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Malia 
Stiftung
Bewertung

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Stabile Abläufe bei konfliktfreier Beziehung zur Führung

2,7
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Altstätten SG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lohn, Work-Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Bewertungen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre mit den Klientinnen und Klienten war durchgehend positiv und wertschätzend. Auch der überwiegende Teil des Teams arbeitete engagiert, kollegial und unterstützend zusammen.

Im Verlauf der Anstellung zeigte sich jedoch eine deutliche Ungleichbehandlung durch Vorgesetzte. Einzelne Mitarbeitende standen erkennbar in besonderer Gunst, unabhängig von ihrer tatsächlichen Arbeitsleistung, und blieben konsequent konfliktfrei. Andere Teammitglieder hingegen übernahmen überdurchschnittlich belastende Aufgaben, unter anderem das Überbringen von Unzufriedenheit oder Meinungsäusserungen der Vorgesetzten an Klientinnen und Klienten, wodurch sie in eine vermittelnde oder negativ wahrgenommene Rolle gedrängt wurden.

Mehrere Klientinnen und Klienten äusserten Angst vor den Vorgesetzten, da die Befürchtung bestand, bei Kritik oder Konflikten die Einrichtung verlassen zu müssen. Diese Aussagen weisen auf ein Klima der Unsicherheit hin.

Nach Abwesenheiten wurde ich wiederholt von Klientinnen und Klienten über Vorkommnisse in meiner Abteilung informiert, verbunden mit dem Eindruck, dass gezielt gegen mich gearbeitet wurde. Dieses Gefühl verstärkte sich auch aus eigener Wahrnehmu

Kommunikation

Die interne Kommunikation war insgesamt unzureichend und wenig strukturiert. Obwohl täglich eine Morgenrunde stattfand, wurden relevante Informationen nicht zuverlässig weitergegeben. Insbesondere für Teilzeitmitarbeitende war es schwierig, den aktuellen Stand zu kennen, da wichtige Inhalte nicht konsistent dokumentiert oder nachträglich kommuniziert wurden.

Es blieb häufig unklar, welche Informationen weitergegeben werden sollten, in welcher Form und durch welche Person. Zuständigkeiten in der Kommunikation waren nicht definiert. Dies führte zu Informationslücken sowohl im Team als auch bei den Klientinnen und Klienten.

Mehrere Rückmeldungen von Klientinnen und Klienten zeigten, dass sie sich ungenügend informiert fühlten. So war beispielsweise oft nicht ersichtlich, wer Mitarbeitende in leitender Funktion waren und wer Klientinnen oder Klienten, da neue Mitarbeitende nicht konsequent vorgestellt wurden und Namensschilder nicht durchgehend getragen wurden.

Zur Informationsweitergabe wurde unter anderem ein Whiteboard genutzt. Dieses wurde jedoch uneinheitlich gepflegt und von Mitarbeitenden teilweise übersehen oder ignoriert, was wiederholt zu Missverständnissen und Überraschun

Kollegenzusammenhalt

Es gab einzelne gemeinsame Aktivitäten, wie das wöchentliche gemeinsame Mittagessen am Donnerstag, welches den Austausch förderte und grundsätzlich positiv zu bewerten ist. An diesen Anlässen nahm jedoch meist derselbe Teil des Teams teil.

Der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen war insgesamt gering. Die Morgenrunde stellte dabei den zentralen und teilweise einzigen regelmässigen Berührungspunkt dar. Abseits davon fand wenig abteilungsübergreifende Zusammenarbeit oder informeller Austausch statt, wodurch der Eindruck entstand, dass viele Mitarbeitende primär innerhalb ihrer eigenen Bereiche agierten.

Work-Life-Balance

Seitens der Organisation bestand grundsätzlich das Bestreben, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu ermöglichen. In der Praxis erwies sich dies jedoch teilweise als herausfordernd, insbesondere im Rahmen einer Teilzeitstelle sowie aufgrund der unterschiedlichen und wechselnden Arbeitszeiten der Klientinnen und Klienten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wurde als wenig transparent und nicht durchgehend fair wahrgenommen. Es entstand der Eindruck, dass einzelne Personen deutlich bevorzugt wurden, teilweise auch zulasten von Mitarbeitenden und Klientinnen und Klienten.

Kritische Vorwürfe oder Rückmeldungen wurden nicht zeitnah und nicht direkt angesprochen. In einem konkreten Fall wurde ich erst rund zwei Wochen nach einem Vorwurf darüber informiert, wobei sich bei der Klärung herausstellte, dass der Vorwurf unbegründet war. Eine klare Entschuldigung oder Aufarbeitung erfolgte nicht.

Mehrfach wurde ich mit Aussagen konfrontiert, die angeblich von Klientinnen oder Klienten über mich gemacht worden seien. Bei der direkten Klärung mit den betreffenden Personen zeigten sich diese Aussagen als nicht zutreffend. Die betroffenen Klientinnen und Klienten reagierten verunsichert und äusserten Angst sowie Unverständnis darüber, in solche Situationen einbezogen worden zu sein. Dies führte insgesamt zu einem Klima von Misstrauen und Unwohlsein.

Zudem war wiederholt wahrnehmbar, dass über Mitarbeitende in Bürosituationen abwertend gesprochen wurde. Probleme wurden nicht offen angesprochen, sondern indirekt oder

Interessante Aufgaben

Die Aufgabe bot grundsätzlich Entwicklungspotenzial und Gestaltungsspielraum. Dieses Potenzial hätte sich jedoch nur entfalten können, wenn Entscheidungen der Geschäftsleitung konsistent getroffen und nachhaltig verfolgt worden wären. Wiederholte Meinungsänderungen sowie der Eindruck, dass neue Ideen nur dann aufgenommen wurden, wenn sie als eigene wahrgenommen wurden, erschwerten eine kontinuierliche Umsetzung und wirkten hemmend auf die Weiterentwicklung der Aufgabe.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teilweise übertrieben

Gehalt/Benefits

Einer der besseren Löhne, die ich bisher hatte

Image

Das Image der Institution ist im weiteren Umfeld teilweise noch wenig bekannt. Im Rheintal ist sie jedoch präsent, insbesondere da es neben dem Rhyboot kaum vergleichbare Angebote gibt.

Bereits vor Stellenantritt waren vereinzelt Gerüchte über ein schwieriges Vorgesetztenverhalten bekannt. Diese Einschätzungen wurden von mir zunächst neutral betrachtet. Rückblickend haben sich diese Wahrnehmungen jedoch in weiten Teilen bestätigt.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.