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In 12 Berufsjahren nie so was erlebt: Druck, Misstrauen und mangelnde Führungsqualität

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war geprägt von toxischen Verhaltensweisen und mangelnder Wertschätzung. Mein Eindruck war, dass kritisches Mitdenken nicht erwünscht war, sondern eher unkritische Gefolgschaft gegenüber bestimmten Führungspersonen erwartet wurde.

Besonders belastend war die Fehlerkultur: Statt konstruktivem Feedback wurde eine «Zero-Tolerance-Politik» gelebt, bei der Fehler in einer Präsentation kritisiert wurden – auf eine Weise, die ich als demütigend empfand. In 12 Berufsjahren habe ich noch nie eine so negative Erfahrung gemacht. Ich habe mich vollständig allein gelassen gefühlt, auch seitens der Geschäftsführung fehlte die Unterstützung.

Eine Zusammenarbeit in diesem Umfeld kann ich basierend auf meinen Erfahrungen nicht empfehlen.

Image

Keine Cloudstrategie

Work-Life-Balance

Home-Office war zwar erlaubt ABER ich habe trotzdem Spürche bekommen wieso ich nur so selten im Büro wäre etc.

Karriere/Weiterbildung

Darf privat gemacht werden - Kosten teilweise übernommen (wenn x Jahre im Unternehmen)

Gehalt/Benefits

War Ok, sofern es pünktlich auf dem Konto war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenig Bewusstsein für Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

Echten Zusammenhalt habe ich leider kaum gespürt. Das Teamklima war nach meiner Wahrnehmung von einer spürbaren Verunsicherung geprägt, die ich auf das Verhalten der Führungsebene zurückführe.

Statt gegenseitiger Unterstützung beobachtete ich eher zurückhaltende Zurückgezogenheit und ein ausgepragtes Konkurrenzdenken. Ich hatte den Eindruck, dass viele Kolleginnen und Kollegen vor allem darauf bedacht waren, keine Angriffsfläche zu bieten – was in einem Umfeld, in dem Fehler spürbare Konsequenzen haben können, nachvollziehbar ist, aber echtes Vertrauen verhindert.

Ein gemeinsames Arbeiten auf ein geteiltes Ziel hin war unter diesen Umständen nur begrenzt möglich.

Vorgesetztenverhalten

Unmöglich... Auch der GF hat mich nicht unterstützt. Ich bin schon kurz nach der Probezeit mit einem Konflikt zu ihm gekommen. Statt auf ein offenes Ohr bin ich eher auf Unverständnis gestossen.

Des Weiteren hat mir der GF Weihnachten aus einem Fehler heraus kein Gehalt überwiesen. Am 5. Januar hatte ich noch immer kein Geld auf dem Konto und der GF konnte wieder nicht nachvollziehen, wieso dies ein Problem für mich und meine Familie darstellen könnte. Es gibt Menschen, die keine Millionen auf dem Konto haben wie ich.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist sehr dunkel und sehr laut da die Banh direkt vor der Tür hergeht. Es wird kaum gelüftet und die Kaffeemaschine ist ungeeignet für so viele Menschen. Sehr schlechter Kaffee.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich als wenig offen und von Druck geprägt. Informationen wurden meiner Wahrnehmung nach nicht proaktiv geteilt, sondern selektiv eingesetzt.

Es kam vor, dass Mitarbeitende kurzfristig und ohne Vorbereitung zu Gesprächen einbestellt wurden, die ich als konfrontativ erlebte. Es wurde schlecht über Mitarbeitende geredet, was das gegenseitige Vertrauen nachhaltig belastete.

Ich hatte den Eindruck, dass das Verhalten mancher Mitarbeitenden sichtbar davon abhing, welche Führungspersonen anwesend waren – ein Zeichen dafür, dass offener Austausch nicht selbstverständlich war. Gegenseitige Unterstützung und ein konstruktiver Dialog gestalteten sich unter diesen Umständen schwierig.

Interessante Aufgaben

Teilweise ja - Teilweise hatte ich aber auch nichts zu tun und musste mir Arbeit aus den Fingern saugen - Man musste 80% seiner Zeit auf Kunden Fakturieren. Heisst man musste sich Arbeit ausdenken, die es nicht gab.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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