Leider massiv verschlechtert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Aufgabe an sich, Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Permanent Stress
Keine Work-Life- Balance
Schlechte Bezahlung
Keine Wertschätzung
Man wird nicht ernst genommen
Viel Geld für Werbung, aber keines für die angemessene Versorgung der Klienten
Es wird an der Basis gespart
Ich habe das Gefühl man will Leute ihne Ausbildung oder nur UBV einstellen um Geld zu sparen, sehr zum Leidwesen der Klienten
Man zahlt für alles: Parkplatz , Essen ,...
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf Qualität achten, qualifiziertes Personal einstellen. Nicht an der Basis sparen
Das Wohl der Klienten in Fokus rücken
Bessere Bezahlung, SEG Zulage
Keine Menschen mkr psychischen Erkrankungen einstellen
Arbeitsatmosphäre
Als ich 2010 in dem Unternehmen begann, wurde auf qualifizierte und gut ausgebildete und psychisch stabile Mitarbeiter noch großen Wert gelegt. Leider begann ab 2016/2017 die große Einsparwelle, es wurde Leute augenommen die selbst psychische Probleme hatten, zum Teil ohne Ausbildung.. Dies wirkte sich immens auf die Arbeitsatmosphäre aus. Die letzten wenigen qualifizierten Mitarbeiter mussten das unqualifizierte Personal quasi "mitversorgen"
Image
Mittlerweile sehr schlecht, darum bekommt das Diakoniewerk kein qualifiziertes Personal mehr. Die langjährigen Baby-Boomer Diakoniewerkler unter denen auch meine Mutter zählt werden bald in Pension gehen und damit ist auch das restliche qualifizierte Personal dahin. Es werden Ausländer ohne Deutschkenntnisse eingestellt, Leute ohne Ausbildung und das spricht sich herum
Work-Life-Balance
Sehr sehr schlecht , mit 25h arbeite ich oft 5 Tage die Woche, früh und spätdienst im wechsel. Oft mehrere Wochenenden hintereinander. Wenn man frei konnte man nicht abschalten, weil man wusste man würde angerufen werden wegen Krankenstand etc. Wenn man nicht abhob wurde man über WhatsApp terrorisiert und es wurde einem ein schlechtes Gewissen gemacht. Immer Überstunden
Gehalt/Benefits
Nach 4 Jahren hab ich den Vergleich. Diakoniewerk zahlt im Sozialbereich am schlechtesten, großer Unterschied zum SWÖ-KV zudem keine SEG-Zulage die man sonst wirklich überall bekommt. Obwohl die Arbeit im diakoniewerk für mich bis jetzt die anstrengendste war auch mit herausfordernden Verhalten beim Klientel.
Kollegenzusammenhalt
Die ersten 5 Jahre im Diakoniewerk hatte ich das Glück in dieser Firma ein super Teamzusammenhalt erfahren zu dürfen, jedoch waren auch die Rahmenbedingungen noch weit besser und man hatte noch genügend Zeit für die Klienten. Leider duch Karenz von mehreren Kolleginnen kam neues Personal, ohne Ausbildung und es kamen die Einsparungen im Sozialbereich. Hausfrau wurde zweiter Dienst, zusätzlich kam noch dass auf den Wohnungen gewaschen wurde, dann Pflege von 7 schwer beeinträchtigen Klienten. Man stand ständig unter Stress und hatte Mühe mit allem rechtzeitig fertig zu werden. Die Unzufriedenheit im Team sank , dass es zu Mobbing, Vorwürfen und zur Spaltung des Teams kam.
Vorgesetztenverhalten
Sehr zurückhaltend und mkr gegenüberpft herablassend, pickte sich immer 2 Mitarbeiter aus denen sehr viel Verantwortung zugeschoben wurde. Zum Schluss wurde ich ausgewählt, bekam Verantwortung für Schnupperer oder Einschulung, Medikamente eintragen, es wurde mir schnell zu viel. Als ich sagt dass dies alles nicht in meiner Verantwortung liege wurde ich nicht ernst genommen. Aussagen wie "das ist halt meine Arbeit". . fielen. Wenn man in Krankenstand ging wurde gleich blöd über einen geredet. Nach meiner Kündigung bekam ich weder Dank noch Anerkennung, weder ein Abschlussgeschenk für 11 Jahre Arbeit in diesem Wohnhaus. Selbst meine 10 Jahres Gutscheine wurden von der Leitung unterschlagen und hab ich nie bekommen.
Arbeitsbedingungen
Viel zu wenig Personal, schwere körperliche Arbeit, sehr hoher Stresslevel. Zum Schluss Mobbing, kein Rückhalt seitens der Leitung. Man kann nicht abschalten, wird selbst in der Freizeit ständig kontaktiert
Kommunikation
Mein Versuch bei der Leitung Probleme anzusprechen scheiterte. Es wurden nur Ausreden gesucht, ich wurde nicht ernst genommen. Man erhielt Antworten wie z.B . wo anders ist es auch nicht besser- jetzt 4 Jahre nach meiner Kündigung kann ich sagen- und ob!
Interessante Aufgaben
Ich habe meine Arbeit wirklich lange geliebt und war sehr engagiert, die Klienten waren mir sehr wichtig . Durch Sparmaßnahmen fiel man leider wieder auf "warm, satt, sauber' zurück, dies hat mich wirklich sehr zermürbt, man hatte keine Zeit mehr individuell auf die Klienten einzugehen und das nahm mir auch nach und nach die Freude an der Arbeit.