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BILLA 
AG
Bewertung

Der Arbeitgeber betrügt beim Geld!

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Billa in Graz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich hätte meine Gehaltsabrechnung nicht so genau hinterfragt, wenn ich nicht jeden Tag das Gefühl gehabt hätte, dass von mir 200% Leistung erwartet wird.

Ich wurde als Kassiererin angestellt, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass manche Kolleginnen das völlig ignoriert haben. Es war völlig normal, mich quer durch die Filiale zu rufen, während ich an der Kassa das Wechselgeld zähle, meine Anrufe zu ignorieren, wenn ich den PIN brauchte, mich permanent durch den ganzen Markt zu schicken, sobald einmal keine Kundinnen an der Kassa standen. Und oft ist es in Absurdität ausgeartet: ich bin gerade einmal 3 Meter weggegangen, um eine Kiste ins Regal zu räumen, und schon hat jemand wieder geläutet und ich musste zurückrennen. So konnte man sich auf keine einzige Aufgabe wirklich konzentrieren.

Viele dieser Aufgaben waren meiner Meinung nach Aufgaben für Kolleginnen, die gerade NICHT kassieren, sondern durch den Markt gehen. Dazu gehört auch mindestens, den Müllsack draußen zu wechseln. Dieser war manchmal so übervoll, dass ich den Müll mit bloßen Händen einsammeln musste, weil nichts mehr im Sack geblieben ist. In über einem halben Jahr Arbeit hat mir niemand einmal Handschuhe angeboten. Hilfe habe ich fast nie bekommen.

Außerdem musste ich parallel zur Kassa auch 15 Minuten vor Geschäftsschluss die gesamte Ware von draußen hineinbringen, während noch Kundinnen an mir vorbeiliefen und dann später als offiziell erlaubt den Markt erst verlassen haben – bezahlt wurde dafür nie extra. Für Unterstützung von den älteren Kolleginnen hat es selten gereicht, aber Kritik habe ich dafür ständig bekommen, wenn ich irgendetwas nicht geschafft habe.

Und ich fand diese demonstrative Kontrolle und dieses Misstrauen gegenüber eigenen Mitarbeiterinnen wirklich unangenehm: man darf die -25% Pickerl nicht „zu oft“ verwenden, man muss alle Kassenbons von eigenen Käufen aufbewahren usw.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Personal einstellen, mehr Rabatte anbieten und die Mitarbeiter beim Gehalt nicht hinhalten bzw. unfair behandeln.

Arbeitsatmosphäre

Die älteren Kolleginnen und Kollegen und diejenigen, die schon länger dort arbeiten, verhalten sich sehr arrogant und überheblich. Sie vertrauen dir nie, aber gleichzeitig schieben sie dir ständig alle Aufgaben zu, während sie selbst mit irgendwelchen bekannten Kundinnen plaudern oder im Büro sitzen.

Work-Life-Balance

Zum Thema Work-Life-Balance ist es schwer, etwas Allgemeines zu sagen, da ich Teilzeit gearbeitet habe. Zwar hatte ich fast jede Woche Plusstunden, aber meine Chefin ist mir eigentlich fast immer entgegengekommen, wenn ich zusätzliche freie Tage gebraucht habe. Bei Krankenständen war es dagegen ganz anders. Weil der Arbeitgeber bewusst am Personal spart, musste ich sehr oft arbeiten, obwohl ich Fieber hatte oder starke Zahnschmerzen. Jeder Krankenstand wurde von Bitten begleitet, zumindest einen halben Tag doch zu arbeiten oder den Krankenstand nicht zu verlängern.

Gehalt/Benefits

Das ist eigentlich das Interessanteste. Ich hatte einen Vertrag über 25 Stunden, habe aber zu 90% der Zeit 30 Stunden pro Woche gearbeitet. Nach einiger Zeit habe ich meinen Chef gebeten, entweder meine Überstunden zu reduzieren oder mich auf einen 30-Stunden-Vertrag umzustellen. Zwei Mal wurde ich ignoriert.

Mich hat gestört, dass 13. und 14. Gehalt, Krankenstände und Urlaubstage proportional zu den Vertragsstunden ausbezahlt werden und nicht zu den tatsächlichen geleisteten Stunden. Ich habe deswegen HR kontaktiert und mir wurde gesagt, dass in der Endabrechnung alles berücksichtigt wird und die Differenz auf Basis der durchschnittlich geleisteten Stunden nachbezahlt wird.

Am Ende habe ich im letzten Arbeitsmonat jedoch nichts von dem Versprochenen erhalten – und zusätzlich wurde mir sogar noch ein Teil vom 13. Gehalt abgezogen, obwohl ich länger als ein halbes Jahr dort gearbeitet habe. Wenn nächstes Monat auch keine Korrektur kommt, werde ich mich an die entsprechenden Stellen wenden.

Es gibt außerdem keinerlei Prämien, Rabatte oder Benefits von der Firma – nicht einmal einen Rabatt auf Lebensmittel, um sich in der Pause etwas zu kaufen. Das Einzige, was BILLA bietet, ist ei

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der BILLA ist es streng verboten, abgelaufene Ware kostenlos mit nach Hause zu nehmen – aber mehrere Packungen Fleisch sofort wegwerfen, ist absolut kein Problem.

Kollegenzusammenhalt

Ich will nicht über alle Kolleginnen und Kollegen schlecht reden – die meisten waren wirklich freundlich, aber das war auch nur, weil sie im Feinkost gearbeitet haben und ich an der Kassa. Nur einige meiner direkten Kassenschicht-Kolleginnen waren wirklich korrekt. In meiner Filiale war es ganz normal, dass man mir bei jeder Schicht das Leben schwer gemacht hat, damit ich ja jeden kleinsten Müll selbst wegmache und man hat sich an jeder Kleinigkeit aufgehalten – obwohl ich das sowieso immer automatisch erledigt habe. Gleichzeitig wurde meiner Schichtkollegin nie etwas gesagt, obwohl sie regelmäßig 3 volle Müllsäcke hinterlassen hat und nie den Müllsack draußen gewechselt hat. Das betraf besonders die Marktleiter-Stellvertretung. Die Chefin selbst war im Großen und Ganzen noch freundlich und
Fair

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef hat grundsätzlich immer versucht, Missverständnisse zu lösen. Allerdings waren seine Aufgaben und Vorgaben oft extrem unklar formuliert und haben sich vor allem nie mit den Aufgaben seines Stellvertreters gedeckt.

Arbeitsbedingungen

Alles in Ordnung, aber mich hat das demonstrative Misstrauen der Firma gegenüber neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern extrem gestört. Obwohl ich länger als ein halbes Jahr dort gearbeitet habe und nie Zweifel an meiner Zuverlässigkeit ausgelöst habe, habe ich nie den PIN für die Kassa bekommen – während er gleichzeitig an jede x-beliebige Person gegeben wurde, sobald keine Chefin im Markt war.
Dadurch musste ich sogar bei 1 Cent Differenz wegen einem Leergutbon immer eine Schichtverantwortliche an die Kassa rufen, auf die ich teilweise bis zu 5 Minuten warten musste – wodurch sich für alle Kundinnen und Kunden in der Warteschlange alles verzögert h

Kommunikation

Mit der Kommunikation ist es genauso schlimm. Es gibt keine Meetings, ständig irgendwelche Neuerungen, besonders bezüglich der -25% Pickerl. Man kommt zur Frühschicht und selbst der eigene Chef weiß nicht, wie man sie richtig abbucht – und man sitzt wie ein Іdіоt an der Kassa und hat keine Ahnung, was man machen soll.
Auch in der Mitarbeiter-App wurden oft irgendwelche Aktionen für Mitarbeiter angekündigt, z.B. gratis Gebäck – aber in der Filiale hat das am Ende niemand bekommen. Alles ist absolut intransparent. Selbst der Marktleiter weiß nichts, angefangen bei der Frage, wann und wie Überstunden ausbezahlt werden und wo der Lohnzettel bleibt, bis hin zu der Frage, warum wir seit 3 Monaten keine kleinen Sackerl an der Kassa haben.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

BILLA Team

Liebe/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,

wir haben Deine extrem detaillierte und harte Bewertung aufmerksam gelesen.

Die geschilderten Erfahrungen – insbesondere im Bereich Gehaltsabrechnung, Überstunden, Überforderung und das Verhalten einiger Kolleg:innen – sind inakzeptabel und stehen in eklatantem Widerspruch zu den Werten und Standards der BILLA AG.

Dafür bitten wir Dich aufrichtig um Entschuldigung. Solche Zustände dürfen in keiner BILLA-Filiale herrschen.

Deine Schilderungen zur fehlenden Auszahlung von Überstundendifferenzen, dem 13. Gehalt und unklaren Lohnzetteln sind ein Verstoß gegen unsere internen Richtlinien und die gesetzlichen Bestimmungen.

Wir versichern Dir: Die korrekte und pünktliche Auszahlung des gesamten Gehalts sowie aller Zulagen und Überstunden ist für uns nicht verhandelbar.

Die von Dir beschriebene Situation, krank arbeiten zu müssen, sind Verhaltensweisen, die von der BILLA AG selbstverständlich nicht geduldet werden. Niemand muss arbeiten, wenn er krank ist!

Bitte kontaktiere uns umgehend über peopleculture@billa.at, damit wir den Fall prüfen können.

Wir werden auf Basis Deiner Schilderungen eine detaillierte interne Überprüfung in der genannten Filiale einleiten.

Viele Grüße

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.