7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider gar nichts
Geht anhand der Bewertung deutlich hervor
Die Bewertung aus September 2019 hätte ich vor meinem Start vielleicht ernster nehmen sollen. Nach meiner eigenen Erfahrung konnte ich viele der dort beschriebenen Punkte leider selbst nachvollziehen. Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als modern, innovativ und offen für neue Ideen. Meine persönliche Erfahrung war jedoch, dass zwischen diesem Anspruch und dem tatsächlichen Arbeitsalltag eine erhebliche Lücke besteht.
Gesucht werden Menschen mit Eigeninitiative, Marktverständnis und dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig hatte ich häufig den Eindruck, dass genau diese Eigenschaften nur so lange gewünscht sind, bis bestehende Strukturen hinterfragt werden. Ideen wurden angehört, diskutiert und anschließend häufig nicht weiterverfolgt. Besonders irritierend war für mich, dass einzelne Ansätze später doch umgesetzt wurden, nachdem sie zuvor keine Unterstützung erhalten hatten. Zu meinen Vorschlägen und der dazugehörigen Kommunikation liegen mir entsprechende Unterlagen vor. Ich hatte außerdem den Eindruck, dass bewährte Vorgehensweisen aus einem bestehenden Markt weitgehend unverändert auf einen anderen Markt übertragen werden sollten. Dass unterschiedliche Märkte unterschiedliche Strategien, Kundenbedürfnisse und Vertriebsansätze erfordern, spielte aus meiner Sicht eine zu geringe Rolle.
Auch im Vertrieb fehlten für mich teilweise grundlegende Antworten. Fragen nach Zielkunden, einem typischen Sales Cycle oder einer klaren Go-to-Market-Strategie konnten aus meiner Wahrnehmung nicht eindeutig beantwortet werden. Gleichzeitig wurden tägliche Kontrollmeetings und enge Abstimmungen gelebt, sodass eigenständiges Arbeiten nur begrenzt möglich war. Selbst einfache Entscheidungen mussten häufig abgestimmt werden. Besonders widersprüchlich empfand ich dabei eine Situation in einem dieser Meetings: Während von Mitarbeitenden volle Aufmerksamkeit, Disziplin und Verbindlichkeit erwartet wurden, saß aus meiner Wahrnehmung ein Mitglied der Geschäftsführung über längere Zeit mit geschlossenen Augen auf der anderen Seite des Meetings und zeigte keine erkennbare Beteiligung. Auch andere Anwesende, darunter weitere Führungskräfte, nahmen diese Situation wahr. Statt dies kritisch anzusprechen, wurde die Situation eher mit einem Lächeln aufgenommen. Für mich entstand dadurch ein fragwürdiges Signal: Einerseits wurde Kontrolle und höchste Aufmerksamkeit eingefordert, andererseits wurden diese Maßstäbe aus meiner Sicht nicht gleichermaßen vorgelebt.
Die Kommunikation empfand ich als einen der größten Schwachpunkte. Ich habe Meetings erlebt, in denen lautstark diskutiert wurde und der Umgangston für mein Empfinden deutlich über das hinausging, was ich in einem professionellen Umfeld erwarten würde. Eine solche Atmosphäre erschwert aus meiner Sicht eine offene Feedbackkultur erheblich. Auch strategisch blieben bei mir viele Fragen offen. Über einen längeren Zeitraum wurde ein einzelnes Thema im Marketing immer wieder in den Mittelpunkt gestellt. Intern fiel dazu sinngemäß die Aussage, man müsse „die Zitrone quetschen, solange es geht“. Dieser Satz ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, weil er für mich sinnbildlich dafür stand, vorhandene Themen möglichst lange auszuschöpfen, anstatt konsequent neue Mehrwerte zu schaffen und nachhaltig in Wachstum zu investieren. Dabei hatte ich teilweise den Eindruck, dass kurzfristige Effekte und vorhandene Möglichkeiten stärker genutzt wurden, als langfristige Lösungen, nachhaltige Prozesse und neue Wachstumsansätze aufzubauen.
Gleichzeitig hätte ich mir deutlich mehr Fokus auf Produktentwicklung, Marketing, moderne Vertriebswerkzeuge und marktorientierte Weiterentwicklung gewünscht. Gerade im Vertrieb fehlten aus meiner Sicht wichtige Grundlagen und Werkzeuge, um langfristig erfolgreich arbeiten zu können. Innerhalb weniger Monate verließen zudem mehrere Mitarbeiter das Unternehmen, darunter Personen mit verantwortungsvollen Aufgaben und Führungsverantwortung. Das hat bei mir Fragen aufgeworfen und meinen Eindruck zur Stabilität der Organisation zusätzlich beeinflusst.
Auch außerhalb des eigentlichen Arbeitsalltags habe ich Situationen erlebt, die mein Bild der Unternehmenskultur geprägt haben. Gemeinsame Veranstaltungen gehören selbstverständlich zu einem Unternehmen. Entscheidend ist jedoch, welche Kultur dabei sichtbar wird. Auf Firmenveranstaltungen hatte ich persönlich den Eindruck, dass Nähe und Distanz zwischen Führungsebene und einzelnen Mitarbeitenden teilweise sehr unterschiedlich gelebt wurden. Ob dies Ausdruck der Unternehmenskultur oder schlicht eine andere kulturelle Prägung ist, kann und möchte ich nicht beurteilen. Für mich wirkte dieses Miteinander jedoch stellenweise ungewohnt und nicht immer passend zu dem professionellen Bild, das nach außen vermittelt wurde. Besonders nachdenklich haben mich außerdem einzelne Situ
Micromanagement
Ausgeglichen
Aussichtslos
Fixum ok, Zielgehalt außerhalb der Schweiz eher unrealistisch
Nach außen ein Team, innen jeder für sich
Funktionierend
Das Wort Chefs beschreibt es
Hardware Apple, Callcenter Ähnlichkeiten im Büro
Unangenehm
Die Zitronen quetschen
Super Team und ein super Produkt
Jubiläum sowie Geburtstagsgeschenke und gratis Obst und Kaffee
Bei Wunsch Home Office Möglichkeit
Finanzielle Unterstützung bei Weiterbildung
junges und gutes Team
Zurzeit mehrheitlich jüngere Leute im Team. Ältere Mitarbeiter, welche im Team sind, bleiben auch sehr lange bzw. auch bis zur Pensionierung.
Meinung von Mitarbeiter werden sehr wertgeschätzt und umgesetzt vom Management.
fairer Lohn
Da Lunchgate ein Startup Unternehmen ist, werden laufend neue Projekte angegangen.
Die Arbeit ist vielfältig und sehr spannend. Gute Arbeit wird geschätzt, das Gehalt ist tiptop und bei Unzufriedenheiten kann man dies besprechen und es wird (meist) versucht eine Lösung zu finden.
Viel Verantwortung ohne Kompetenz. Die Aufgabenverteilung ist nicht gut (einige ertrinken in Arbeit, während andere kaum einen Finger krümmen). Es gibt quasi keine Teamleiter, sprich jede/r Mitarbeiter/in ist direkt dem Management unterstellt. Dieses weiss aber zu wenig über die Arbeitsabläufe Bescheid. Extrem viel Fluktuation und dadurch grosser Wissensverlust.
Die Führung ist nicht optimal, es wird viel diskutiert aber wenig umgesetzt. Das Management will zu viele Entscheidungen aufs Mal treffen, die dann aber nicht konsequent durchezogen werden.
Der Zusammenhalt im Team ist sehr gut. Allerdings herrscht ein Gegeneinander zwischen Management und Angestellten. Die grosse Fluktuation bringt zudem viel Mehrarbeit beim Einschulen neuer Mitarbeiter/innen mit sich.
Das Image des Unternehmens gegenüber Kunden ist gut.
Es wird sehr viel erwartet. Der Arbeitsanfall ist gross. Da Überzeit nicht aufgeschrieben werden kann, wird viel Gratisarbeit geleistet.
Über Mitfinanzierung von Weiterbildungen kann verhandelt werden. Wenn man will, kann man sich weiterentwickeln (Karrieremässig).
Das Gehalt ist in Ordnung und jederzeit verhandelbar.
Umweltbewusstsein ist quasi nicht vorhanden.
Sozialbewusstsein ist teilweise vorhanden.
Zwischen den Mitarbeitenden ist der Zusammenhalt sehr gut, es wird auch immer mal wieder privat etwas unternommen.
-
Es gibt quasi keine Teamleiter. Das Management hat alle Mitarbeiter/innen direkt unter sich. Zudem sind die Sozialkompetenzen des Managements mangelhaft.
Die Arbeitsbedingungen sind okay.
Gut.
Die Gleichberechtigung ist gegeben.
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und spannend. Es wird einem nie langweilig und man kann sehr viel dazulernen und eigene Idee einbringen (star-up Charakter).
Dass er alle Mitarbeiter dort sehr gut motivieren kann.
Ich fand dort nichts schlecht.
Verbesserungsvorschläge - ich habe nicht so viele Verbesserungsvorschläge, denn die Atmosphäre auf Arbeit war super.
Gutes Produkt, nette Leute, ganz gute Einschulung, hohe Ziele, leistungsorientierte Entlöhnung, nicht ganz zeitgerechte Spesenentschädigung (Auto, Homeoffice)