Überlege es dir Zweimal...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wurde alles gesagt.
Arbeitsatmosphäre
Es ist wie in einem überfüllten Callcenter, in dem es keine Freiheit gibt. Dazu kommen jedes Jahr mehr Lernende. Es gab allgemeine Bestrafungen, wenn eine Person etwas gemacht hat, z. B. Zucker in die Kaffeemaschine zu geben oder den Geschirrspüler nicht einzuräumen. Oder das allgemeine zu laut sein, wofür es eine Stunde Ruhe gab. (Wir hatten öfter Gruppenarbeit und konnten eine Stunde lang nichts machen.)
Arbeitszeiten
Okay, Gleitzeiten sind übertrieben.
Ausbildungsvergütung
Einen mittleren Lohn ohne besondere Leistungen. Als Lernende bei Noser Young hat man keinen Laptop oder Ähnliches bekommen.
Die Ausbilder
Ich hatte zwei Haupt-Ausbilder. Die waren je nachdem sehr inkompetent und wussten selbst ihre Aufgaben nicht. Einer davon hatte keine IT-Ausbildung und war neu. Man merkte, dass er die Präsentationen, die er nicht selbst geschrieben hatte, sondern sein Vorgänger, der wirklich wusste, was er tat, einfach vorlas. Da sie auch abwechslungsreich dort waren und auch relativ wenig Zeit für die Supportabteilung hatten.
Spaßfaktor
Es gab nicht wirklich etwas zu lachen, mehr den Kopf aus dem Tisch zu schlagen. Bis auf meine Freunde, mit denen es lustig war.
Aufgaben/Tätigkeiten
In meinem Abteil gab es wirklich nichts zu tun, also wurde ich einfach mit den Plattformentwicklern mit geschoben. Dementsprechend habe ich meinen Job fast nie gemacht. Ansonsten konnte ich nichts machen, ausser YouTube und alle Netflix-Serien am Stück durchzuschauen. Man wird dazu gezwungen, einen ÜK zu machen, der nicht zählt, der Stressfaktor ist jedoch gleich gross wie bei einem eigenen ÜK. Man wird zu vielem gezwungen, auch wenn man weiss, dass es nichts mit dem Job zu tun hat. Denn eigentlich würde man lieber mehr über den eigenen Job erfahren.
Variation
Ich konnte Netflix oder YouTube schauen, Hausaufgaben machen oder Nicht mein Job und Plattformer-Sachen spielen. Also nicht viel.
Respekt
In meinem Abteil ist der Respekt, vor allem gegenüber Frauen, nicht wirklich hoch. Wir wurden, weil wir angeblich so hohe Stimmen haben, sehr oft dazu aufgefordert, leiser zu sein, und sogar gebeten, gar nicht mehr miteinander zu reden. Währenddessen eröffneten unsere männlichen Mitschüler ein halbes Fest und diskutierten. Unsere Kritik wurde nie ernst genommen. Dazu wurde meiner Mitlernenden, die auch mit mir direkt bei der Nosergroup angestellt war, zu ihrem Geburtstag gratuliert, mir jedoch nie. Die ganzen drei Jahre nicht. Ich hatte den Abschluss, aber ich habe nicht ein Wort bzw. Glückwünsche gehört. Ich bin einfach gegangen.