Rückschritt statt Fortschritt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Gehälter kommen immer pünktlich, und die Sozialleistungen sind auf einem soliden Niveau. Auch die Arbeitsplatzausstattung ist grundsätzlich in Ordnung.
Die Aufgaben an sich sind spannend und vielfältig. Man hat mit interessanten Kunden zu tun, was den Arbeitsalltag trotz der internen Spannungen aufwertet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Geschäfts- und Verkaufsleitung agieren eher durch Machtspiele und Grabenkämpfe als durch moderne Führung. Es fehlt spürbar an emotionaler Intelligenz. Es ist erschreckend zu beobachten, wie gezielt Druck auf erfahrene Kollegen (besonders in der Altersgruppe Ü58) ausgeübt wird, bis diese das Unternehmen verlassen oder krankheitsbedingt ausfallen.
Verbesserungsvorschläge
Führung bedeutet Verantwortung, nicht Machtausübung. Ein Coaching für die Geschäfts- und Verkaufsleitung zum Thema „Empathische Führung“ ist dringend ratsam.
Langjährige Mitarbeiter sind Wissensträger. Hören Sie auf, wertvolle Expertise durch Druck aus dem Unternehmen zu drängen.
Transparenz statt Floskeln. Wenn Mitarbeiter gehen, sollte die Belegschaft die wahren Gründe kennen, anstatt mit „natürlicher Fluktuation“ abgespeist zu werden.
Eine Führungsebene sollte neutral agieren und keine internen Allianzen gegen einzelne Mitarbeiter bilden.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen hat im letzten Jahr massiv gelitten. Es herrscht eine permanente Unruhe, die es in dieser Form früher nicht gab. Anstatt an einem Strang zu ziehen, scheint es in der Geschäfts- und Verkaufsleitung primär um Machterhalt und interne Grabenkämpfe zu gehen. Man spürt als Mitarbeiter leider deutlich, dass die Führungsebene wenig Wert auf emotionale Intelligenz oder ein empathisches Miteinander legt. Das sorgt für Verunsicherung statt für Motivation.
Image
hat sich extrem verschlechtert
Work-Life-Balance
ist gut
Kollegenzusammenhalt
nur teilweise, vieles ist nur gespielt
Umgang mit älteren Kollegen
Geschäftsleitung, Verkaufsleitung und eine langjährige Mitarbeiterin im Innendienst bilden ein Grüppchen die langjährige Mitarbeiter bekämpfen. Gerüchten zur Folge wurden zwei Ü58 Mitarbeiter rausgemobbt und einer ist bis auf weiteres krankgeschrieben.
Vorgesetztenverhalten
Es fällt auf, dass vermehrt langjährige Mitarbeiter – auffallend oft in der Altersgruppe 55+ – plötzlich „bis auf Weiteres“ ausfallen oder das Unternehmen verlassen. Seitens der Geschäfts- und Verkaufsleitung wird hierzu keinerlei Transparenz geschaffen. Als verbleibender Mitarbeiter drängt sich der Eindruck auf, dass langjährige Erfahrung nicht mehr geschätzt wird oder sogar ein systematischer Austausch stattfindet. Wertschätzung gegenüber der Lebensleistung von Mitarbeitern sieht anders aus.
Kommunikation
Eine offene Kommunikation findet faktisch nicht statt. Besonders kritisch empfinde ich den Umgang mit Personalwechseln: Wenn langjährige, geschätzte Kollegen das Unternehmen verlassen, wird dies offiziell als „natürliche Fluktuation“ abgetan. Die Belegschaft nimmt jedoch deutlich wahr, dass gezielter Druck durch die Verkaufsleitung der wahre Grund für diese Abgänge ist. Diese mangelnde Ehrlichkeit führt zu einem massiven Vertrauensverlust gegenüber der Führung.
Interessante Aufgaben
je nach Interesse