Langjährig dabei – mit Überzeugung: Warum ich Hamilton trotz Veränderungen weiterhin als starken Arbeitgeber sehe
Gut am Arbeitgeber finde ich
Seit mehreren Jahren bin ich Teil der Hamilton Bonaduz AG und durfte das Unternehmen durch viele Entwicklungsphasen begleiten. Was mich bis heute hier hält, sind der starke Zusammenhalt im Team, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Chance, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Respekt und offener Kommunikation, was den Alltag sehr angenehm macht. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird unterstützt – dafür bin ich besonders dankbar. Natürlich bringt das schnelle Wachstum Herausforderungen mit sich, besonders bei Prozessen und Strukturen, doch es wird kontinuierlich daran gearbeitet, Lösungen zu finden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das stetige Wachstum und die zunehmende Anzahl an Business Units machen deutlich, dass es eine klare Entscheidung braucht: Setzen wir auf eine zentrale oder dezentrale Struktur? Aktuell befinden wir uns in einem hybriden Zustand – und das führt zu Unsicherheiten, Doppelspurigkeiten und Reibungsverlusten, besonders an den Schnittstellen zwischen Bereichen.
Zuständigkeiten sind oft nicht eindeutig definiert, und Entscheidungen verlaufen nicht selten parallel oder widersprüchlich. Das erschwert eine effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit – sowohl innerhalb als auch zwischen den Einheiten.
Mein Verbesserungsvorschlag:
Eine bewusste Entscheidung für eine strukturierte dezentrale Organisation – mit klar zugewiesenen Verantwortlichkeiten, gestärkten Führungsrollen auf BU-Ebene und verbindlichen Koordinationsgremien – würde helfen, Prozesse zu verschlanken, Synergien besser zu nutzen und interne Spannungen abzubauen.
Verbesserungsvorschläge
Das schnelle Wachstum bringt nachvollziehbar strukturelle und prozessuale Herausforderungen mit sich. Hier wäre es hilfreich, wenn Veränderungen noch klarer und frühzeitiger kommuniziert würden – insbesondere an Mitarbeitende, die direkt von neuen Abläufen betroffen sind. Auch bei der Kantine wurden zuletzt Preiserhöhungen kritisch wahrgenommen – schön zu sehen, dass das Thema bereits erkannt wurde.
Zudem wäre es wünschenswert, die Mitarbeitenden noch aktiver in Veränderungsprozesse einzubeziehen, um Vertrauen und Identifikation weiter zu stärken. Die Balance zwischen strategischen Entscheidungen und der Perspektive der Mitarbeitenden „an der Basis“ bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Arbeitsatmosphäre
In letzter Zeit lese ich vermehrt kritische Bewertungen von Kolleg:innen, die Hamilton verlassen haben. Das ist schade – und ich kann Enttäuschung und Frust gut nachvollziehen. Es tut mir ehrlich leid für alle, die diesen Schritt gehen mussten.
Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass auch Stimmen gehört werden, die weiterhin gern hier arbeiten.
Seit vielen Jahren erlebe ich die Zusammenarbeit bei Hamilton als respektvoll und vertrauensvoll. Natürlich bringt das Wachstum Herausforderungen mit sich – besonders bei Prozessen und Strukturen, aber es wird kontinuierlich daran gearbeitet.
Veränderungen sind nicht immer einfach, aber notwendig, um die Zukunft eines wachsenden Unternehmens zu sichern.
Und Hand aufs Herz: Würden wir es wirklich anders machen, wenn es unser eigenes Unternehmen wäre? Ich glaube nicht.
Image
Hamilton hat sich regional wie international einen Namen für Qualität, Innovation und Verlässlichkeit gemacht – darauf können wir alle stolz sein. Natürlich bringt Wachstum, eine neue Generation und ein neues Management Veränderungen mit sich. Aber gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass wir den familiären Zusammenhalt in unseren Teams bewahren und aktiv daran mitarbeiten.
Ja, nicht jede Entscheidung wird überall gleich gut aufgenommen. Doch ich glaube fest daran: Jede Geschichte hat zwei Seiten – und gemeinsam können wir die positive Seite gestalten.
Work-Life-Balance
Die Möglichkeit, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren, ist für mich ein GROSSER Pluspunkt – dank flexibler Arbeitszeiten und Verständnis für individuelle Situationen.
Karriere/Weiterbildung
Wer sich entwickeln möchte, bekommt hier die Chance dazu. Es gibt viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, und Eigeninitiative wird gefördert.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Vergütung ist fair und der Verantwortung angemessen. Klar, es gibt immer „Luft nach oben“, aber wer sich mit dem Bankensektor oder der Pharmaindustrie in besser bezahlten Schweizer Regionen vergleicht, sollte auch die Unterschiede in Branche und Umfeld berücksichtigen. Zusätzlich tragen die guten Sozialleistungen sowie Extras wie die Kantine oder interne Events positiv zum Gesamtpaket bei. Die letzten Preiserhöhungen in der Kantine finde ich persönlich nicht so zielführend – das Management hat dies jedoch erkannt und arbeitet bereits an Verbesserungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hamilton zeigt in vielen Bereichen Verantwortungsbewusstsein – sei es durch nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur, durch Recyclingkonzepte oder soziales Engagement in der Region. Natürlich gibt es immer Potenzial für mehr, doch es ist spürbar, dass Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zunehmend an Bedeutung gewinnen und nicht nur ein „Feigenblatt“ sind.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist einer der Hauptgründe, warum ich mich bei Hamilton so wohlfühle. Dieses Miteinander, die gegenseitige Unterstützung und der offene, hilfsbereite Umgang machen für mich den entscheidenden Unterschied. Aber ich finde auch: Beziehungen im Arbeitsalltag leben davon, dass man investiert – nicht nur erwartet, sondern auch bereit ist, selbst etwas zu geben.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeitende werden bei Hamilton geschätzt und respektiert. Ihre Erfahrung wird aktiv eingebunden, und sie übernehmen oft wichtige Rollen als Wissensträger:innen oder Mentor:innen. Ich finde es besonders wertvoll, dass Alter hier nicht als Einschränkung, sondern als Bereicherung gesehen wird – ein Zeichen für gelebten Respekt über alle Generationen hinweg.
Vorgesetztenverhalten
In all den Jahren durfte ich viele Vorgesetzte erleben – und ich habe dabei durchweg Respekt, Anerkennung und Vertrauen gespürt. Wie überall gibt es gute, sehr gute und weniger gute Führungspersönlichkeiten – das ist ganz normal. Entscheidend ist für mich, dass wir voneinander lernen und gemeinsam wachsen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen bei Hamilton sind insgesamt sehr gut: moderne Infrastruktur, ergonomische Arbeitsplätze und ein sicheres Arbeitsumfeld schaffen eine solide Grundlage für produktives Arbeiten. Besonders positiv empfinde ich die Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung und das Vertrauen, das Mitarbeitenden entgegengebracht wird. Herausforderungen gibt es – etwa durch schnelles Wachstum oder sich ändernde Prozesse – doch daran wird laufend gearbeitet.
Kommunikation
Natürlich gibt es in einem wachsenden Unternehmen auch Kommunikations-Themen. Aber ich habe oft erlebt, dass Herausforderungen offen angesprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Mein Appell an das Management: Bitte verliert nicht den Draht zu den Mitarbeitenden „am Boden“. Arbeitet noch aktiver an einer offenen Kommunikation auf allen Ebenen, holt unsere Ideen ab und fordert uns heraus – genau das macht uns als Unternehmen stark.
Gleichberechtigung
Ich erlebe Hamilton als einen Ort, an dem Vielfalt respektiert und Chancengleichheit gefördert wird. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter werden Leistungen anerkannt, und Karrieremöglichkeiten stehen allen offen – was ich sehr schätze. Natürlich gibt es immer Luft nach oben, aber die Basis für gelebte Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht klar vorhanden.
Interessante Aufgaben
Meine Aufgaben waren über all die Jahre hinweg abwechslungsreich, verantwortungsvoll und boten viel Raum, eigene Ideen einzubringen. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt bei Hamilton die Möglichkeit, mitzugestalten.

