17 von 51 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vieles:
Image
Arbeitsatmosphäre
Gestaltungsspielraum
Lernmöglichkeiten
Interessante Aufgaben
Auch werden regelmässig teams ersetzt welche nicht gut performen oder nicht gut zu der kollaborativen Kultur passen.
Nichts nennenswertes, im Vergleich ein Top Arbeitgeber für den Finanzplatz Schweiz
Grösseres Büro in Zürich.
Zum Teil mehr Bodenständigkeit bei der GL und mehr investieren die Customer Experience zu verbessern. Gewisse Prozesse für die Kunden sind im Vergleich zur Konkurrenz schlechter
Die meisten Leute sind gerne im Büro, man ist generell kollaborativ unterwegs. Keine Blaming Games wie es oft in Grossunternehmen der Fall ist.
TWINT ist mein 4. Arbeitgeber (Klein und Grossfirmen schon gesehen)
Im Vergleich zu Grossbanken und Firmen im Finanzbereich ist es viel weniger politisch und eine hands on Mentalität, viele wollen das Product stetig verbessern. Image ist auch im Markt sehr stark.
Wer nicht von der Finanzbranche kommt, dürfte die Slides und Kommittees insbesondere für den VR als ineffizient / begrenzt sinnvoll sehen - denke dies ist auch der Grund für die Bewertungen von anderen.
Gibt sicherlich genug zu tun sprich die meisten haben genug Arbeit für Jahre.
Aber es ist generell akzeptiert, dass man 40-45h die Woche arbeitet und dann nach Hause geht. 6 Wochen Ferien für alle ist auch top.
Wenn man nicht gut priorisieren kann oder unterdurchschnittlich gut/schnell ist kann ich verstehen warum es einem zu viel wird - sicher auch der Grund warum nicht alle Bewertungen meine Sicht teilen.
Man kann viel lernen. Da das Unternehmen noch wächst gibt es genug Möglichkeiten.
Marktgerecht
Standart
Macht Spass, ein Ort wo in vielen Stufen gemeinsam Lösungen gesucht wird.
Gibt praktisch keine, denke die werden auch fair behandelt.
Da kann man Glück oder Pech haben. Ich könnte es nicht besser getroffen haben - habe das Gefühl, dass es viele gute Leaders gibt.
Büro in Zürich ist zu klein für die Anzahl Mitarbeitende. Leute haben regelmässig kein Platz mehr und müssen schlimmstenfalls nach Hause.
Man ist es sich bewusst, aber der VR tut sich zögerlich das Budget für ein grösseres Büro zu bewilligen - ironisch da der VR Präsident am liebsten kein Homeoffice hätte.
Man ist relativ transparent mit den Zielen und Problemen, kehrt nicht alles unter dem Teppich.
Hat meiner Meinung nach bis auf die GL überdurchschnittlich viele Frauen für die Finanzbranche.
Ist ein kleines Unternehmen, die Aufgaben sind vielfältig und spannend mit viel Gestaltungsraum
Zentral in Zürich und das Produkt ist gut.
Sie sind sich zu sicher das ihr Image unantastbar ist. Grössenwahn.
Das HR sollte die Führungskräfte instruieren wie man mit Mitarbeitern umgeht, dafür müssten sie zuerst mal über die Bücher gehen.
Zusammenarbeit mit Kollegen wäre sehr gut, wenn nicht das Management sie gegeneinander ausspielen würde. Man kann keinem der Führungskräfte trauen. Falls man nicht gleicher Meinung ist, wird man abgeschossen….
Aussen Hui, innen Pfui.
Home-Office ist super, aber das Privatleben kommt zu kurz, da Arbeitsbelastung sehr hoch und viele lägere Krankeitsausfälle!!!!
Kommt darauf an, nicht jeder wird gleich gefördert.
Nach Sympathie und nicht transparentes Lohnband, auch es das HR immer so verkaufen möchte.
Na ja.
Sehr gut solange sich das Management nicht gegeneinander ausdpielt!!!
Die sitzen im Management und sind geschützt vom HR, was man nicht von Mitarbeitern sagen kann. Die HR Versntwortlichen sind heuchlerisch. Gegen Aussen für den Mitarbeiter, aber noch schlimmer als das Managementvwenn es darum geht Mitarbeiter klein zu halten und fertig zu machen.
Kein Kommentar?! Es gibt einige sehr wenige die was von Führung verstehen.
Schlechte Lüftung, zu wenis Sitzungszimmer oder geschwige einen Arbeisplatz zu finden. Das Büro in Zürich viel zu klein.
Sehr schlecht und nicht klar. Man müsste fast Gedanken lesen können was von einem verlangt wird. Die Führungskräfte sagen eines und machen was anderes und von Transparenz weit entfernt.
Zu viel und immer wieder Hauruck Aktionen.
An dem mangelt es nicht, aber durch sehr hohe Arbeitsauslastung kann man nicht die Qualität liefern die beftiedigend wäre.
Arbeitsflexibilität ... Home Office oder Office ... ist man doch sehr flexible
eigentlich nein .. kann man doch schon empfehlen
Durch das Wachstum ... ist der doch früher sehr persönliche Touch doch etwas verloren gegangen. Vielleicht kann man da die Leute wieder mehr zusammen bringen.
Sehr guter Team Spirit.... alle für einen und einer für alle.
Sehr gut ....
Ich würde mal sagen , wenn man was machen will was beiden Seiten was bringt sagt keiner NEIN
Schon gut ... würde ich sagen
Naja .. wüsste nicht was ich da schreiben sollte. Aber es wird Halbtax wird gezahlt und HandyAbo.
zumindest in meinem Team .. sehr gut
Arbeitsort sehr zentral ...
Naja wie es halt so oft ist ... wenn eine Firma wächst und sich an grossen Banken orienten darf oder sogar muss. Es wird viel und oft auch zu viel von allem erzählt.
Es hat teilweise schon eine Art von wir setzen uns in einen Kreis und singen alle wie toll alles ist. Es werden KPI's monatlich zum besten gegeben und man versucht alles in kurzer Zeit zu erwähnen. PowerPoint slides mit unzähligen Folien. Aber nun ja ....
Bin der Meinung und auch aus eigener Erfahrung kann man doch auch als einzelner etwas bewegen und verändern.
Es ist immer noch eine Hands On Mentalität ...
relativ gut gelegene Standorte; hohe Flexibilität bei Homeoffice
Toxisches Klima; zu hohe Arbeitslast; kaum Priorisierung der Tätigkeiten; intransparente Kommunikation und Prozesse
Interne Prozesse, z.B. diejenigen im HR (Lohnerhöhungen, Beförderungen) transparenter machen; dafür sorgen, dass alle gleich behandelt werden
Die Stimmung ist sehr angespannt, alle sind unter Strom. Leider auch durchs Band ein sehr toxisches Klima. Ich habe mit sehr viel Freude und Motivation gestartet, welche leider nach und nach mit Frustration und Resignation ersetzt wird.
Nach aussen noch gut, obwohl auch hier erste Risse erkennbar sind, intern zeigt sich ein eher negatives Bild.
In den meisten Teams kann man sich seine Zeit und den Arbeitsort sehr flexibel einteilen. Allerdings ist die Arbeitslast permanent so hoch, dass regelmässig abends, teilweise sogar an Wochenende gearbeitet wird. Das wird von oben so vorgelebt ,und wird teilweise auch erwartet. Sehr viele gute, wichtige und auch langjährige Mitarbeitende verlassen das Unternehmen auch aus diesem Grund.
Es gibt Möglichkeiten für Weiterbildungen, die auch unterstützt werden. Beförderungen basieren meist auf reiner Willkür, und selten auf tatsächlichen Leistungen bzw. ob man die Anforderungen der neuen Rolle gerecht wird. Wer beliebt ist bei den Entscheidungsträgern erhält Beförderungen auch ausserhalb des regulären Prozesses, während alle anderen auf genau diesen Prozess vertröstet werden.
Ok, es gibt einige Benefits und zusätzliche Leistungen, aber im Vergleich mit der Branche mager und (ziemlich) unterdurchschnittlich. Selbstverständliche bzw. vorgeschriebene Sachen werden intern als «Fringe Benefit» verkauft.
Gegen aussen gibt man sich gerne als grossen Player, intern scheitert es schon an einfachsten Sachen, wie konsequente Abfalltrennung.
Kommt ganz auf die Personen an. Innerhalb vom Team oft sehr gut, ansonsten kommt öfters das Gefühl «wir gegen alle anderen» auf.
Es gibt keine älteren Kollegen hier.
Ich habe Glück, meine vorgesetzte Person steht vollkommen hinter mir. Leider gibt es hier sehr viele gegenteilige Beispiele. Oft wird Unterstützung signalisiert, während im späteren Verhalten häufig das Gegenteil sichtbar wird. Von Wertschätzung für Personen oder geleistete Arbeiten fehlt beinahe jede Spur.
Das Büro platzt aus allen Nähten, zu wenige Plätze für die Anzahl Mitarbeitende, seit Jahren daher eine unbefriedigende «Übergangslösung» mit zwei Büroräumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zueinander. Täglich ein Kampf um Sitzungszimmer, da viel zu wenige vorhanden. Aufgrund der Überbelegung immer mal wieder schlechte Luft.
Zu oft intransparent. Oft ist es reiner Zufall, wenn man wichtige Informationen mitbekommt. Teilweise werden notwendige Informationen bewusst zurückgehalten, was die eigene Arbeit unnötig erschwert.
Nicht erkennbar, weder zwischen Frauen und Männern, noch zwischen den Mitarbeitenden in den verschiedenen Abteilungen
Die Aufgaben wären grundsätzlich sehr interessant. Es ist einfach viel zu viel. An allen Ecken wird an (personellen) Ressourcen gespart, die gesteckten Ziele bzw. Tasks sind viel zu hoch angesetzt. So kann man den einzelnen Aufgaben auch nicht die Aufmerksamkeit und Zeit schenken, die eigentlich angemessen wären. Leider versanden auch sehr viele Projekte, die von oben als hohe Priorität angesehen wurden und sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut investiert wurde, nach einigen Wochen / Monaten im Nichts, was immer wieder frustrierend ist.
Zentraler Standort in Zürich
Siehe oben
Wenn die Mitarbeiter nicht massenweise weglaufen sollen, wäre der Ansatz an der Unternehmenskultur und Vorgesetzten unabdingbar.
"Toxisch" bringt es am besten auf den Punkt! Die Arbeitskultur ist von politischen Spielchen, Unterdrückung geprägt. Von Wertschätzung ist da keine Rede.
Ganz ehrlich, spielt das Image/die Hülle eine Rolle, wenn der Apfel innen faul ist?!
Das Bild einer ausgepressten Zitrone passt sehr gut dazu.
Bei Interviews wird vieles versprochen, in der Tat habe ich praktisch niemanden eine von Twint (co-)finanzierte Weiterbildung gesehen.
Kein Geld der Welt ist bei der toxischen Unternehmenskultur es wert.
Nach aussen top, innen flop!
In äussersten Fällen vorhanden, wenn die eigenen Interessen nicht dadurch leiden.
Das sind nur die GL-Mitglieder.
Von Menschlichkeit, Empathie, Fairness, Transparenz keine Spur. Manipulation steht an erster Stelle.
Zu wenig Platz, schlechte Luft wortwörtlich.
Von Transparenz und Mitarbeiterwertschätzung keine Spur
Fehlanzeige.
Die Aufgaben wären grundsätzlich interessant, wenn es genug manpower gäbe und die Unternehmenskultur sowie Vorgetztenverhalten sich am anderen Ende der Skala bewegen würden.
Weniger „alignieren“, mehr führen.
Im Unternehmen wird ständig von „Alignieren“ gesprochen – dabei bedeutet das laut Duden nicht etwa „sich abstimmen“, sondern „abmessen“ im vermessungstechnischen Sinn oder auch «Fluchtlinien abstecken». Und genau so fühlt es sich auch an: als würde man permanent versuchen, eine krumme Realität irgendwie geradezureden oder schonmal die Flucht vor den Konsequenzen des nächsten gescheiterten Grossprojekts zu planen.
Ein zusätzlicher Vorschlag: Auf Fremdwörter sollte man nur dann zurückgreifen, wenn man sie sicher beherrscht. Andernfalls kann schnell der Eindruck entstehen, dass der Wunsch, kompetent zu wirken, die tatsächliche Kompetenz überlagern könnte.
Dies ist die Geschichte eines leuchtenden Sterns – der gerade in Echtzeit verglüht. Nicht langsam. Sondern spektakulär.
Der Treibstoff dieses Burnouts? Wie so oft: eine gefühlt vollkommen überforderte und systematisch inkompetente Geschäftsleitung samt Verwaltungsrat.
Game of Thrones trifft Teletubbies.
Wer gerne in Sitzungen sitzt, die von Oberflächlichkeit und Selbstinszenierung nur so strotzen, ist hier gefühlt goldrichtig.
Dazu gibt’s: Gerüchte, Intrigen, Machtspiele – und das alles unter dem Mantra „Bei TWINT sind wir eine Familie“. Nur leider ist es eine sehr dysfunktionale Familie, die aus meiner Sicht dringend in Familientherapie müsste.
Die Geschäftsleitung hängt irgendwo zwischen 1985 und PowerPoint-2003 fest. Sie nutzen ihr Alter als Ausrede für ihre Weltsicht und alle anderen sollten das doch bitte verstehen.
Der aufgehende Stern war für mich einmal. Das Märchen ist vorbei – geblieben ist eine Realität zwischen Überforderung und Ahnungslosigkeit.
Nach außen gibt man sich innovativ, modern, visionär. Innen drin? Sieht es eher nach sattem Selbstlob und kollektiver Verdrängung aus.
Der Grössenwahn ist gefühlt so gigantisch, dass selbst der Regulator oder das Gesetz nicht als limitierende Bedrohungsszenarien wahrgenommen werden.
Was von außen noch schillernd aussieht, ist sich von innen längst am zersetzen. Das ist die eigentliche Tragödie.
Man denke an Gammelfleisch: hübsch verpackt, aber der Inhalt ist nicht mehr gesund.
Wer emotional auf Sparflamme läuft und sich gut abgrenzen kann, wird hier vermutlich überleben.
Für alle anderen gilt: Die größte Belastung ist nicht die Arbeit selbst – sondern der tägliche Umgang mit destruktiven Mustern, passiv-aggressiven Mikropolitiken und einer meiner Meinung nach toxischen Kultur, die sich als "familiär" tarnt.
Man kann pünktlich nach Hause gehen – aber nimmt die emotionale Erschöpfung trotzdem mit.
Die Belastung ist nicht quantitativ, sondern qualitativ: Sinnlosigkeit frisst Energie. Führungslosigkeit macht mürbe. Und wer sich engagiert, wird systematisch ausgebremst oder pathologisiert.
Psychische Stabilität ist kein Auswahlkriterium – aber eine Voraussetzung, um heil wieder rauszukommen.
Karriere ist bei TWINT aus meiner Perspektive ein Glücksspiel.
Entweder man rutscht zufällig in eine Vakanz, die sonst niemand will – oder man wird auf einem Titel geparkt, der weder zur Verantwortung noch zum Skillset passt.
Weiterbildung ist möglich – solange sie niemanden verunsichert. Wer zu viel weiß, zu kritisch denkt oder gar Führungskompetenz mitbringt, wird schnell zur Bedrohung und dann auch so behandelt fand ich. CAS sind bei TWINT das Pflaster für mangelnde Berufserfahrung und Juniors einzustellen ist günstig und man kann den Headcount aufblähen. Das CAS schliesst dann sicher den gap zu den Skills die man eigentlich gebraucht hätte.
Talentmanagement? Geht nach Beliebtheit.
Karrierepfade? Kennt man nicht, aber coole Worte – senior, professional, junior, Senior Management, Middle Management, Executive Board, überall Heads auf allen Stufen . Messbare Qualitätsstandards oder Jobbeschreibungen sind nicht oder selten verfügbar – auch hier wird empfunden nach Beliebtheit eingeordnet, nicht nach Erfahrung, Bedarf an die Rolle oder gar Können.
Man entwickelt sich hier weiter – aber eher in Geduld, Resilienz und Realitätsabgleich.
Wer ein faires, marktübliches Gehalt sucht, ist hier aus meiner Sicht leider eher falsch. Bezahlt wird gefühlt per Zufall – nicht nach Leistung, Verantwortung oder Marktwert.
Das Lohnsystem wirkt wahllos: intransparent, inkonsistent und erstaunlich resistent gegenüber gesundem Menschenverstand. Mal gehört der Bonus zum Gehalt gesichert dazu, dann kann er aber doch wieder angepasst werden - je nach Tagesform von HR und wer gerade beeindruckt werden muss.
Versicherungsleistungen sind Standard, aber nichts, worüber man beim Apéro spricht, weil auch da im Marktvergleich schlecht. Keine Kantine, kein ÖV-Abo, keine echten Fringe Benefits – dafür gelegentlich Gipfeli, ne Pizzaparty und die tröstende Umarmung des eigenen Zynismus.
Erst seit Kurzem wurden einige Initiative lanciert, die mehr nach "Wir müssen jetzt auch was machen" als nach Überzeugung wirken.
Es gibt Präsentationen und Initiativen, aber es bleibt unklar welchen strategischen oder gesellschaftlichen Mehrwert das Ganze hat. Aber es gab auch schon lange keine Unternehmensstrategie mehr - also ist das konsistent.
Grundsätzlich muss man sagen, dass extrem wenig Sozial- oder Gesellschaftsinteresse kommt von einer Marke, die ein Teil der Schweizer Gesellschaft geworden ist. Das fundamentale Desinteresse an der Rolle, die man hätte spielen können, enttäuscht mich bis heute, aber sagt für mich auch alles was man über TWINT wissen muss,
Einige Kolleg:innen waren großartig – und haben das tägliche Chaos mit Galgenhumor überstanden.
Wer überleben will, braucht nicht nur ein gutes Netzwerk, sondern auch einen klaren Blick: Denn was heute gesagt wurde, wird morgen geleugnet. Willkommen zu Gaslighting 101.
Mit HR zu sprechen? Aus meiner Erfahrung heraus eher mit Vorsicht zu geniessen. In drei Fällen entstand sehr stark der Eindruck, dass vertrauliche Gespräche offenbar nicht in geschütztem Rahmen verblieben. Das Vertrauen in eine geschützte Gesprächsbasis und zukünftige Kollaboration war dadurch nachhaltig erschüttert.
Gemeinsamer Ansatz? Theoretisch ja.
Etwas dokumentieren? Unbedingt.
Die Hälfte davon hat die Halbwertszeit eines Fisches ohne Wasser – und verschwindet meist genau dann, wenn du dich darauf berufst.
Dokumentiertes bedeutet wenig. Aber: Schreibt trotzdem alles mit – nicht, weil es zählt, sondern weil man sonst irgendwann an sich selbst und seiner Realität zweifelst.
Ältere Kollegen gibt es – aber fast nur in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat.
Im operativen Bereich sind sie selten, weil:
a) zu teuer,
b) zu erfahren
und damit c) eine Bedrohung für das fragile Ego der Geschäftsleitung.
Wer zu viel weiß, zu souverän auftritt oder einfach nur professionell arbeitet, destabilisiert das Machtgefüge – und bekommt das früher oder später zu spüren.
Mein Rat: Wer Erfahrung mitbringt, tritt lieber leise auf. Schützt euch selbst – vor Gaslighting und der strategischen Zersetzung eures Selbstwerts.
Einige prägende Erlebnisse, wie ich sie mit meinem Vorgesetzten wahrgenommen habe:
– Er äußerte sich regelmäßig zu Themen, in denen er keine fachliche Grundlage hatte, ohne Rücksprache mit den eigentlichen Expert:innen
– Ergebnisse wurden weitergereicht oder präsentiert, ohne die eigentlichen Urheber:innen zu nennen
– In persönlichen Gesprächen wirkte er unterstützend, intern sprach er jedoch abwertend über einzelne Mitarbeitende
– Anonyme Mitarbeiterumfragen ließ er durch HR „entschlüsseln“, um gezielt kritische Stimmen zu identifizieren
– Er sammelte über seine Vertrauenspersonen Informationen und nutzte sie später in strategischen Auseinandersetzungen
– Anträge auf Ressourcen wurden nicht priorisiert, während operative Prozesse gleichzeitig komplex gehalten wurden
– In Feedbackgesprächen wurde vermittelt, dass die Arbeit keinen Mehrwert habe und man sich lieber mit fachfremden Aufgaben befassen solle
– Loyalität wurde eingefordert, Rückendeckung gegenüber übergeordneten Gremien blieb jedoch aus
– Fakten wurden häufig so dargestellt, dass sie dem gewünschten Narrativ dienten – mit der tatsächlichen Lage hatte das oft wenig zu tun
Das Büro fühlte sich an wie Käfighaltung: dicht gedrängt, schlechte Ausstattung, schlechte Luft – einfach grauenhaft. Die Fenster ließen sich nicht öffnen. Die Luft war so schlecht, dass wir die Fenster aufschrauben mussten. Aber Hauptsache einige Entscheidungsträger haben einen kurzen Weg ins Büro.
Informationen wurden gezielt alloziert oder zurückgehalten, denn so viel wusste man – Informationsvorsprung ist Macht. Kontraproduktiv nur, dass die Gerüchteküche so aktiv war, dass man vieles schneller wusste als der eigene Vorgesetzte.
Kurz: Es war einfach kein Ort, an dem man gerne gearbeitet hat, nur die Leidensgenossen haben es erträglich gemacht. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass eine Person den Laden administrativ am Laufen gehalten hat, trotz der widrigen Umstände. Vielen Dank dafür.
Kommunikation bei TWINT wirkte oft wie ein geschlossenes System mit starkem Hang zur Selbstbestätigung und einer grossen Diskrepanz zur Realität.
Es schien oft so als würde die Wahrheit so lange umformuliert werden, bis sie ins Narrativ passt – oder ganz verschwindet.
Die Geschäftsleitung wirkte meist als würde sie in einer Echokammer leben, in der abweichende Meinungen als Störung gelten, nicht als Chance.
Die offizielle Kommunikation war häufig bemüht, ein konsistentes Bild zu vermitteln – auch dann, wenn es intern bereits deutlich abwich. Kein Wunder also, dass jedes große Projekt in den letzten zwei Jahren nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte – es wurde intern kaum aufgearbeitet oder (selbst)reflektiert.
Willkommen in Delulu-Land.
Gleichberechtigung bei TWINT ist meiner Meinung nach oft reine Theorie. In der Praxis bedeutet sie: Männer erklären dir deinen eigenen Job (mansplaining) – unabhängig davon, ob sie deinen Job jemals gemacht haben.
Mein Aufgabenbereich wurde mir regelmäßig von Kollegen erläutert, die inhaltlich völlig fachfremd waren. Vom Board bis zu Praktikanten – alle wussten es besser.
An manchen Tagen habe ich mein eigenes LinkedIn-Profil geöffnet, nur um mich daran zu erinnern, dass ich tatsächlich die Expertin bin.
In einem Townhall wurde die fehlende weibliche Repräsentanz in der Geschäftsleitung und im Senior Management kommentiert mit:
„Wir finden halt keine guten Frauen – aber wir haben unverhältnismässig viele im Middle Management.“ Translation: wenn man weiblich ist, hat man sehr wenig Chancen aufzusteigen oder einen «hohen» Job zu bekommen.
Gleichstellung ist meiner Meinung nach ein LinkedIn-Post, kein gelebter Wert.
Mein Job hätte erfüllend sein können. Die Rolle war spannend, verantwortungsvoll und herausfordernd.
Aber die Umstände haben es unmöglich gemacht dauerhaft Spass zu haben: Ignoranz, Überforderung, Planlosigkeit und eine erschreckende Unprofessionalität auf allen Ebenen.
Man könnte denken: „Vielleicht ein persönlicher Pechfall.“
Aber: Lest einfach die anderen Bewertungen dieses Jahres.
Was hier passiert, ist kein Einzelfall.
Es ist gefühlt der systematische Abstieg einer der stärksten Marken in der Schweiz – und wie immer sind es die Falschen, die das Steuer in der Hand haben.
Es wird getratscht. Hilfsbereitschaft ist gering. Fragen werden selten hilfreich beantwortet, man muss alles selber rausfinden und bekommt Ärger wenn es nicht gut geht. Auch von Führungskräften. Die Fluktuation ist sehr hoch.
Das Image ist gut. Auf dem Lebenslauf macht es sich noch gut.
Einige Bereiche machen was sie wollen im Home Office, andere dürfen kaum von zu Hause arbeiten. Arbeiten werden selten fertig, sondern versanden und man macht was neues, was unbefriedigend ist
Nur wer gemocht wird, wird gefördert. Leistung ist egal. Externe Weiterbildung gibt es nur noch für Ausgewählte, selbst wenn es dem Unternehmen helfen könnte
Woanders bekommt man mehr und die Zusatzleistungen sind sehr schlecht
Die Bemühungen wirken erzwungen. Die Geschäftsleitung wirkt als würde sie nicht dahinter stehen, sondern das es halt zum guten Ton gehört da etwas zu machen, egal was oder ob es Sinn macht.
Es wird sehr viel Zeit mit Tratschen und Lästern verbracht. Hilfe ist schwer zu bekommen
Wem?
Man wird kontrolliert. Zum Beispiel ob man online ist, wenn man zu Hause arbeitet. Aufgaben werden nicht nach Fähigkeiten vergeben und man bekommt keine Hilfe, wenn man nicht weiter weiss. Ausserdem wird eben sehr viel schön gelogen von der Geschäftsleitung. Erfolge werden nicht gewürdigt.
Das Hauptbüro ist voll, das zweite Übergangsbüro wird zur permanent Lösung. Manchmal sitzen Teams an zwei Standorten, aber Hauptsache man ist vor Ort und nicht zu Hause.
Man bekommt den Eindruck, es wird viel gelogen. Man hört verschiedene Geschichten oder Fakten von verschiedenen Leuten zum gleichen Sachverhalt. Misserfolge werden einfach neu bewertet und so zu Erfolgen obwohl alle wissen, das es ein grosser Misserfolg war. Auch über Mitarbeitende werden Lügen erzählt auf allen Stufen.
Nein
Es gäbe interessantes, aber man bekommt selten etwas fertig. Man sieht also selten einen Erfolg. Twint will keine Exzellenz erlangen. Man sieht alles als gut und genug an.
Good brand & marketing, which is the reason why people might think it's a good company to work.
It is still a low maturity company, trying to hire qualified people to improve their ways of working. In reality there is a significant gap to leading practice, no processes, no structure.
First increase the level of structure and basic processes, then hire well qualified employees to be able to retain them.
Avoid making promises, HR should be honest during the hiring process.
Highly unprofessional way of working, people working against each other based on gossiping.
Good brand - but that's it.
Promising a good work-life-balance but in fact tracking employees based on calendars.
Almost no chance for promotions since there is a very flat hierarchy.
Salaries seem ok, but variable part is a bonus without entitlement. In comparison with other companies, limited to none benefits.
Appears to be good company culture at first sight, but gossiping everywhere.
Few experienced staff, mostly young staff trying to gain experience.
No clearly defined targets, no guidance, lack of decision making by the management, employees are rarely involved in any kind of decision.
Small office, no proper cafeteria - only one coffee machine for all.
Communication only within the management but lack of transparent communication.
No women in management & no voice for women.
Interesting development of features, but a huge implementation chaos.
- Very well structured HR processes
- Great colleagues
- The feeling of contributing to success
- Very good overall package in terms of salary, bonus and additional benefits
Nothing so far
I think it's great that I can still decide for myself whether I want to work from home or in the office.
Good salary, many great benefits in various areas
We have a great team. I received a very warm welcome and after just a few days I felt part of the team.
They couldn't be better.
Transparent and honest
Everyone has the same opportunities
State-of-the-art technologies
Dynamisches Unternehmen bei dem es nicht langweilig wird ohne dass man den Kopf verliert. Supernette Kollegen und eine entspannte & freundliche Arbeitsatmosphäre.
Offen und kollaborativ. Die Stimmung ist super und man ist menschlich auf einer Linie. Keine Ellenbogenkultur, sondern man versteht sich als Team.
Meine Freunde finden es alle extrem cool, dass ich bei TWINT bin. TWINT ist definitiv sehr cool
Ich kann meinen Alltag sehr gut flexibel gestalten was sehr hilfreich ist. Keiner micromanaged oder verlangt "Kernzeiten". Hauptsache man erledigt seine Sachen und hält seine Deadlines ein.
Wenn man nachfragt, bekommt man Weiterbildungen.
Ich habe seit langen wieder ein cooles Team und wir haben echt viel Spass zusammen. Auch fachlich gibt es viel Abstimmung und ein gemeinsames Ziel.
Transparent und offen. Man kann Probleme adressieren und wird ernstgenommen. Diskussionen werden offen geführt und man muss keine "Angst" haben sondern gegenteilige Meinungen werden geschätzt.
Es gibt alles was man braucht... und noch mehr.
Es gibt regelmässige Updates durch die Geschäftsleitung und man bekommt sehr viel mit. Manchmal allerdings erst wenn etwas finalisiert wurde und nicht während es passiert
Ich kann 100% meiner Erfahrung einbringen und werde trotzdem immer wieder herausgefordert. Es ist die perfekte Mischung für mich.
So verdient kununu Geld.