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Helvetic 
Motion 
AG
Bewertung

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"Gross angekündigt – klein geliefert" "Lockangebote – und dann kommt die Probezeit-Kündigung"

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Kloten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fazit:
Aus meiner Sicht gibt es bei diesem Arbeitgeber nichts Positives zu finden. Von meiner Wahrnehmung nach falschen Versprechungen über chaotische Organisation bis hin zu fragwürdigen Führungsmethoden – meine Erfahrung war durchweg negativ.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe oben..!

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz im Bewerbungsprozess, zum Beispiel keine aus meiner Sicht falschen Versprechungen zu Bonus, Pensum oder Aufstiegsmöglichkeiten. Verträge sollten meiner Meinung nach den im Inserat angegebenen Arbeitsumfang widerspiegeln, statt auf Abrufbasis zu laufen. Faire Bezahlung, die der Arbeitsbelastung entspricht, inklusive bessere Pensionskassenbeiträge. Eine bessere Organisation und realistische Personalplanung, damit Pausen möglich sind und Überstunden nicht zum Dauerzustand werden. Eine respektvolle Führungskultur ohne Machtspiele, mit konstruktivem Feedback und offener Kommunikation – und zwar in einer Sprache, die alle verstehen. Und zuletzt: Aus meiner Sicht wäre ein Wechsel an der Spitze der HR-Abteilung ein guter Anfang, um das Betriebsklima nachhaltig zu verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Anfang an schwierig. Die Kommunikation im Team fand überwiegend nicht auf Deutsch statt, was den Informationsfluss und die Zusammenarbeit erschwerte. Besonders im Bereich Customer Service verfügen Supervisor über kaum oder gar keine Deutschkenntnisse, was nicht nur intern, sondern auch für Kundinnen und Kunden problematisch ist. Die Organisation wirkt oft chaotisch, mit massiv langen Wartezeiten, die zu verärgerten und teilweise aggressiven Kunden führen. Zudem werden Kundinnen und Kunden wiederholt gedrängt, teurere Produkte zu wählen, was für viele zu zusätzlichem Unmut führt. Führungspersonen und Supervisor setzen häufig auf Machtspiele statt konstruktives Feedback, und die HR-Leitung legt Mitarbeitenden unnötige Steine in den Weg. In meinem Fall wurden sogar falsche Behauptungen aufgestellt und wichtige Dokumente zurückgehalten.

Image

Nach aussen wirkt das Unternehmen auf mich wie ein Vorzeigeunternehmen mit Hochglanzauftritt, starken Marken und scheinbar perfekten Abläufen. In Bewertungsportalen wie Kununu bin ich auf viele extrem positive Berichte gestossen, die aus meiner Sicht in keinster Weise zu meinen eigenen Erfahrungen passen. Für mich hatte es den Eindruck, dass Imagepflege hier wichtiger ist als ehrliche Arbeitsbedingungen. Genau dieses geschönte Bild hat mich im Bewerbungsprozess geblendet, ein Fehler, den ich so kein zweites Mal machen werde.

Work-Life-Balance

Schichtbetrieb 06.00-23.00/ 30min Mittagspause wenn überhaupt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung wirkten auf mich eher wie Fremdwörter. Schon im ersten Telefonat wurde ich nach meiner Wahrnehmung mit grossen Versprechungen gelockt, darunter schneller Aufstieg, Bonus und Entwicklungsmöglichkeiten. In meiner Erfahrung gab es jedoch nur einen Vertrag auf Abruf und Zusagen, die sich später nicht erfüllten. Unter solchen Bedingungen motiviert eine Karriere anzustreben, blieb für mich ein Rätsel.

Gehalt/Benefits

Der Stundenlohn liegt mit 25 CHF brutto auf Mindestlohn-Niveau. Zwar werden Sozialleistungen entrichtet, aufgrund des Vertrags auf Abruf jedoch keine Pensionskassenbeiträge geleistet. In Anbetracht der Arbeitsbelastung und der unregelmässigen Einsatzplanung sind die Konditionen aus meiner Sicht nicht konkurrenzfähig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist eine Autobranche.. Umwelt wird hier nicht gross geschrieben.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt begrenzt. Häufige Krankheitsausfälle führen dazu, dass die verbleibenden Mitarbeitenden die zusätzliche Arbeit auffangen müssen. Dies sorgt regelmässig für Mehrbelastung und erhöhten Druck, ohne dass eine faire Verteilung oder Unterstützung durch die Führung spürbar wäre.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit älteren Kolleginnen und Kollegen gab es keine Probleme... allerdings ändert das nichts daran, dass die grundlegenden Arbeitsbedingungen und die Unternehmenskultur aus meiner Sicht sehr kritisch zu sehen sind.

Vorgesetztenverhalten

Bereits im Erstkontakt wurden nach meiner Wahrnehmung grosse Versprechungen gemacht, unter anderem ein schneller Aufstieg in eine Supervisor-Rolle sowie die Aussicht auf einen Bonus. Später hatte ich den klaren Eindruck, dass solche Aussagen offenbar allen Bewerbenden gemacht werden. Der Bonus existiert zwar, wurde in meinem Fall jedoch in der Probezeit nicht ausbezahlt, obwohl er im Bewerbungsprozess klar als Anreiz kommuniziert wurde. Auch die im Stelleninserat angegebene Arbeitszeit von 70–100 % entsprach meiner Erfahrung nach nicht der Realität, da mein Vertrag auf Abruf ausgestellt wurde. Insgesamt fühlte ich mich durch diese Vorgehensweise getäuscht und habe aufgrund der daraus entstandenen falschen Erwartungen sogar ein anderes Vorstellungsgespräch abgesagt.

Arbeitsbedingungen

Wer die vorangegangenen Punkte gelesen hat, weiss genug und kann sich ausmalen, wie „gut“ die Arbeitsbedingungen hier wirklich sind.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist stark eingeschränkt, da viele Mitarbeitende und sogar Führungspersonen kaum oder gar kein Deutsch sprechen. Dies erschwert nicht nur die Zusammenarbeit im Team, sondern führt auch zu Missverständnissen und Verzögerungen. Informationen werden oft unvollständig oder verspätet weitergegeben, und klare Ansprechpersonen fehlen teilweise. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies lange Wartezeiten, unklare Auskünfte und zusätzlichen Frust.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung gibt es hier theoretisch für alle, zumindest laut den Versprechen im ersten Telefonat. Nach meiner Erfahrung bekommt jeder die gleichen Chancen: denselben Bonus, der in der Probezeit sowieso nicht ausbezahlt wird, und die gleiche Aussicht auf einen schnellen Aufstieg, der dann doch nicht eintritt. Insofern werden tatsächlich alle gleichbehandelt, nur leider aus meiner Sicht auf die falsche Weise.

Interessante Aufgaben

Wer es mag, ohne Pause am Flughafenschalter zu arbeiten, während sich eine endlos wirkende Warteschlange von Kunden bildet, wird sich hier möglicherweise wohlfühlen. Nach meiner Erfahrung gilt das Gleiche bei der Rückgabe der Fahrzeuge, die oft in grosser Zahl erfolgt. Dabei hatte ich den Eindruck, dass erwartet wird, aktiv auch kleinste Schäden zu identifizieren. Selbst kleinere Verschmutzungen wurden aus meiner Sicht teilweise als Schaden deklariert und den Kunden in Rechnung gestellt. In meiner Wahrnehmung kam es vor, dass bei Fehlern wie wenn versehentlich der falsche Schlüssel herausgegeben wurde oder winzige, schwer erkennbare Kratzer übersehen wurden entsprechende Beträge vom Lohn abgezogen wurden.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.