1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Den Ort, die Gäste und den Küchenchef.
Gastronomie kennt rauhe Töne, aber die sind eher selten. Leider verstricken sich Teammitglieder ab und an in eher nebensächliche Details. Es kann chaotisch zu und her gehen .Aber hey, es sind noch nie Meister*innen vom Himmel gefallen. Wichtig: Hier geht es um die harte Arbeit und nicht um die Liebe zur Gastronomie. Chaotische Massenabfertigung. Leider.
Die Insel und die Pächter haben (noch) ein gutes Image.
Wenn Du auf der Insel Lützelau wohnst, also die ganze Saison ausser der freien Tage zugegen bist, ist die professionelle Abgrenzung zu Arbeit und dem Team eine Herausforderung. Am Besten nimmst du einen Kumpel, eine Freundin oder gleich beides ins Team mit. Die Kosten für die Kost und Logis sind eher hoch, ausser du isst jeden Tag Fleisch, massenhaft Käse und kochst 4 mal pro Woche fürs Team. Aber ehrlichgesagt hat man da eher weniger Lust nach 9 bis 12 Stunden Arbeit am Tag und das 10 Tage am Stück. Die Hauptsaison ist happig. Wären alle ein bisschen besser gelaunt und wäre vieles nicht unnötig kompliziert konzipiert, wäre es um ein vielfaches geistig bereichender und für alle einfacher.
Es werden Allrounder gesucht und keine zu ambitionierte Menschen, die sich zu sehr für betriebliche Abläufe und deren Optimierung interessieren. Karriere macht hier niemand.
Die Sozialleistungen sind im gesetzlichen Rahmen. Die Entlöhnung ist gelinde gesagt definitiv zu tief. Man verdient besser beim Discounter an der Kasse. Aber als Schweizer*in macht man den Stress da nicht dem Geld mit.
Es wird propagiert, aber eher flappsig darauf geachtet. Es macht den Anschein, dass die Marge vor der Umwelt und dem Sozialbewusstsein kommt. Ob das stimmt, kann ich nicht abschliessend beurteilen.
Die Kolleg*innen sind hilfbereit, offen, herzlich und mit wenigen Ausnahmen integer.
Lobenswert!
Leider werden nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Die Kommunikation kann schwierig werden. Wenn du eine ganze Saison da arbeiten wirst, kann ich das für deutsche Staatsbürger sehr empfehlen. Da das Team und die Vorgesetzten mehrheitlich aus Süddeutschland stammen, eine etwas eigene Art der Weltanschauung pflegen und des öfteren wie eine Familie agieren und nicht wie ein geschäftliches Team, kann es zu unnötigen Reibereien kommen. Meines Erachtens fehlen (noch) grundlegende Leadership-Kenntnisse.
Es verletzten sich Mitarbeitende meines Erachtens in den letzten 2 Jahren zu oft. Es ist heiss, stickig und die Gebäude sowie viele Möbel/Geräte sind in die Jahre gekommen. Krasser Platzmangel bei der Arbeit. Die Arbeitssicherheit nach schweizer Standarts bleibt auf der Strecke.
Mails werden nicht beantwortet oder wahnsinnig spät. Die Personaladministration ist lückenhaft. Teammeetings werden des öfteren verschoben, da es mehrere Vorgesetzte sind und sie sich untereinander zu wenig abstimmen, läuft vieles doppelt oder wird vergessen. Mitarbeitergespräche sind gut, jedoch haben meiner Meinung nehmen Menschen eine Führungsrolle ein, die schlicht nicht dafür geeignet sind. Es wird gelästert und strategisch intrigiert. Mühsam. (Ich mein hier nicht die drei Pächter.) Der Umgang im Team ist mit einer Ausnahme freundlich, zuvorkommend und Lösungsorientiert. Leider kann eine Person ein ganzes Team mit problemorientierter Kommunikation in der postiven Grundstimmung topedieren. Unnötig.
Da sich das halbe Team schon länger kennt und wie eine Familie agiert, ist es schwierig, als Aussenstehene*r gleichgleichberechtigt behandelt zu werden wie der Rest der Crew. Frauen werden bevorzugt behandelt.
Die Arbeit ist zu Beginn äussert abwechslungsreich.