Vorsicht bei Fianza AG: Bewertung auf Kununu wird offenbar gefälscht, Mitarbeiter werden gezwungen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich viel zu hektisch und unprofessionell. Ständig hatte ich das Gefühl, beobachtet zu werden, selbst in Pausen, wenn ich einfach mit Freunden schrieb – man wurde heimlich beobachtet und später ausgefragt. Dazu war es so laut, dass man oft nicht einmal sein eigenes Wort verstehen konnte. Alles zusammen machte das Arbeiten extrem stressig und unangenehm.
Image
Nach außen wirkt das Image der Firma super, aber die Realität sieht völlig anders aus. Intern herrscht ein toxisches Klima, man wird gemobbt und klein gehalten. Was nach außen professionell und seriös wirkt, ist in Wahrheit ein Umfeld voller Druck, Respektlosigkeit und Manipulation.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten an sich sind gut, aber die Realität fühlt sich anders an. Wenn man pünktlich nach Hause geht, bekommt man sofort diese schiefen Blicke, als hätte man etwas falsch gemacht. Es entsteht das Gefühl, man müsse immer länger bleiben, nur um nicht negativ aufzufallen. Dadurch wird jede Form von echter Work-Life-Balance untergraben, obwohl sie auf dem Papier eigentlich möglich wäre.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildung? Vergiss es. Intern aufsteigen kann man dort nur, wenn man sich bei den richtigen Leuten anbiedert und in diesem Schneeballsystem mitspielt. Leistung allein zählt praktisch nicht, Eigeninitiative wird kaum gefördert. Wer wirklich vorankommen will, muss das Spiel mitmachen – alles andere bringt einen nicht weiter.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einfach katastrophal. Ich habe noch nie so viel Respektlosigkeit erlebt. Spaß oder ein normaler Umgang waren praktisch unmöglich. Wenn man sich nicht verstellt hat, wurde man schnell angefahren oder richtig angebrüllt. Ein Moment, der mir bis heute im Kopf hängt: Ein neuer Kollege wurde vor meinen Augen von einer Führungskraft angeschrien, nur weil er sein Sakko ausgezogen hatte und einen Rollkragenpullover trug. Ich selbst wurde von einem Teamleiter beleidigt und so klein gemacht, dass es sich wie ein psychischer Angriff anfühlte. Ich war oft auf der Toilette und stand kurz davor zu weinen, weil mich das alles komplett überfordert hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen wirkte für mich komplett falsch. Nach außen geben sie vor, nett und hilfsbereit zu sein, aber dahinter wird manipuliert und schlecht über einen gesprochen. Dieses Verhalten hat das Arbeitsklima für mich sehr toxisch gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Vom Verhalten der Vorgesetzten her wirkt vieles zuerst in Ordnung, aber für mich hatte das Ganze einen manipulativen Beigeschmack. Ich fühlte mich oft nicht ernst genommen, eher klein gemacht. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, als würde man mir einreden wollen, ich sei nicht normal. Das hat mich innerlich komplett zermürbt. Am Ende fühlte ich mich wie Müll behandelt, egal wie viel Mühe ich mir gegeben habe.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren für mich insgesamt enttäuschend. Viele Prozesse wirkten unstrukturiert, der Druck war dauerhaft hoch, und Rücksicht auf Pausen oder persönliche Grenzen gab es kaum. Gleichzeitig herrschte ständige Überwachung, selbst in Momenten, in denen man eigentlich frei arbeiten oder sich kurz erholen konnte. Dazu kam Lärm und Hektik, die konzentriertes Arbeiten fast unmöglich machten. Insgesamt fühlte sich der Arbeitsplatz weder sicher noch wertschätzend an.
Kommunikation
Die Kommunikation war für mich nur dann halbwegs okay, wenn man sich verstellt hat. Sobald man einfach man selbst war, wurde es schwierig. Man merkte schnell, dass Offenheit oder Ehrlichkeit nicht wirklich erwünscht waren und man besser in eine bestimmte Rolle passen musste, damit Gespräche überhaupt reibungslos liefen.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen sind für mich eine riesige Falle. Es wird von einem Fixgehalt gesprochen, im ersten Monat 4000 Franken ausgezahlt – die man im nächsten Monat wieder zurückzahlen muss, falls man die 4000 nicht erwirtschaftet. Effektiv lebt man also nur von Provisionen, was extrem unsicher ist und enormen Druck erzeugt. Dieses Modell ist für mich weder fair noch transparent und macht die finanzielle Planung quasi unmöglich. Fixlohn pro Monat sind 1000 Franken mehr nicht.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung? Für mich gab es davon null komma null. Es wirkte, als würden Entscheidungen und Chancen stark nach persönlichen Vorlieben verteilt, und echte Fairness oder gleiche Behandlung waren praktisch nicht vorhanden.
Interessante Aufgaben
Für mich waren die Aufgaben zwar spannend, aber der Umgang damit war extrem toxisch. Es fühlte sich ständig so an, als würde man massiv gedrängt, anderen etwas „abzuziehen“ oder sie auszubooten. Dieses Niveau war für mich schlicht respektlos und völlig daneben. Die Härte und Rücksichtslosigkeit, die intern erwartet wurde, hat mich richtig abgestoßen und mir jede Lust an der Arbeit genommen.