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Engadin St. Moritz Tourismus 
AG
Bewertung

Tipp: sich selber treu bleiben!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super tolle Jobs und geniale Destination.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

An der Arbeitsatmosphäre und dem Umgang mit Mitmenschen sollte die Firma an sich arbeiten und die Fehler nicht immer nur bei anderen suchen. Es gibt kaum Partner (aus dem Tal wie auch extern) über die in der Firma nicht schlecht gesprochen wird.

Verbesserungsvorschläge

- Normale Verträge und Arbeitszeiten einführen
- Flexible Arbeitszeiten anbieten
- Mitarbeiter nicht vor allen bloss stellen
- Arbeiten und Einsätze wertschätzen
- Loyalität nicht nur von den Mitarbeitern verlangen sondern auch selber aktiv vorleben
- Nicht schlecht über Partner sprechen auf die die Destination angewiesen ist
- Mitarbeiter nicht gegeneinander ausspielen

Arbeitsatmosphäre

- Mit den Kollegen war das Klima perfekt.
- Das Klima innerhalb der Firma ist sehr bedrückend. Viele Mitarbeiter sind sehr unzufrieden.
- Gewisse Jobs werden pro Jahr mehrmals gewechselt weil nur sehr wenige Mitarbeiter lange bleiben. Dadurch entsteht absolut keine Konstanz in der Unternehmung.
- Leider gibt es kaum Wertschätzung in der Firma.
- Viele Mitarbeiter und Vorgesetzte waren vor dem wöchentlichen Reporting am Montang komplett gestresst und nervös.

Kommunikation

- Im Betrieb werden regelmässig "Wordings" herausgegeben. Damit soll aufgezeigt werden welche Meinung die Mitarbeiter gegen aussen zu vertreten haben. Andere Meinungen werden nicht akzeptiert.
- Ca. 1x im Monat gab es die "Signal"-Sitzung, an der alle Mitarbeiter vom Hauptsitz zusammentreffen mussten. Alle ca. 2 Monate gab es den bekannten und allseits als mühsam angesehenen Fingerfood-Event, während dem sich die gesamte Unternehmung traf. Informationen wurden an beiden Anlässen kommuniziert, jedoch wurden nicht selten auch Mitarbeiter vor der versammelten Gesellschaft blossgestellt.

Kollegenzusammenhalt

- Die Zusammenarbeit im eigenen Team mit den Gleichgestellten war super. Dies wird aber von den Vorgesetzten oft nicht gerne gesehen und sogar versucht zu unterbinden. Ebenso wird die Zusammenarbeit zw. den diversen Abteilungen nicht gefördert. Einmal kam z.B. die Weisung aus der GL-Sitzung, dass nur via Vorgesetzte mit der anderen Abteilung kommuniziert werden darf.
- Fragen werden besser nicht gestellt.
- Leider gibt es gewisse Mitarbeiter welche absichtlich andere ins Messer laufen lassen.

Work-Life-Balance

- Arbeitsverträge sind so aufgebaut dass der Mitarbeiter zwar 5 Wochen Ferien bekommt, jedoch dürfen keinerlei Wochenend- oder Abendeinsätze kompensiert werden. Gerade bei Sales- oder PR- Mitarbeiter profitiert die Firma dabei enorm von geleisteten Stunden, welche niemals abgegolten werden. Arbeitstage von 12 Stunden oder mehr sind der Normalfall.

Vorgesetztenverhalten

- Es zählt nur die Meinung gewisser Personen. Vorschläge oder Anregungen von Seiten Mitarbeiter werden oft nicht akzeptiert. Mitarbeiter die kritisch hinterfragen gelten als illoyal.
- Einige Vorgesetzte sind inkompetent, verkaufen jedoch vor der höheren Instanz die Ideen der Mitarbeiter als ihre eigenen.

Interessante Aufgaben

- Der Arbeitsinhalt wäre sehr gut. Leider kann sich der Mitarbeiter jedoch nirgends einbringen und gilt bei neuen Ideen/Anregungen als illoyal oder arrogant.
- Arbeiten sind nie gut genug.
- Es besteht sehr wenig Vertrauen in den Mitarbeiter.
- Ich hatte oft das Gefühl dass wir nur für die Meinungsbilder im Tal, den Vorstand etc. arbeiten, jedoch nicht um aktiv Gäste anzuwerben resp. das Image der Destination zu fördern. Es kam oft das Gefühl auf dass Machenschaften im Tal oder zw. gewissen Personen dem eigentlichen Ziel der Organisation vorherrschen.

Gleichberechtigung

- Zu meiner Zeit waren fast nur Frauen angestellt. Ein besserer Ausgleich wäre wünschenswert.

Umgang mit älteren Kollegen

- Es werden meist nur junge Personen eingestellt, oft direkt nach dem Studium (kostet die Firma weniger, und Absolventen sind oft froh um eine Anstellung).

Arbeitsbedingungen

- Im Signalgebäude (Hauptsitz) ist es im Winter sehr oft sehr kalt.
- Es gibt einen Büroraum, der kein Tageslicht hat.
- Die Küche für den Aufenthalt und Mittagessen ist viel zu klein.
- PC-Anlage stürzte dauernd ab.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

- Wie vorher erwähnt, wird die soziale Verantwortung gegenüber dem Mitarbeiter nicht vollumfänglich wahrgenommen. Freizeit wird auf ein Minimum des möglichen reduziert, soziale Kontakte in der Firma oder auch im Tal werden oft böse angesehen. Der Ausgleich zwischen beruflichem/privatem Leben wird in der Firma leider oft missachtet.

Gehalt/Sozialleistungen

- Das Gehalt ist für die geleistete Arbeit mangelhaft und nicht konkurrenzfähig.
- Kaum Benefits - sogar das Bergbahnabo muss selber gekauft werden.
- Offiziell wird mit flexiblen Arbeitszeiten geworben, einmal im Betrieb und jemand ist um 8.02 Uhr vormittags nicht im Büro, kamen manchmal sofort Mails betr. Pünktlichkeit etc. Dies obschon viele Kaderarbeitsverträge hatten und stundenlang am Abend oder Wochenende arbeiteten, auch wenn weder Lohn noch Entscheidungsfreiheit kadermässig war.
- HR-Abteilung ist ausgelagert (externe Firma). Dies erachte ich als eine grosse Schwäche für den Mitarbeiter.

Image

- Die Destination ist international bekannt und geachtet, Branchkenner hingegen fragen sich schon lange was los ist.
- Die Destination hat mittlerweile Mühe Stellen zu besetzen und manche bleiben sogar monatelang offen.
- Intern zählt leider nur was gew. Personen im Tal über die Destination denkt - was ausserhalb passiert interessiert intern leider niemanden.

Karriere/Weiterbildung

- Es gab kaum Weiterbildungen, oder wenn, dann CRM-PC-Kurse, in denen jedes 1/2-Jahr wieder das selbe durchgenommen wurde.
- Externe Weiterbildungen mit Diplomabschluss, z.B. Sprachkurse, Marketingstudiengänge etc. wurden weder zeitlich noch finanziell berücksichtigt.