grösster Arbeitgeber der Gegend, der sich viel herausnimmt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bilder vom Mars.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
das hier Vorgebrachte
Verbesserungsvorschläge
dringend Vorgesetzte austauschen. Das HR sollte sich fragen, ob sie gängigen Ausschreibungen auf derlei Stellen genüge tun würden. Denn sie wirken oftmals wie die fleischgewordene Antithese zu dem, was solchen Ausschreibungen zu entnehmen ist (Urteilsvermögen, fachliche und soziale Kompetenz).
Arbeitsatmosphäre
veraltete Infrastruktur, stickige und dunkle Büros mit Neonröhren, einschüchternde Atmospähre
Image
Raumfahrt-Abteilung. Ob das noch verdient ist, kann ich nicht ermessen. Sicherlich konkurrieren die Chinesen auch diese Abteilung demnächst an die Wand. Ob der GL mehr als nur Sparen einfällt?
Work-Life-Balance
da oftmals auf sinnlose Art zu verrichtende Arbeit, kann diese per Dienst nach Vorschrift erledigt werden; das Arbeitsgefühl ist dabei "ist doch egal, es ist eh Quatsch, so wie es verlangt wird"
Umwelt-/Sozialbewusstsein
was kostet ein Pappbecher
Karriere/Weiterbildung
Gegenfrage: wer nimmt mich später mal, wenn ich längere Zeit mit alten Technologien und absichtlich genutzten Anti-Arbeitsmethoden zugange war? Ein anderer Arbeitgeber in der Gegend oder in einem anderen dünn besiedelten Gebiet! Zürich, Basel usw. haben mich dann leider schon ausrangiert.
Kollegenzusammenhalt
Arme Seelen, die in der Umgebung arbeiten müssen, halten zusammen
Umgang mit älteren Kollegen
auf den ersten Blick astrein, es kann aber auch sein, dass sich kein Junger finden liess, der die Arbeit dort verrichten möchte
Vorgesetztenverhalten
Ein Abgrund. So etwas Erschreckendes habe ich noch nie erlebt. Erstens der Punkt, der in "Kommunikation" über Führungskräfte aufgeführt ist, zweitens dass sie anstatt verantwortungsbewusste Untergebene schlichtweg nur folgsame und artige Untergebene wünschen, die engmaschig kontrolliert werden (Mikromanagement), eigenständiges Denken und Urteilen ist hier ein enormes Risiko; bei derlei Führungspersonal ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Abteilungen, und damit die Firma den Anschluss verlieren.
Ich würde dringend jedem empfehlen, sich seine potentielle neue Abteilung genau anzuschauen, bevor man den Arbeitsvertrag unterschreibt, diese Führungspersonen sind gewiss nicht nett, und schon gar nicht fair und sachlich.
Arbeitsbedingungen
Labs sind etwas durcheinander, Arbeit technologisch und methodisch überholt (Methoden finden sich in Büchern unter den Kapiteln, wie man es besser nicht macht, diese wurden aber meisten von Amerikanern, Engländern, Deutschen, Franzosen usw geschrieben: "not invented here"), IT entspricht dem Stand von vor acht Jahren, an vielen Stellen inkl. Büros riecht es nach Lösungsmitteln (Fussboden?), Büros sind zu dunkel und mit Besenkammerlicht ausgestattet. All das macht den Arbeitstag sehr anstrengend.
Kommunikation
Die abteilungsübergreifende Kommunikation läuft über den Teamleiter, und nie direkt von Angestellten zu Angestellten; Teamleiter werden (mehrfach erlebt) umschmeichelt (meiner Meinung nach protofeudal) anstatt sich in sachliche Diskussionen verwickeln zu lassen; jede Führungskraft, mit der ich zu tun hatte, widerspricht im persönlichen Gespräch oft der jeweils anderen: teilweise wird erschreckend dreist gelogen (der Beweisführung zugängliche Fakten kann man vorbringen, diese werden aber nicht anerkannt, da soziale Strukturen darüber befinden, was "Realität/Wahrheit" ist und was nicht, d.h. es fehlt selbst an Grundehrlichkeit, auch das ist protofeudal)
Gehalt/Benefits
Firma spart, immer kurz vor Kurzarbeit (was fairerweise in der Industrie mittlerweile nicht unüblich ist)
Interessante Aufgaben
Viel Kaffee hilft viel. Viel Spass mit überholten Technologien; dass in der Vergangenheit viel falsch gelaufen ist (was ja passieren kann, denn Erkenntnisse sind immer nur vorläufig) dient als Entschuldigung, es künftig weiter so zu halten, damit das Entwicklungsmuster stimmig ist. Inhaltlich zitiert. Umformuliert: man macht dieselben Fehler weiterhin, damit es nach Methode aussieht (und das darf eben nicht passieren).