Ihr Unternehmen?

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mathilde 
escher 
stiftung
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Papier ist geduldig: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit mit den Bewohnern an sich bietet Potenzial, das leider durch die Rahmenbedingungen nicht ausgeschöpft werden kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich empfinde den Umgang mit der Privatsphäre des Personals als sehr belastend. Zudem habe ich den Eindruck, dass professionelle Grenzen gegenüber Bewohnern zugunsten einer fehlgeleiteten Autonomie aufgegeben werden.

Verbesserungsvorschläge

Einhaltung der gesetzlichen Standards bei Hygiene und Datenschutz. Mehr Schutz für das Personal vor Grenzüberschreitungen und eine fachgerechte Begleitung von Auszubildenden.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Atmosphäre als sehr belastend empfunden. Es herrscht nach meiner Wahrnehmung ein Klima, in dem man sich als Fachkraft nicht sicher fühlt.

Image

Die gelebte Praxis weicht in meinen Augen stark von dem Bild ab, das nach aussen vermittelt wird.

Karriere/Weiterbildung

Nach meiner Erfahrung werden Auszubildende bereits sehr früh mit Aufgaben (wie der Tagesverantwortung) betraut, die ihre Kompetenzen überschreiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich habe wahrgenommen, dass interne Regeln (z. B. Nichtraucherschutz) nicht konsequent umgesetzt wurden, was zu Unmut im Team führte.

Kollegenzusammenhalt

Für die raucher Clique ganz ok

Vorgesetztenverhalten

Ich empfand das Verhalten als unprofessionell. Es schien mir, als ob private Informationen über das Personal unzulässig weitergegeben wurden und fachliche Standards bei der Pflegeführung fehlten.

Arbeitsbedingungen

Die hygienischen Zustände, die ich miterlebt habe, waren für mich nicht mit professionellen Standards vereinbar.

Kommunikation

Nach aussen und auf dem Papier wirkt alles vorbildlich: Es gibt zahlreiche Konzepte und Dokumente, die den Schutz der Mitarbeitenden und klare Kommunikationswege zusichern. Die Realität sieht nach meiner Erfahrung leider anders aus. Wenn man konkrete Probleme oder Grenzüberschreitungen meldet, passiert oft gar nichts. Kritische Rückmeldungen werden nach meiner Wahrnehmung trivialisiert oder abgetan, statt dass echte Massnahmen ergriffen werden. Man fühlt sich mit seinen Anliegen allein gelassen, während die offiziellen Richtlinien lediglich als Alibi zu dienen scheinen.

Gleichberechtigung

Ich hatte den Eindruck, dass weibliche Fachkräfte bei schwierigen Bewohnern weniger geschützt wurden und teils herablassende Kommentare aufgrund ihres Geschlechts hinnehmen mussten.

Interessante Aufgaben

Eigentlich interessante Pflegearbeit, die für mich jedoch durch zu viele fachfremde Aufgaben (Kochen, Reinigen) entwertet wurde.


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.