Abwechslungsreicher Nebenjob mit viel Verantwortung und flexibler Planung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Einsätze sind sehr vielseitig: Messestände, Bahnhofsamplings, Streetfood-Events und Festivals. Jeder Einsatz ist anders, und vor der Anmeldung sieht man im Tool Datum, Zeiten, Lohn und Aufgabe, es gibt keine Überraschungen. Als Teamleiter trägt man Verantwortung und steht trotzdem nie allein da: Das Büro ist bei Problemen erreichbar, am schnellsten telefonisch. Das Pool-System ist sehr flexibel, auch nach einem 6-monatigen Praktikum oder einem Monat Ferien konnte ich problemlos wieder Einsätze annehmen. Aus vielen Teams sind echte Freundschaften entstanden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt kein festes Pensum und keine Garantie auf Einsätze. Man muss selbst planen und sich aktiv anmelden, was nicht jedem liegt. Der Lohn wird pro Kalenderwoche abgerechnet und kommt erst etwa 4 bis 5 Wochen nach dem Einsatz, das sollte man bei der Budgetplanung berücksichtigen. Eine klassische Karriere ist im Pool-System nicht vorgesehen.
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet bei jedem Einsatz mit anderen Leuten zusammen und versteht sich meist sehr gut. Die Stimmung in den Teams ist offen und locker. Weil die Einsätze und Teams ständig wechseln, hängt die Atmosphäre aber auch stark von der jeweiligen Zusammensetzung ab.
Kommunikation
Vor dem Einsatz sind alle Infos im Tool sichtbar, und nach der Zusage kommen Einsatzplan und Briefing. Das Büro ist bei Problemen erreichbar, am schnellsten telefonisch. Per Mail kommt die Antwort meist innerhalb weniger Stunden, was nicht immer sofort ist.
Kollegenzusammenhalt
Im Team hilft man sich gegenseitig, und mit vielen arbeitet man gerne wieder zusammen. Aus einigen Einsätzen sind echte Freundschaften entstanden.
Work-Life-Balance
Es gibt kein festes Pensum, man wählt die Einsätze selbst. Während eines 6-monatigen Praktikums und nach einem Monat Ferien konnte ich ohne Probleme wieder einsteigen. Ideal neben Studium oder einem anderen Job.
Vorgesetztenverhalten
Wenn mal etwas schiefgeht, wird das offen und direkt geregelt, ohne dass man danach fallen gelassen wird. Das habe ich selbst so erlebt. Vor jedem Einsatz sind Aufgabe, Zeiten und Lohn klar ersichtlich, und als Teamleiter gibt es zusätzlich ein persönliches Briefing mit dem Projektleiter. Verbesserungsvorschläge werden nicht nur abgefragt, sondern auch ernst genommen.
Interessante Aufgaben
Die Einsätze sind sehr vielseitig: Messestände, Bahnhofsamplings, Streetfood-Events und Festivals. Als Teamleiter lernt man, ein Team zu führen und wie wichtig Kommunikation ist. Einzelne Einsätze sind dafür etwas repetitiver, etwa wenn über Stunden dasselbe Sample verteilt wird.
Gleichberechtigung
In den Teams, in denen ich bisher war, wurden alle gleich behandelt, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Aufgaben werden nach Erfahrung und Eignung verteilt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Teams sind altersmässig gemischt, und ich habe den Umgang untereinander immer als respektvoll erlebt.
Arbeitsbedingungen
Alle wichtigen Infos zu Datum, Einsatzzeiten, Lohn und Aufgabe sieht man vor der Anmeldung im Tool, es gibt keine Überraschungen. Material und Briefings werden vorbereitet, und bei Problemen erreicht man das Büro.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bei Samplings und Promotionen entsteht zwangsläufig Abfall. Wir haben bei den Einsätzen immer Abfallsäcke dabei und versuchen, nach dem Einsatz alles wieder einzusammeln. Je nach Situation ist das aber kaum vollständig möglich: Vor allem Flyer bleiben häufig am Boden liegen, weil Passanten sie kaum beachten. Bei den neueren Einsätzen wurden deutlich weniger Flyer eingesetzt. Das entlastet auch die Promoter und Logistiker, weil weniger Zeit fürs Verteilen und Nachfüllen draufgeht. Oft hängt es aber von den Wünschen der Kunden ab und nicht von der Agentur selbst.
Gehalt/Benefits
Der Lohn ist vor dem Einsatz transparent ersichtlich und wird pro Kalenderwoche abgerechnet. Er kommt zuverlässig, aber erst etwa 4 bis 5 Wochen nach dem Einsatz. Für einen flexiblen Nebenjob ist das in Ordnung, man sollte es aber bei der Budgetplanung berücksichtigen.
Image
In meinem Umfeld habe ich beides erlebt: Viele, die selbst Promo-Jobs machen, kennen Spool und haben Gutes darüber gehört. Andere kannten die Firma noch nicht, waren aber neugierig. Kolleginnen und Kollegen haben mir erzählt, dass Spool im Vergleich zu anderen Promo-Firmen als besser organisiert gilt. Das ist allerdings kein repräsentatives Bild, sondern nur das, was ich aus meinem Umfeld mitbekommen habe.
Karriere/Weiterbildung
Ich wurde nach knapp einem Jahr als Teamleiter angefragt und habe eine TL-Schulung gemacht. Man kann also intern mehr Verantwortung übernehmen. Eine klassische Karriere ist es aber nicht, da es ein Pool-Job auf Abruf ohne feste Stelle ist.