1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Die zentrale Lage des Büros, die Kaffeemaschine und das Team an sich. Die Kolleginnen und Kollegen sind untereinander wirklich nett und umgänglich. Allerdings hat aufgrund des permanenten Drucks und des herrschenden Chaos im Alltag schlichtweg niemand Zeit für eine strukturierte Einarbeitung oder gegenseitige Unterstützung.
Schon nach kürzester Zeit wird einem klar, dass hinter der künstlich polierten Werbefassade ein massiver interner Kollaps stattfindet. Die Leute werden dort psychisch komplett verheizt, während die Führungsetage nach aussen eine perfekte Einheit inszeniert. Intern wird diese Show von der Belegschaft nur noch mit bitterem Zynismus und Lästereien quittiert. Ich habe schnell gemerkt, dass dieses doppelte Spiel absolut nicht nachhaltig ist und die Realität die künstliche Inszenierung früher oder später einholen wird.
Es muss dringend gelernt werden, neuen Mitarbeitenden mit Respekt zu begegnen, ihnen eine echte Chance zur Einarbeitung zu geben und Vertrauen aufzubauen. Solange ein derart manipulativer und sprunghafter Führungsstil gelebt wird, bleibt das Büro eine Sackgasse für jeden Neuzugang und das Unternehmen wird es niemals schaffen, qualifizierte Fachkräfte von aussen langfristig zu integrieren.
Angespannt, unruhig und von permanentem Misstrauen geprägt.
Es wird krampfhaft versucht, das Bild nach aussen so zu polieren, dass niemand die Wahrheit versteht. Doch das Ansehen des Unternehmens ist intern längst am Boden, weil die Menschen psychisch kaputt gehen. Hinter den Kulissen wird extrem viel gelästert, während nach aussen eine perfekte Einheit verkauft wird. Diese künstliche Fassade wird früher oder später unaufhaltsam bröckeln.
Gemäss meiner Wahrnehmung und den Aussagen der Kollegen existieren private Grenzen für die Geschäftsleitung schlicht nicht. Es wird eine ständige Erreichbarkeit erwartet, während die völlig unorganisierte Planung zu einer dauerhaften Überlastung führt. Erholung oder Feierabend werden direkt als mangelnder Einsatz ausgelegt.
Eine Weiterentwicklung ist in diesem Chaos unmöglich. Es gibt keine Perspektiven, da man primär damit beschäftigt ist, den täglichen unvorhersehbaren Launen der Geschäftsleitung auszuweichen.
Das eigene Grundgehalt war zwar zufriedenstellend, aber das gesamte Lohngefüge im Unternehmen ist absolut intransparent. Es gibt keine klaren Richtlinien, sondern nur komplett individuelle Absprachen. Während bei einigen Personen Anpassungen nach oben vorgenommen werden, stossen andere bei Lohnverhandlungen auf taube Ohren und reklamieren, dass sich überhaupt nichts bewegt. Es regiert auch hier die reine Willkür.
Ein soziales Bewusstsein ist hier meines Wissens nach schlicht nicht existent.
Der Zusammenhalt leidet massiv unter der Führungskultur. Da permanenter Druck herrscht und Fehler sofort gnadenlos instrumentalisiert werden, schaut am Ende jeder nur noch auf sich selbst, um nicht in die Schusslinie zu geraten. Ein echtes Miteinander ist unter diesen Bedingungen unmöglich.
Berufserfahrung wird hier in keiner Weise geschätzt. Man wird mit den internen Systemen komplett allein gelassen, eine echte Unterstützung oder Einarbeitung fanden schlicht nicht korrekt statt. Ältere Mitarbeitende oder Menschen, die eine eigene, fundierte Meinung einbringen, werden von Anfang an systematisch an den Rand gedrängt.
Unprofessionell und absolut destruktiv. Anstatt zu führen und zu unterstützen, wird mit Einschüchterung, Manipulation und permanentem Misstrauen gearbeitet. Kritikfähigkeit ist gleich null vorhanden.
Ein modern eingerichtetes Büro nützt absolut nichts, wenn die menschliche Atmosphäre im Raum komplett vergiftet ist. Die technische Ausstattung rechtfertigt die Missstände nicht.
Intransparent, widersprüchlich und von oben herab.
Kompetenz und Leistung spielen keine Rolle. Gefördert wird nur wer blind gehorcht und alles abnickt. Eine faire oder objektive Beurteilung findet nicht statt.
Die Projekte an sich hätten grosses Potenzial. Jegliche Eigeninitiative und Freude an der Arbeit werden jedoch durch das paranoide Mikromanagement im Keim erstickt.