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Seehalde
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3 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

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kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Grosse Enttäuschung

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Seon gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auch die Versuche zur Modernisierung durch strukturelle Veränderungen wirkten auf mich widersprüchlich. Statt den sozialen Auftrag stärker zu betonen und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, verlagerte sich der Fokus spürbar auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Der soziale Kernauftrag,!Menschlichkeit, Nähe und Teilhabe geriet dabei meines Erachtens zunehmend aus dem Blick.

Ich wünsche der Stiftung für die Zukunft, dass sie nicht nur strukturelle Prozesse modernisiert, sondern auch die Führungskultur weiterentwickelt. Transparenz, Beteiligung, Klarheit und echte Wertschätzung sind aus meiner Sicht zentrale Voraussetzungen, um Vertrauen und Motivation nachhaltig zu fördern, sowohl bei Mitarbeitenden als auch im Kontakt mit den Menschen, die wir begleiten. Nur so kann verhindert werden, dass Belastungen zunehmen und sich in z. B. Krankheitsausfällen oder innerer Kündigung niederschlagen.

Es sind die Mitarbeitenden, die den Wandel tagtäglich tragen. Sie brauchen nicht nur Steuerung, sondern vor allem Einbindung, Anerkennung und eine Kultur, die Menschlichkeit nicht als Gegensatz zur Effizienz, sondern als Grundlage für nachhaltige Qualität versteht.

Verbesserungsvorschläge

Ich respektiere die anthroposophische Grundhaltung der Stiftung als Teil ihrer Geschichte und Identität. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass diese Haltung in gewissen Bereichen zu starr oder ausschliessend war. Fachliche Argumente oder gesellschaftlich vielfältige Perspektiven hatten aus meiner Sicht nicht immer denselben Stellenwert wie weltanschauliche Überzeugungen. Rituale und Feste haben sicherlich ihren Platz, können aber gerade bei sensiblen Klient*innen auch zur Reizüberflutung führen und sollten daher differenziert betrachtet werden.

Arbeitsatmosphäre

Weniger positiv habe ich die allgemeine Arbeitsatmosphäre empfunden. Aus meiner Sicht herrschten eine gewisse Unsicherheit, eine ausgeprägte Hierarchie und ein geringes Mass an Transparenz. Entscheidungen wurden häufig kurzfristig getroffen und kommuniziert, ohne dass Raum für Beteiligung oder Verständnisfragen gegeben war. Das wirkte sich auf die Intrinsische Motivation und Identifikation im Arbeitsalltag spürbar aus.

Ich hatte zunehmend den Eindruck, dass wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund rückten, während der Mensch, sei es als Mitarbeitender oder Klientin weniger im Fokus stand. Das erschwerte es, sich mit den Zielen und Entwicklungen des Trägers zu identifizieren.

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Ich persönlich kann und werde die Stiftung weder als Arbeitgeberin noch als Einrichtung für Menschen, die ein neues Zuhause suchen, weiterempfehlen. Bereits im Vorfeld wurde ich von meinem Umfeld darauf hingewiesen, dass es kritische Stimmen zur Stiftung gibt. Damals habe ich mich dennoch bewusst für eine Mitarbeit entschieden. Nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich diese Einschätzungen nun leider nachvollziehen.

Work-Life-Balance

Im Bereich Arbeit empfand ich die Balance als gut geregelt. Im Bereich Wohnen hingegen war sie für mich sehr problematisch. Arbeitstage von bis zu 12 Stunden waren dort die Regel. Zwar waren auf dem Dienstplan Pausenzeiten vorgesehen, in der Praxis liessen sie sich jedoch kaum offiziell umsetzen. Der Arbeitsalltag war so dicht, dass es oft nicht möglich war, sich zurückzuziehen und eine echte Pause einzuhalten ohne wirklich kurz die Verantwortung abzugeben. Dadurch hatte ich den Eindruck, praktisch durchgehend im Einsatz zu sein.

Kollegenzusammenhalt

Während meiner Zeit in der Stiftung habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Besonders hervorheben möchte ich die positive Zusammenarbeit im direkten Kolleg*innenkreis im Arbeitsbereich : Der Umgang war offen, wertschätzend, unterstützend und empathisch. Ich habe das als grosse Stärke erlebt und als einen tragenden Pfeiler für die tägliche Arbeit empfunden.

Im Bereich Wohnen war es teilweise zwischenmenschlich Herausfordernd

Umgang mit älteren Kollegen

War bei den meisten ganz akzeptabel.

Vorgesetztenverhalten

Einen Stern finde ich, bei der oberen Führungsebene sogar zu grosszügig. Diese oben beschrieben Situationen ist ein Versäumnis auf Führungsebene. Dies empfinde ich als sehr schwerwiegend und für mich persönlich auch als enttäuschend. Es vermittelt mir den Eindruck eines wenig professionellen Vorgehens, was mein Vertrauen in die Organisation stark beeinträchtigt hat.

Im Bereich Wohnen war der Gruppenleiter sehr zuvorkommend, wohlwollend, emphatisch und transparent. Für ihn 4 Sterne

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich fairer Umgang, allerdings empfand ich die Einstufung als Quereinsteigerin trotz Berufserfahrung als nicht gerechtfertigt.

Kommunikation

Als ich bei der Stiftung anfing, hatte ich mich sehr auf die Aufgabe gefreut. Ich habe meinen Arbeitsvertrag bereits im Februar unterschrieben und mein Arbeitsverhältnis dann im Juni angetreten. Umso überraschender und belastender war es für mich, dass mir nach zweieinhalb Wochen bereits wieder gekündigt wurde, mit der Begründung, dass die Ateliers aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr so wie anfänglich finanziert werden könnten und dadurch auch die entsprechenden Arbeitsplätze wegfallen.

In der Folge wurde mir ein neuer Vertrag im Wohnbereich angeboten, allerdings mit einer erheblichen Lohnkürzung. Zudem wurde ich darin nicht mehr mit meiner bisherigen Qualifikation, sondern als Quereinsteigerin im Sozialwesen eingestuft. Für mich stellte sich sofort die Frage, warum diese finanzielle Lage nicht bereits zu Beginn des Jahres kommuniziert wurde, als ich den ursprünglichen Vertrag unterschrieben habe. Meiner Einschätzung nach hätte man die Situation damals schon erkennen können und mir so Transparenz und Klarheit ermöglicht.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich fairer Umgang, allerdings empfand ich die Einstufung als Quereinsteigerin trotz Berufserfahrung als nicht gerechtfertigt.

Interessante Aufgaben

Es gab spannende Ansätze, allerdings war durch die kurzfristigen Veränderungen kaum Kontinuität möglich.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Remo BättigGeschäftsführer

Danke für deine ehrliche Rückmeldung und deine Verbesserungsvorschläge. Es tut mir leid zu lesen, dass deine Zeit bei uns für dich von Enttäuschung und fehlender Transparenz geprägt war. Besonders die Situation mit der kurzfristigen Vertragsänderung aufgrund deiner Anstellung unter der früheren Gesamtleitung hätte nicht so verlaufen dürfen. Ich verstehe, dass das für dich sehr belastend war und dein Vertrauen in uns stark beeinträchtigt hat.

Deine Rückmeldung zu unserer Führungskultur, unserer Kommunikation, den Arbeitsbedingungen und zum Spannungsfeld zwischen unserem sozialen Auftrag und wirtschaftlichen Notwendigkeiten nehme ich sehr ernst. In der Geschäftsleitung arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Informationsprozesse transparenter zu gestalten, Mitarbeitende stärker einzubeziehen und die Rahmenbedingungen im Begleitalltag zu verbessern.

Mir ist wichtig, dass die Menschlichkeit und die Qualität unserer Begleitung nicht unter den notwendigen wirtschaftlichen Anpassungen leiden. Dein Feedback hilft mir, beides im Blick zu behalten und die Seehalde gemeinsam mit allen Beteiligten zukunftsfähig auszurichten.

Ich würde mich sehr über einen persönlichen Austausch mit dir zu deinem Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten für uns freuen. Ich danke dir für deinen Einsatz und wünsche dir für deine weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Ein Ort wo man gerne arbeitet

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Seon gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele Freiheiten, flexible Arbeitszeiten, sinnvolle Arbeit in schöner Umgebung mit Menschen mit besonderen Fähigkeiten! Top motivierte neue Geschäftsleitung. Ich kann die vorhergehende schlechte Bewertung in keiner Weise nachvollziehen. Die Geschäftsleitung ist stets da und jederzeit gesprächsbereit wenn es Fragen und/oder Anliegen gibt!

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Neuer verjüngter Auftritt

Karriere/Weiterbildung

Grosszügige Unterstützung bei Ausbildungen


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Remo BättigGeschäftsführer

Danke für dein wertschätzendes und positives Feedback. Es bedeutet mir sehr viel, dass du deine Arbeit bei uns schätzt und dich im Team aufgehoben fühlst.

Dein Feedback zeigt, dass wir besser werden. Gleichzeitig spornt es an, die Seehalde als Arbeits- und Lebensort gemeinsam mit dir noch weiterzuentwickeln. Besonders freut mich, dass du weiterhin Teil des Teams bist und mit deinem Engagement dazu beiträgst, die Stiftung Seehalde für die beteiligten Menschen als lebendigen Ort zu gestalten.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dir und darauf, die kommenden Schritte gemeinsam zu gehen. Vielen Dank für deinen wertvollen Einsatz.

Kündigung in Probezeit ohne vorherige Ankündigung

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Seon gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Inklusion der Klienten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Management, Rücksichtslosigkeit, Umgang mit langjährigen MA, Image. Mich verwundert, dass sich nie jemand getraut hat, sich zu äussern über diesen Betrieb.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre schön, wenn Probleme angesprochen werden, bevor es zu drastischen Entscheiden kommt. Die Leitung dürfte gerne auch Leiten und nicht zuschauen. Kollegiale Führung kann Zukunft haben, aber auch nur, wenn ein kollegiales und transparentes wertschätzendes Verhältnis besteht.

Arbeitsatmosphäre

Ständig das Gefühl zu haben, nicht gut genug zu sein ist anstrengend. Keine richtige Einarbeitung und enorm viel Gerede hinter dem Rücken. Probleme wurden nie angesprochen.

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Von mehreren Menschen die mir in meinem Leben begegnet sind, habe ich div. Vorwürfe gehört, die sich dann auch bewahrheitet haben.

Work-Life-Balance

Ausgewogene Arbeitszeiten

Karriere/Weiterbildung

Kann man machen, aber nur bei Schulen, die vorgegeben sind. Es wird wenig an die Schule bezahlt, zudem ist der Lohn als Lernender sehr tief.

Gehalt/Benefits

Für Lernende und Erwachsene in Ausbildung ein enorm tiefer Lohn

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Inklusion der Klienten. Alles wurde rechtmässig recycelt. Essen wurde genau so geplant, dass es kaum Reste gab. Manchmal wurde aus China bestellt. Ein Diesel Fahrzeug teilweise nur für sehr kurze Strecken!

Kollegenzusammenhalt

Kein Vertrauensverhältnis Aufbau möglich. Unehrlichkeit und intransparente Haltung der Mitarbeitenden. Keine direkte Kommunikationskultur vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Mitarbeitende werden nach 30 Jahren guter Arbeitsleistung aus heiterem Himmel gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Intransparentes Führungsverhalten. Es hat niemanden interessiert wegen meiner Kündigung. Es war da nur die Unterschrift auf meinem Kündigungsschreiben, aber es wurden nie Fragen gestellt von der Geschäftsleitung.

Arbeitsbedingungen

Es war alles da, auch Schutzbekleidung wurde allen zur Verfügung gestellt.

Kommunikation

Es wurde nie darüber geredet was nicht läuft. Wenn ich eine Idee hatte, wurde enorm darüber geflucht, destruktiv und wertend darüber abgestimmt.

Gleichberechtigung

Ist sehr ausgeglichen, ebenso Lohngleicheit vorhanden

Interessante Aufgaben

Tolle Aufgaben und Inklusion der Betreuenden. Für neue Ideen eher skeptisch.

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Arbeitgeber-Kommentar

Remo BättigGeschäftsführer

Guten Tag

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein ehrliches Feedback zu geben. Ich bedauere sehr, dass du deine Zeit in der Stiftung Seehalde am Standort Seon in der Vergangenheit nicht so positiv erlebt hast, wie ich und die neuen Bereichsleiter es uns wünschen würden. Wir möchten dir versichern, dass für uns ein respektvoller Umgang, transparente Kommunikation und gute Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden grösste Priorität haben. Umso ernster nehmen wir deine Hinweise auf Versäumnisse in der Vergangenheit und werden entsprechende Massnahmen einleiten, um aus diesen Fehlern zu lernen.

Wir danken dir für deinen Einsatz bei uns und wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Freundliche Grüsse

Remo Bättig
Geschäftsführer Stiftung Seehalde