3 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Auch die Versuche zur Modernisierung durch strukturelle Veränderungen wirkten auf mich widersprüchlich. Statt den sozialen Auftrag stärker zu betonen und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, verlagerte sich der Fokus spürbar auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Der soziale Kernauftrag,!Menschlichkeit, Nähe und Teilhabe geriet dabei meines Erachtens zunehmend aus dem Blick.
Ich wünsche der Stiftung für die Zukunft, dass sie nicht nur strukturelle Prozesse modernisiert, sondern auch die Führungskultur weiterentwickelt. Transparenz, Beteiligung, Klarheit und echte Wertschätzung sind aus meiner Sicht zentrale Voraussetzungen, um Vertrauen und Motivation nachhaltig zu fördern, sowohl bei Mitarbeitenden als auch im Kontakt mit den Menschen, die wir begleiten. Nur so kann verhindert werden, dass Belastungen zunehmen und sich in z. B. Krankheitsausfällen oder innerer Kündigung niederschlagen.
Es sind die Mitarbeitenden, die den Wandel tagtäglich tragen. Sie brauchen nicht nur Steuerung, sondern vor allem Einbindung, Anerkennung und eine Kultur, die Menschlichkeit nicht als Gegensatz zur Effizienz, sondern als Grundlage für nachhaltige Qualität versteht.
Ich respektiere die anthroposophische Grundhaltung der Stiftung als Teil ihrer Geschichte und Identität. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass diese Haltung in gewissen Bereichen zu starr oder ausschliessend war. Fachliche Argumente oder gesellschaftlich vielfältige Perspektiven hatten aus meiner Sicht nicht immer denselben Stellenwert wie weltanschauliche Überzeugungen. Rituale und Feste haben sicherlich ihren Platz, können aber gerade bei sensiblen Klient*innen auch zur Reizüberflutung führen und sollten daher differenziert betrachtet werden.
Weniger positiv habe ich die allgemeine Arbeitsatmosphäre empfunden. Aus meiner Sicht herrschten eine gewisse Unsicherheit, eine ausgeprägte Hierarchie und ein geringes Mass an Transparenz. Entscheidungen wurden häufig kurzfristig getroffen und kommuniziert, ohne dass Raum für Beteiligung oder Verständnisfragen gegeben war. Das wirkte sich auf die Intrinsische Motivation und Identifikation im Arbeitsalltag spürbar aus.
Ich hatte zunehmend den Eindruck, dass wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund rückten, während der Mensch, sei es als Mitarbeitender oder Klientin weniger im Fokus stand. Das erschwerte es, sich mit den Zielen und Entwicklungen des Trägers zu identifizieren.
Ich persönlich kann und werde die Stiftung weder als Arbeitgeberin noch als Einrichtung für Menschen, die ein neues Zuhause suchen, weiterempfehlen. Bereits im Vorfeld wurde ich von meinem Umfeld darauf hingewiesen, dass es kritische Stimmen zur Stiftung gibt. Damals habe ich mich dennoch bewusst für eine Mitarbeit entschieden. Nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich diese Einschätzungen nun leider nachvollziehen.
Im Bereich Arbeit empfand ich die Balance als gut geregelt. Im Bereich Wohnen hingegen war sie für mich sehr problematisch. Arbeitstage von bis zu 12 Stunden waren dort die Regel. Zwar waren auf dem Dienstplan Pausenzeiten vorgesehen, in der Praxis liessen sie sich jedoch kaum offiziell umsetzen. Der Arbeitsalltag war so dicht, dass es oft nicht möglich war, sich zurückzuziehen und eine echte Pause einzuhalten ohne wirklich kurz die Verantwortung abzugeben. Dadurch hatte ich den Eindruck, praktisch durchgehend im Einsatz zu sein.
Während meiner Zeit in der Stiftung habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Besonders hervorheben möchte ich die positive Zusammenarbeit im direkten Kolleg*innenkreis im Arbeitsbereich : Der Umgang war offen, wertschätzend, unterstützend und empathisch. Ich habe das als grosse Stärke erlebt und als einen tragenden Pfeiler für die tägliche Arbeit empfunden.
Im Bereich Wohnen war es teilweise zwischenmenschlich Herausfordernd
War bei den meisten ganz akzeptabel.
Einen Stern finde ich, bei der oberen Führungsebene sogar zu grosszügig. Diese oben beschrieben Situationen ist ein Versäumnis auf Führungsebene. Dies empfinde ich als sehr schwerwiegend und für mich persönlich auch als enttäuschend. Es vermittelt mir den Eindruck eines wenig professionellen Vorgehens, was mein Vertrauen in die Organisation stark beeinträchtigt hat.
Im Bereich Wohnen war der Gruppenleiter sehr zuvorkommend, wohlwollend, emphatisch und transparent. Für ihn 4 Sterne
Grundsätzlich fairer Umgang, allerdings empfand ich die Einstufung als Quereinsteigerin trotz Berufserfahrung als nicht gerechtfertigt.
Als ich bei der Stiftung anfing, hatte ich mich sehr auf die Aufgabe gefreut. Ich habe meinen Arbeitsvertrag bereits im Februar unterschrieben und mein Arbeitsverhältnis dann im Juni angetreten. Umso überraschender und belastender war es für mich, dass mir nach zweieinhalb Wochen bereits wieder gekündigt wurde, mit der Begründung, dass die Ateliers aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr so wie anfänglich finanziert werden könnten und dadurch auch die entsprechenden Arbeitsplätze wegfallen.
In der Folge wurde mir ein neuer Vertrag im Wohnbereich angeboten, allerdings mit einer erheblichen Lohnkürzung. Zudem wurde ich darin nicht mehr mit meiner bisherigen Qualifikation, sondern als Quereinsteigerin im Sozialwesen eingestuft. Für mich stellte sich sofort die Frage, warum diese finanzielle Lage nicht bereits zu Beginn des Jahres kommuniziert wurde, als ich den ursprünglichen Vertrag unterschrieben habe. Meiner Einschätzung nach hätte man die Situation damals schon erkennen können und mir so Transparenz und Klarheit ermöglicht.
Grundsätzlich fairer Umgang, allerdings empfand ich die Einstufung als Quereinsteigerin trotz Berufserfahrung als nicht gerechtfertigt.
Es gab spannende Ansätze, allerdings war durch die kurzfristigen Veränderungen kaum Kontinuität möglich.
Viele Freiheiten, flexible Arbeitszeiten, sinnvolle Arbeit in schöner Umgebung mit Menschen mit besonderen Fähigkeiten! Top motivierte neue Geschäftsleitung. Ich kann die vorhergehende schlechte Bewertung in keiner Weise nachvollziehen. Die Geschäftsleitung ist stets da und jederzeit gesprächsbereit wenn es Fragen und/oder Anliegen gibt!
Neuer verjüngter Auftritt
Grosszügige Unterstützung bei Ausbildungen
Inklusion der Klienten
Das Management, Rücksichtslosigkeit, Umgang mit langjährigen MA, Image. Mich verwundert, dass sich nie jemand getraut hat, sich zu äussern über diesen Betrieb.
Es wäre schön, wenn Probleme angesprochen werden, bevor es zu drastischen Entscheiden kommt. Die Leitung dürfte gerne auch Leiten und nicht zuschauen. Kollegiale Führung kann Zukunft haben, aber auch nur, wenn ein kollegiales und transparentes wertschätzendes Verhältnis besteht.
Ständig das Gefühl zu haben, nicht gut genug zu sein ist anstrengend. Keine richtige Einarbeitung und enorm viel Gerede hinter dem Rücken. Probleme wurden nie angesprochen.
Von mehreren Menschen die mir in meinem Leben begegnet sind, habe ich div. Vorwürfe gehört, die sich dann auch bewahrheitet haben.
Ausgewogene Arbeitszeiten
Kann man machen, aber nur bei Schulen, die vorgegeben sind. Es wird wenig an die Schule bezahlt, zudem ist der Lohn als Lernender sehr tief.
Für Lernende und Erwachsene in Ausbildung ein enorm tiefer Lohn
Inklusion der Klienten. Alles wurde rechtmässig recycelt. Essen wurde genau so geplant, dass es kaum Reste gab. Manchmal wurde aus China bestellt. Ein Diesel Fahrzeug teilweise nur für sehr kurze Strecken!
Kein Vertrauensverhältnis Aufbau möglich. Unehrlichkeit und intransparente Haltung der Mitarbeitenden. Keine direkte Kommunikationskultur vorhanden.
Mitarbeitende werden nach 30 Jahren guter Arbeitsleistung aus heiterem Himmel gekündigt.
Intransparentes Führungsverhalten. Es hat niemanden interessiert wegen meiner Kündigung. Es war da nur die Unterschrift auf meinem Kündigungsschreiben, aber es wurden nie Fragen gestellt von der Geschäftsleitung.
Es war alles da, auch Schutzbekleidung wurde allen zur Verfügung gestellt.
Es wurde nie darüber geredet was nicht läuft. Wenn ich eine Idee hatte, wurde enorm darüber geflucht, destruktiv und wertend darüber abgestimmt.
Ist sehr ausgeglichen, ebenso Lohngleicheit vorhanden
Tolle Aufgaben und Inklusion der Betreuenden. Für neue Ideen eher skeptisch.