahlt euren treuen und loyalen Arbeitnehmern doch auch den Lohn, den ihr einem neuen Mitarbeiter auch zahlt (Lohnanpassung).
Geht wieder mehr auf die Menschen und deren Bedürfnisse ein.
Wenn ihr schon Entlassungen durchführt, dann schaut euch bitte zuerst jene Leitungspositionen an, bei denen jegliche Sozialkompetenz fehlt. In einigen Fällen lassen sich solche Defizite auch durch interne Coachings nicht verbessern. Nur weil jemand weiter oben in der Hierarchie steht, sollte diese Person nicht immun gegen Entlassungen sein.
Wieso werden so viele Entscheidungen vom CEO gefällt, welche eigentlich vom Fachpersonal gefällt werden müssten? Für was haben wir Leute, die sich in ihrem Fach auskennen und die richtigen Entscheidungen treffen können, wenn dann von oben irgendwelche "coolen" aber absolut sinnlose Entscheidungen getroffen werden?
Die Menge an Micromanagement, die betrieben wird (insbesondere im Marketing) ist alarmierend und war noch nie so ausgeprägt wie seit Anfang 2025. Das nimmt vielen Mitarbeitern sowie auch Leitungspositionen die Lust und Freude. Ich empfehle mit höchster Dringlichkeit, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, wenn nötig mit Coaching der betroffenen Führungskräfte oder Notfalls durch den Austausch durch neue Führungskräfte.
Bestellt doch die Arbeitnehmenden nicht wieder ins Büro, ohne die nötigen Arbeitsgeräte zur Verfügung zu stellen. Ich komme doch nicht ins Büro zum "käffele", das macht doch keinen Sinn. Vielleicht müsst ihr wieder weg von Flex Desk zum alten System mit fixen, aber korrekt ausgerüsteten Arbeitsplätzen, die man sich so einrichten kann, dass man sich auch wohlfühlt. Zudem würde ich begrüssen, wenn ich ein bisschen mehr Abstand und akustische Abschirmung da wäre zu meinen Sitznachbarn.
Stark verschlechterte Stimmung seit Reorganisation
Seit der Ankündigung der Reorganisation und insbesondere während der langen Phase mit mangelhafter Kommunikation hat sich die Atmosphäre spürbar verschlechtert. Die Umsetzung und die damit verbundenen Kündigungen langjähriger, engagierter Mitarbeitender vermitteln den Eindruck, dass der Mensch in der aktuellen Unternehmensstrategie leider keine zentrale Rolle mehr spielt.
Die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen bestätigen diesen Eindruck – die Stimmung ist bei fast allen sehr negativ.
Update vom 15.05.2025: Leider ist bisher keine Besserung in Sicht. Ich hoffe sehr, dass sich die Kultur und das Arbeitsklima mittelfristig wieder positiv entwickeln.
In meinem Umfeld erfahren natürlich alle Verwandten, Bekannten und Freunde von der Unzufriedenheit der Mitarbeitenden. Das schadet dem Image erheblich. Dass ich als Brack-Mitarbeiter lieber bei der Konkurrenz bestelle und diese aus guten Gründen auch empfehle, wirft natürlich auch Fragen auf.
Aktuell gut. Doch die Angst ist bei allen präsent, dass sich dies stark verändern wird, da zukünftig "High Performance" für einen niedrigen Lohn erwartet wird.
Anpassung: Minus ein Stern: Wegen neuer Büro-Präsenzpflicht nicht mehr ganz so gut.
Aktuell wurde die Unterstützung für externe Weiterbildungen gestrichen. Durch die Reorganisation sind Beförderungen in weite Ferne gerückt, und in einigen Fällen wurden sogar Leitungsfunktionen entzogen.
Insgesamt ist die Situation in Ordnung. Doch da sich in meinem Umfeld vieles verändert, schaut jeder für sich, und viele planen, das Unternehmen zu verlassen.
Die Wertschätzung fehlt häufig, was sich insbesondere in den niedrig gehaltenen Löhnen zeigt. Zudem wurden langjährige, verdiente Mitarbeitende entlassen.
Direkte Führungskraft top, aber Verbesserungspotenzial weiter oben.
Meine direkte vorgesetzte Person ist sehr kompetent, empathisch und unterstützend – dafür bin ich sehr dankbar.
Leider hört man aus anderen Abteilungen immer wieder von Führungskräften, denen es an sozialer Kompetenz mangelt. Teilweise fehlt die Fähigkeit zur konstruktiven Kritikannahme, und es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgesetzte eher als hierarchisch überlegen denn als unterstützend verstehen.
Lärmbelastete Umgebung und oft stickige Luft.
Flexdesks bieten die benötigten Arbeitsgeräte nicht an. Kann meinen Job aktuell nur im Homeoffice qualitativ erledigen.
Eine miserabel schlechte Kommunikation wird von der Geschäftsleitung als "transparente Kommunikation" verkauft. In den "News" wird vieles mehrfach wiederholt, ohne dass dabei wirklich handfeste Informationen vermittelt werden.
Der Lohn ist schlecht. Über viele Jahre wurden die Benefits als Argument herangezogen, um diesen niedrigen Lohn zu rechtfertigen, doch mittlerweile sind die meisten davon gestrichen worden.
Update 15.5.25: Sogar der Mitarbeiter-Rabatt auf Produkte im Shop wurde zurückgeschraubt, was vermehrt die Folge haben wird, dass ich (günstiger) bei der Konkurrenz bestellen werde.
Es wird immer mehr Leistung erwartet, aber in den letzten Jahren gab es weder einen Teuerungsausgleich noch eine Lohnerhöhung.
Unter dem Strich verdiene ich somit jedes Jahr effektiv weniger.
Neue Mitarbeiter scheinen mehr zu verdienen als langjährige treue Mitarbeiter.
Im Rahmen des niedrigen Lohnniveaus gibt es durchaus interessante Aufgaben. Allerdings wird die Freude daran durch zahlreiche Top-Down-Entscheidungen erheblich getrübt. Zudem fehlt jegliche Motivation, über das Erwartete hinauszugehen.
Ich arbeite sehr gerne im Marketing bei Brack.Alltron. Wir haben eine tolle Stimmung in unserem wunderschönen, hellen und neuen Grossraum-Büro. Die Kritik von einigen Mitarbeitenden finde ich ziemlich hart, denn vieles ist wirklich sehr gut hier.
- Weshalb der Informationsfluss kritisiert wird, kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben Quartalsmeetings (pro Abteilung), Townhalls (eine Art Video-Serie mit Updates für das ganze Unternehmen), Team-Meetings, ein funktionierendes und lebendiges Intranet sowie Brack.Alltron Monthly Updates. Zusätzlich bietet man uns im Marketing die Möglichkeit, im Rahmen eines Zusatzmeetings anonym Fragen zu stellen, welche transparent beantwortet werden. In all diesen Gefässen wird uns die Chance gegeben, Fragen zu stellen.
- Wir können flexibel Homeoffice machen, mit idealer Büro-Anwesenheit von 40% über den Monat verteilt, was ich auch legitim finde.
- Wir können intern an Schulungen teilnehmen und haben ein eigenes Weiterbildungsportal. Wir dürfen uns zum Beispiel auch in Sprachen weiterbilden.
- Wir haben gute bis sehr gute Konditionen auf unsere Produkte im Shop.
- Wir haben gratis Parkplätze, täglich frische Früchte, gratis Nespresso Kaffee und Tee, Sprudelwasser etc.
- Wir haben eine unglaublich leckere Mensa, was auch nicht selbstverständlich ist.
- Alle Mitarbeitenden sind per Du, wir gehen respektvoll und offen miteinander um, was ich sehr toll finde. Hier arbeiten viele richtig coole Leute.
Der Lohn und der Teuerungsausgleich ist leider ein Negativpunkt. Wenn man aber alleine deshalb hier arbeitet, dann ist man wohl leider falsch.
Ich hatte noch nie einen besseren Arbeitgeber, was den Zusammenhalt und die Kollegen angehet.
Wir können flexibel unsere Arbeitszeit bestimmen und Homeoffice machen.
Ich wurde bei einer Weiterbildung finanziell unterstützt
1A!
Wir haben wirklich sehr engagierte, menschliche und tolle Vorgesetzte!
Helle, schöne Büros, gute Lage und Umgebung
Es wird in verschiedenen Meetings offen informiert und kommuniziert.
könnte besser sein
Langweilig wird es nie, viele verschiedene Aufgaben
1. Die direkten Vorgesetzten, die durch unterstützende Führung, Respekt und ehrlichen Umgang überzeugen und Verantwortung übertragen.
2. Den starken Zusammenhalt unter Kollegen und in den direkten Teams, der eine positive Arbeitsatmosphäre auf dieser Ebene schafft.
3. Die grundsätzlich gute Work-Life-Balance für die meisten Mitarbeiter mit flexiblen Arbeitszeiten und Respekt für Freizeit.
4. Die Bemühungen zur Modernisierung der technischen Ausstattung mit neuen PCs, Monitoren und IT-Equipment.
5. Die interessanten und vielseitigen Aufgaben, die Raum für persönliche Entwicklung bieten.
6. Das Potenzial für Weiterentwicklung durch praktische Erfahrungen und Übernahme zusätzlicher Verantwortungsbereiche.
1. Die ausgeprägte Lohnschere und unterdurchschnittliche Vergütung, die nicht der tatsächlichen Verantwortung entspricht, trotz gegenteiliger Behauptungen des Unternehmens.
2. Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und interner Realität – das propagierte "One Team"-Bild steht im Widerspruch zur gelebten Unternehmenskultur.
3. Die mangelhafte Kommunikation mit fehlender Transparenz bei wichtigen Entscheidungen und dem zufälligen Erfahren relevanter Informationen über inoffizielle Kanäle.
4. Die Scheinpartizipation bei Entscheidungsprozessen – Mitarbeiter werden angehört, aber ihre Inputs fließen selten in tatsächliche Entscheidungen ein.
5. Die ungleiche Arbeitsverteilung, bei der manche Mitarbeiter trotz gleicher Hierarchiestufe deutlich mehr Verantwortung tragen und überlastet sind.
6. Das problematische Flexdesk-Konzept, das oft zu Platzproblemen und ineffizienten Arbeitsabläufen führt.
7. Den fragwürdigen Umgang mit Müttern nach dem Mutterschaftsurlaub und die mangelnde Wertschätzung langjähriger Mitarbeiter.
8. Die Unzuverlässigkeit bei Zusagen und Versprechungen, besonders in Bezug auf Gehaltsanpassungen und Karriereentwicklung.
1. Lohnpolitik überdenken: Die ausgeprägte Lohnschere reduzieren und marktgerechte Gehälter anbieten, die tatsächliche Verantwortungsbereiche angemessen vergüten.
2. Transparente Kommunikation etablieren: Regelmässige, ehrliche Informationsweitergabe über Unternehmensentwicklungen sicherstellen und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar gestalten.
3. Personalpolitik überarbeiten: Langjährige Mitarbeiter wertschätzen.
4. Arbeitsbelastung gerechter verteilen: Die ungleiche Verteilung von Verantwortung und Arbeitspensum innerhalb gleicher Hierarchiestufen ausgleichen.
5. Weiterbildungskonzept nachhaltig verankern: Stabile, verlässliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten mit klaren Karrierewegen.
6. Glaubwürdigkeit stärken: Die Diskrepanz zwischen propagierten Werten und gelebter Realität verringern; Versprechen einhalten und Ankündigungen konsequent umsetzen.
Die Arbeitsatmosphäre ist zwiespältig: Einerseits arbeitet man mit engagierten, unterstützenden Kollegen zusammen, die auf die Arbeit bezogen und menschlich wirklich wertvoll sind. Andererseits wird diese positive Grundstimmung systematisch durch realitätsferne Top-down-Entscheidungen unterminiert. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen dem kollegialen Zusammenhalt im Team und dem Gefühl, dass die obere Führungsebene ein Betriebsklima der Scheinpartizipation kultiviert. Fairness und Vertrauen existieren auf Teamebene, werden aber durch die Unternehmensführung nicht gelebt. Diese Diskrepanz erzeugt Frustration und belastet langfristig die Arbeitsatmosphäre erheblich.
Die Diskrepanz zwischen Aussendarstellung und Realität ist beträchtlich gewachsen. Nach aussen wird ein harmonisches 'One Team'-Bild projiziert, während intern die ehemals positive Unternehmenskultur deutlich erodiert ist. Die Geschäftsleitung präsentiert eine Fassade, die mit der tatsächlichen Arbeitsrealität wenig gemein hat. Das einst authentisch familiäre Image von Brack hat einer oberflächlichen Selbstdarstellung Platz gemacht, die von den Mitarbeitern kaum noch glaubwürdig vertreten werden kann. Diese wachsende Kluft zwischen Schein und Sein trägt erheblich zur internen Frustration bei.
Die Work-Life-Balance ist für die meisten Mitarbeiter positiv zu bewerten. Es herrscht generell Flexibilität bei Arbeitszeiten und Urlaubsplanung, und Freizeit wird als wichtiger Aspekt anerkannt. Besorgniserregend ist jedoch die Situation für Führungskräfte und Mitarbeiter mit höherer Verantwortung - hier zeichnet sich eine deutliche Überlastung ab, die eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben verhindert. Dieses Ungleichgewicht zeigt, dass die Work-Life-Balance zwar nach aussen propagiert, aber nicht auf allen Ebenen konsequent umgesetzt wird.
Die Karriereperspektiven sind aktuell ungewiss. Nachdem Weiterbildungsmöglichkeiten aufgrund von Liquiditätsproblemen komplett gestrichen wurden, gibt es zwar Anzeichen einer Wiederbelebung, deren Nachhaltigkeit bleibt jedoch fraglich. Pensum-Reduktionen für Weiterbildungszwecke werden nach wie vor eher kritisch gesehen. Berufliche Entwicklung findet weniger durch strukturierte Programme statt, sondern eher durch die Übernahme zusätzlicher Verantwortungsbereiche im Arbeitsalltag - ohne entsprechende formale Anerkennung oder Vergütung. Klare Kriterien für Aufstiegsmöglichkeiten fehlen weitgehend, was die Karriereplanung erschwert. Die persönliche Entwicklung hängt somit stark von Eigeninitiative ab, während institutionelle Unterstützung begrenzt bleibt.
Die monetären Aspekte sind ein deutlicher Schwachpunkt. Die markante Lohnschere im Unternehmen zeigt sich in nicht marktgerechten, teils deutlich unterdurchschnittlichen Gehältern, die in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Verantwortung stehen. Mitarbeiter übernehmen oft Aufgaben weit über ihre offizielle Position hinaus, ohne entsprechende Vergütung. Gehaltsverhandlungen verlaufen frustrierend - Versprechungen werden gemacht, aber selten eingehalten. Das Argument des angeblichen 'Lohnbenchmarkings' steht im Widerspruch zu realen Markterfahrungen bei Gesprächen mit anderen Arbeitgebern. Statt echter finanzieller Wertschätzung werden Mitarbeitervergünstigungen für Firmeneinkäufe betont, die letztlich eher zu Mehrausgaben als zu Vorteilen führen. Trotz wiederholter Gesprächsversuche stösst man auf systematische Blockadehaltung, und das seit Jahren.
Der Zusammenhalt unter direkten Kollegen ist ein echter Lichtblick. In den eng zusammenarbeitenden Teams herrscht ein offener, ehrlicher Umgang und gegenseitige Unterstützung. Trotz unterschiedlicher Prioritäten in den verschiedenen Abteilungen bleibt die Zusammenarbeit mit nahestehenden Teams konstruktiv und wertschätzend. Allerdings zeigen sich erste Risse in diesem positiven Bild - die zunehmende Frustration über die Unternehmenskultur wirkt sich langsam auch auf die Motivation und den Teamgeist aus. Dennoch überwiegt bisher der menschlich wertvolle Umgang miteinander, der vieles erträglicher macht.
Der Umgang mit älteren und langjährigen Mitarbeitern spiegelt die generelle Unternehmensphilosophie wider. Betriebswirtschaftliche Optimierung steht klar im Vordergrund, während Loyalität und Erfahrung weniger Wertschätzung erfahren. Bei älteren Kollegen werden technische Defizite stärker ins Gewicht gelegt als ihre wertvollen Erfahrungswerte und ihr Wissen. Auch langjährige Mitarbeiter werden trotz ihrer Treue zum Unternehmen nicht entsprechend honoriert oder gefördert. Diese Praxis vermittelt den Eindruck, dass Mitarbeiter primär als Ressourcen betrachtet werden, deren Wert sich an der unmittelbaren Produktivität bemisst, nicht an ihrem Gesamtbeitrag zum Unternehmenserfolg.
Das direkte Vorgesetztenverhalten ist für mich ein herausragender Aspekt im Unternehmen gewesen. Meine Führungskräfte haben durchweg überzeugt durch Unterstützung, Förderung und einen respektvollen, ehrlichen Umgang. Sie übertragen Verantwortung, setzen Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter und stehen bei Konflikten unterstützend zur Seite. Die direkten Vorgesetzten verkörpern tatsächlich die Führungsqualitäten, die man sich wünscht, und schaffen damit eine positive Arbeitsumgebung auf Teamebene. Allerdings hört man vereinzelt von Kollegen aus anderen Abteilungen, dass die Erfahrungen dort deutlich negativer ausfallen können – was auf eine gewisse Inkonsistenz im Führungsstil über das Unternehmen hinweg hindeutet.
Die Arbeitsumgebung ist durchwachsen. Positiv sind die Modernisierungen bei PCs und IT-Equipment, negativ das problematische Flexdesk-Konzept – es kommt regelmässig vor, dass man keinen Arbeitsplatz findet und erst suchen muss. Nach monatelanger Planung soll dieses Problem zwar behoben werden, zeigt aber mangelnde Voraussicht. Der abgelegene Standort Mägenwil bietet zudem wenig Infrastruktur. Insgesamt eine funktionale, aber nicht optimale Arbeitsumgebung mit Verbesserungspotenzial.
Die Informationspolitik lässt erheblich zu wünschen übrig. Relevante Entscheidungen werden oft über den Kopf der Verantwortlichen hinweg getroffen, und wichtige Neuigkeiten erfährt man eher durch Zufall im Flurgespräch als durch strukturierte Kommunikation. Zwischen den Teams bestehen Informationsbarrieren, die von der Führungsebene nicht aktiv abgebaut werden. In Meetings fehlt es an Transparenz bezüglich Unternehmensergebnissen und strategischer Ausrichtung. Trotz wiederholter Ankündigungen zur Verbesserung bleibt die Kommunikationsstruktur ineffektiv und beeinträchtigt die Arbeitsqualität spürbar.
Zur Gleichberechtigung kann ich nur begrenzt urteilen, beobachte jedoch ein problematisches Muster. Im Kontext allgemeiner Kosteneinsparungen und Personalkürzungen scheinen Mütter nach der Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub überproportional häufig betroffen zu sein. In mehreren Fällen wurden Kolleginnen nach ihrer Rückkehr faktisch aus dem Unternehmen gedrängt. Dies erweckt den Eindruck, dass bei Rationalisierungsmassnahmen Mitarbeiterinnen mit Familienverantwortung besonders vulnerabel sind. Ob bewusste Diskriminierung oder unbeabsichtigte Konsequenz der Sparpolitik - das Ergebnis wirft ernste Fragen zur tatsächlichen Gleichbehandlung im Unternehmen auf.
Die zugeteilten Aufgaben sind durchaus interessant und bieten Raum für persönliche Entfaltung. Jedoch ist die Arbeitsbelastung problematisch verteilt - trotz gleicher Hierarchiestufe tragen einige Mitarbeiter deutlich mehr Verantwortung und leiden unter erheblicher Überlastung, während andere vergleichsweise weniger belastet sind. Diese Ungleichverteilung führt zu Frustration und beeinträchtigt langfristig die Motivation. Zwar hat man gewissen Einfluss auf die Gestaltung des eigenen Aufgabengebietes, doch wird dieser durch die unausgewogene Arbeitsverteilung stark eingeschränkt.
So verdient kununu Geld.