30 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flisom AG profitier stark vom Green-Tec Trend und von der Idee, die Welt mit günstiger und erneuerbarer Energie zu versorgen. Dadurch lassen sich eine Vielzahl sehr gut ausgebildeter und intelligenter Ingenieure und Wissenschaftler aquirieren. Die Firma nimmt sich viel vor und Entwickelt Hardware, Prozess und Produkt gleichzeitig. Im Prinzip sind dies die idealen Voraussetzungen für einen spannenden Arbeitsalltag, gespickt mit Herausforderungen, Innovation und persönlicher Weiterentwicklung.
Leider schafft es Flisom weder, das Potential von Individuen abzugreifen, noch aus den Einzelkämpfern ein schlagkräftiges Team zu formen. Abteilungen beobachten und verurteilen sich gegenseitig. Fortschritt wird nicht systematisch antizipiert und ist in vielen Fällen dem Zufall überlassen. Flisom AG reagiert nur auf neue Situationen und agiert nicht vorausschauend. Die Stimmung ist geprägt von Frustration, Misstrauen und der Einstellung, "nur noch das Nötigste zu tun". Das resultiert in einer hohen Kündigungsrate seitens Mitarbeiter mit hoher Selbstmotivation. Seit Anfang 2017 sind schätzungsweise 20% der Mitarbeiter freiwillig gegangen. Ein erheblicher Teil der verbleibenden Belegschaft ist auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle.
Verbesserungsvorschläge werden erfahrungsgemäss nicht berücksichtigt.
Die Stimmung ist ausserordentlich schlecht. Der erwartete Durchbruch lässt weiterhin auf sich warten. Man hat das Gefühl, eine Schachfigur in einem Spiel zu sein, dass von Zufall und Willkür gesteuert wird.
Firmenimage ist extern vom Green-Tec Trend dominiert. Intern ist das Image leider ein anderes.
Work-Life Balance durch sehr flexible Arbeitszeiten. Allerdings wurden zum Beispiel Ferienregelungen ohne Kommunikation auf das gesetzliche Minimum reduziert (ein Mal jährlich zwei Wochen am Stück, sonst nur kürzere Ferien).
Persönlichkeitsentwicklung ist ein Fremdwort bei Flisom. Mitarbeiter die sich weiterbilden, tun dies auf eigene Kosten. Beruflicher Aufstieg ist keiner bekannt. Versprechungen zur Umstrukturierung wurden mehrfach nicht eingehalten.
Der gemeinsame Leidensdruck unter den erschwerten Bedingungen (schlechte Kommunikation und Organisation) schweisst ein bisschen zusammen. Grundsätzlich wollen die Mitarbeiter helfen und als Team etwas erreichen.
Es werden ältere Arbeitnehmer eingestellt. Vermutlich um Stabilität in die Belegschaft zu bringen. Leider finden Mitarbeiter 50+ nicht mehr so einfach eine andere Stelle, wenns mal nicht so läuft...
Es werden weder für einzelne Mitarbeiter noch Teams sinnvolle Ziele definiert. Entscheidungen sind häufig nicht nachvollziehbar. Mitarbeiter werden regelmässig ignoriert.
Ausrüstung ist in Ordung. Allerdings sind betreffend Arbeitssicherheit erheblich Mängel festgestellt worden. Sicherheitsverantwortliche sind zum Teil fachlich nicht genügend ausgebildet um dem Anforderungsprofil der Firma (Chemie, Elektrizität, Strahlung, Mechanik) gerecht zu werden.
Sehr grosser Nachholbedarf. Management bemüht sich zwar, Meetings werden aber dann doch nicht regelmässig durchgeführt und als "nicht so wichtig" eingestuft.
Lohn war angemessen. Gehälter waren pünktlich. Gute Leistung wurde jährlich mit kleiner Gehaltserhöhung belohnt. Seit kurzem werden Fachleute häufig zunächst als Praktikanten eingestellt.
Die miserable Organisation führt dazu, dass Leute sich zum Selbstschutz zurücknehmen und nur noch klar adressierte Aufgaben erledigen. Mehrfach wurde, ohne erkenntliche Gründe, Entscheidungen von Projekt- oder Fachverantwortlichen übergangen.
Das Produkt.
Der geringer Organisationsgrad und die unzureichende Kommunikation.
Klare Zuständigkeiten. Mehr Verantwortung und Kompetenz für das mittlere Management.
Es gibt kaum Feedback.
Regelungen wurden willkürlich geändert.
Die MA sind unzufrieden. Da noch nicht viel verkauft wurde, ist die Firma unbekannt und provitiert vom positiven Branchenimage der erneuerbare Energien.
Flexible Arbeitszeiten.
Zum Teil hohe Überstundenzahl. Max. Urlaubszeit wurde auf das gesetzliche Minimum gekürzt.
Schulung nur wenn sie gesetzlich obligatorisch ist.
Keine Beförderung bekannt.
Gehälter kommen pünktlich. Lohnerhöhung ist gleich Inflationsausgleich.
Küche für Anzahl der MA nicht ausgelegt. Kein Recycling der (Industrie-)Abfälle.
Kurzfristige enorme Arbeitsbelastung wird vom Team meist abgefangen. Es wird jedoch oft auf "nicht zuständig" verwiesen. Dadurch werden manche Aufgaben nie bearbeitet.
Es werden ältere Mitarbeiter eingestellt.
Ziele sind meist realitätsfern. Zum Teil bauen die Ziele auf vorheriger Arbeiststationen auf und sond somit nur bedingt individuell beeinflussbar. Team-Ziele wären da sinnvoller
Mängel in der Arbeitssicherheit.
Es kommt häufig zu widersprüchlichen Informationen, da mündlich kommuniziert wird und Zuständigkeiten nicht klar geregelt sind. Wichtige Informationen gelangen oft nur per "Flurfunk" an alle Mitarbeiter.
Die Abteilungen arbeiten aneinander vorbei.
Es befinden sich keine Frauen im Top-Management.
Eine Benacheiligung bei den Aufstiegschancen ist jedoch nicht erkennbar (siehe Karriere).
Es geht nicht gerade fair zu. Die Arbeit ist sehr ungleich verteilt. Der Mitarbeiter hat keinen Einfluss auf seinen Aufgabenbereich (der sich auch komplett ändern kann)
Idee etwas "Einzigartiges" zu schaffen, welches die Welt verändern könnte
Zu stark indisch geprägtes Management (indischer Geldgeber) - Kulturunterschiede zu gross
Mehr Offenheit, sinnvollere benefits für die Mitarbeiter
So verdient kununu Geld.