Interessante Aufgaben, aber starre Regeln und veraltetes Umfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man hat viel gelernt und konnte sich neues Wissen aneignen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt keine Benefits, und das Arbeitsumfeld wirkt veraltet. Wer schon einmal in einem richtigen Büro gearbeitet hat, wird sich schwer tun, da man in einer Wohnung arbeitet und keine Zusatzleistungen erhält.
Verbesserungsvorschläge
Modernere Ausstattung: Ein schnellerer Drucker, neuere Computer und ein professionelleres Büro-Setting würden das Arbeiten effizienter und angenehmer gestalten.
Echte Weiterbildungsmöglichkeiten: Anstatt informelle Gespräche als „Weiterbildung“, wären richtige Schulungen oder Kurse mit Zertifikaten sinnvoll.
Flexiblere Arbeitsmodelle: Homeoffice oder flexiblere Arbeitszeiten könnten die Work-Life-Balance verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Das Team wirkt auf den ersten Blick nett und kollegial. Allerdings gibt es leider meiner Meinung nach auch schwarze Schafe, die egoistisch handeln und vor allem darauf bedacht sind, sich beim Chef einzuschmeicheln, anstatt wirklich zum Teamgeist beizutragen.
Kommunikation
Es wurde grundsätzlich gut kommuniziert, aber ich hatte manchmal das Gefühl, dass gewisse Dinge zurückgehalten oder beschönigt wurden.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich hat man sich normal verstanden, aber in einem so kleinen Team können einzelne Personen viel beeinflussen. Durch egoistisches Verhalten und Einschmeicheln wurde der Zusammenhalt leider getrübt.
Work-Life-Balance
Kein Homeoffice, feste Arbeitszeiten von 8–17 Uhr. Für heutige Verhältnisse etwas veraltet.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist spannend und man lernt viel, aber auf Dauer wird es eintönig, da sie nicht wirklich fördernd ist.
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet in einer Wohnung in einem Familienviertel. Anfangs war das für mich kein Problem, aber auf Dauer fühlt es sich eingeschränkt an, da das typische „Büro-Feeling“ fehlt. Es gibt keinen Pausenraum, Kantine oder Benefits. Gratis Kaffee is das Benefit der Firma. Es gibt nur einen und zu dem extrem langsamen Drucker, beim Scannen muss man jedes Blatt einzeln halten, weil das Gerät sonst nicht funktioniert. Die Computer sind ebenfalls veraltet und laufen nicht wirklich rund. Es reicht zum Arbeiten, aber modern ist die Ausstattung definitiv nicht. Es gibt extrem viele Regeln, an die man sich halten muss. Schuhe ausziehen, strikte Mülltrennung, genau vorgeschriebene Mengen beim Entkalken der Kaffeemaschine, eine feste Ordnung für Besteck und Geschirr in der Spülmaschine – selbst das Öffnen der Balkontür hat eine Anweisung, um Schäden zu vermeiden. Im Badezimmer darf nicht gross geheizt werden und vieles mehr. Auf Dauer empfand ich das als ziemlich mühsam.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung wird sehr ernst genommen, was an sich nicht schlimm ist. Allerdings fand ich es etwas übertrieben, dass der Müll kontrolliert wurde. Wir wurden auch korrigiert – selbst bei Kleinigkeiten wie einer Klopapierrolle im falschen Eimer. Man darf nicht zu viel heizen. Zudem muss die Heizung ausgeschaltet werden, sobald ein Fenster geöffnet wird.
Gehalt/Benefits
Die Lohnunterschiede sind erheblich und basieren meiner Meinung nach weniger auf Leistung sondern auf Sympathie und Anpassungsfähigkeit. Es war frustrierend zu sehen, dass einige mit minimalem Einsatz deutlich mehr verdienten – Es war enttäuschend zu sehen, dass Einschmeicheln mehr Vorteile brachte als tatsächliche Leistung.
Karriere/Weiterbildung
Der Chef teilt täglich viel Wissen, was an sich okay ist, aber echte Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nicht. Die „internen Weiterbildungen“ bestehen aus Gesprächen am Esstisch – ohne Zertifikat oder echten Mehrwert für die Zukunft.