Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

FISCHER 
AG 
Präzisionsspindeln
Vorstellungsgespräche

Ihr Unternehmen?

Erfahren, motiviert, passgenau – und trotzdem aussortiert: Bei Fischer Spindle scheitert man an festgefahrenen Strukture

1,7
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Fischer AG Präzisionsspindeln in Herzogenbuchsee als Junior Group Controller beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Fischer Spindle stellt sich auf der Karriereseite als moderner, offener und wertschätzender Arbeitgeber dar. Es wird betont, dass Chancengleichheit, Gleichstellung und ein respektvoller Umgang selbstverständlich seien. Auch von Entwicklungsmöglichkeiten, Offenheit für neue Horizonte und einem kollegialen, familiären Klima ist die Rede.

Meine Erfahrung als Bewerber auf die Vakanz als Junior Group Controller war jedoch ernüchternd: Obwohl ich alle Anforderungen der Stelle erfüllte und mich nicht fachfremd, sondern mit relevanter Berufserfahrung aus dem Key Account Management beworben habe, wurde ich ohne individuelle Rückmeldung abgelehnt. Es entstand der klare Eindruck, dass Bewerbungen nach starren Mustern vorsortiert werden und weder Quereinsteiger*innen noch internationale Talente eine echte Chance erhalten – unabhängig von Motivation oder Fähigkeiten.

Die auf der Website versprochenen Werte und die Realität im Bewerbungsprozess klaffen deutlich auseinander. Wer auf die dort angepriesene Offenheit und Wertschätzung hofft, sollte sich bewusst sein, dass diese in der Praxis offenbar nicht gelebt werden. Für mich war der Bewerbungsprozess eine große Enttäuschung und steht im Widerspruch zu dem Bild, das Fischer Spindle öffentlich von sich vermittelt.

⸻

Verbesserungsvorschläge für Fischer Spindle Group AG:

• Transparenz statt Worthülsen: Die auf der Karriereseite groß angekündigten Werte wie Chancengleichheit, Respekt und Offenheit müssen auch im Bewerbungsprozess wirklich gelebt werden. Aktuell wirken diese Aussagen rein wie Imagepflege und stehen im krassen Gegensatz zur Realität.

• Individuelle Prüfung statt Schema-F: Bewerbungsunterlagen sollten sorgfältig und individuell geprüft werden – unabhängig davon, ob der Lebenslauf „klassisch“ ist oder nicht. Wer Quereinsteiger*innen und internationale Talente pauschal aussortiert, verliert wertvolle Perspektiven und Innovation.

• Ehrliches Feedback statt Standardabsagen: Wer Bewerber*innen ernst nimmt, gibt eine individuelle Rückmeldung, besonders wenn alle Anforderungen der Vakanz erfüllt wurden. Standardisierte Absagen ohne Begründung sind respektlos und widersprechen dem eigenen Anspruch eines wertschätzenden Umgangs.

• Employer Branding an die Realität anpassen: Solange Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten nur auf dem Papier existieren, sollten diese Werte nicht als Selbstverständlichkeit beworben werden. Authentizität zählt – alles andere ist für Bewerber*innen schnell durchschaubar und schadet dem Ruf des Unternehmens nachhaltig.

• Bewerbungsprozess modernisieren: Die Prozesse sollten so gestaltet werden, dass sie Offenheit, Fairness und echte Chancengleichheit widerspiegeln. Wer sich als innovativ und kollegial präsentiert, muss das auch in der Auswahl neuer Mitarbeitender beweisen.

⸻

Fazit:
Wer wirklich auf Chancengleichheit, Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten setzt, sollte dies nicht nur auf der Website behaupten, sondern im Bewerbungsprozess konsequent umsetzen. Andernfalls entlarvt sich das Employer Branding als reine Fassade – und das spricht sich herum.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen