Uralt-Software, geleitet von Altherrenriege mit antiquierten Ansichten - in einem klassischen Gebäude.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Keine Diskriminierung älterer Personen. Es ist ein Club der alten, weißen Männer. Zum Teil gute Pensionskassenleistungen, die allerdings bei neuen Mitarbeitenden mit Lohndeckelungen kompensiert werden. Die Finfox-Software kann man gratis zum Geldanlegen nutzen, wobei die Software kein Robo-Advisor ist und auch sonst keinerlei Kapazitäten besitzt, Kursbewegungen, Kaufsignale oder ähnliches zu antizipieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsstil, Umgang mit Mitarbeitenden und Kunden, Festhalten an alten Technologien und Prozessen, Cliquenbildung, diskriminierendes Verhalten - auch gegenüber Frauen, Ungleichbehandlung von neuen Mitarbeitenden gegenüber langjährigen Kollegen
Verbesserungsvorschläge
Standesdünkel abschaffen. Ombudsstelle einführen, die sich für die Belange der Mitarbeitenden einsetzt. Schulungen für Führungskräfte durchführen. Ansonsten Führungsebene komplett austauschen.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Schuldzuweisungen und politischen Machtspielchen. Über Kundenreklamationen darf nicht gesprochen werden.
Kommunikation
In offiziellen Townhalls sehr positiv und versöhnlich. Hinter verschlossenen Türen dann aber heftige Konflikte.
Kollegenzusammenhalt
Gegeneinander statt Miteinander. Zur Schau gestellte Freude, als eine Kolleg:in gefeuert wurde.
Work-Life-Balance
Wer früher geht, wird misstrauisch beäugt. Rigorose Kontrollen und Office-Zwang.
Vorgesetztenverhalten
Empathielosigkeit, unfaire Kritik, regelmäßige Wutanfälle, Schuldzuweisungen, aber auch Maulkörbe für Rückmeldungen ans Top-Management, Diskussion von Kundenbeschwerden ist tabu.
Interessante Aufgaben
Nein. Technisch veraltete Software, viel zu kompliziert umgesetzt und daher viele Kundenreklamationen. Man überlegt sich viele Notlösungen, um die schlechte Technik zu umgehen und akute Probleme der Kunden zu lösen. Was dann wiederum zu übertriebener, aggressiver, interner Kritik durch Führungskräfte führt.
Gleichberechtigung
Diskriminierung von Frauen, Neurodivergenten uvm.
Umgang mit älteren Kollegen
Pensionierungen laufen geordnet ab. Langjährige Mitarbeitende werden wie Könige behandelt.
Arbeitsbedingungen
Gebäude nicht klimatisiert. Im Sommer sehr heiß.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Freude
Gehalt/Benefits
Gute Pensionskasse, schlechter Lohn, teure Krankentaggeldversicherung mit 90 Tagen Wartefrist
Image
Die Mitarbeitenden reden gut über die Firma. Die einen aus Angst, entlassen zu werden. Die anderen, weil sie hier ihre Ego-Spielchen ungehemmt ausleben können.
Karriere/Weiterbildung
Offiziell existiert ein Weiterbildungsbudget. Allerdings erhält man so gut wie nie die Erlaubnis für eine Weiterbildung. Karrierepfade sind unklar - ebenso wie Regelungen bei Streitigkeiten mit dem Chef. Grundsätzlich wird nur eine Clique langjähriger Mitarbeiter bestehend aus alten, weißen Männern für Führungsaufgaben in Betracht gezogen.