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Diakoniewerk
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Leider massiv verschlechtert

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 bei Diakoniewerk Gallneukirchen in Gallneukirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Aufgabe an sich, Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Permanent Stress
Keine Work-Life- Balance
Schlechte Bezahlung
Keine Wertschätzung
Man wird nicht ernst genommen
Viel Geld für Werbung, aber keines für die angemessene Versorgung der Klienten
Es wird an der Basis gespart
Ich habe das Gefühl man will Leute ihne Ausbildung oder nur UBV einstellen um Geld zu sparen, sehr zum Leidwesen der Klienten
Man zahlt für alles: Parkplatz , Essen ,...

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf Qualität achten, qualifiziertes Personal einstellen. Nicht an der Basis sparen
Das Wohl der Klienten in Fokus rücken
Bessere Bezahlung, SEG Zulage
Keine Menschen mkr psychischen Erkrankungen einstellen

Arbeitsatmosphäre

Als ich 2010 in dem Unternehmen begann, wurde auf qualifizierte und gut ausgebildete und psychisch stabile Mitarbeiter noch großen Wert gelegt. Leider begann ab 2016/2017 die große Einsparwelle, es wurde Leute augenommen die selbst psychische Probleme hatten, zum Teil ohne Ausbildung.. Dies wirkte sich immens auf die Arbeitsatmosphäre aus. Die letzten wenigen qualifizierten Mitarbeiter mussten das unqualifizierte Personal quasi "mitversorgen"

Image

Mittlerweile sehr schlecht, darum bekommt das Diakoniewerk kein qualifiziertes Personal mehr. Die langjährigen Baby-Boomer Diakoniewerkler unter denen auch meine Mutter zählt werden bald in Pension gehen und damit ist auch das restliche qualifizierte Personal dahin. Es werden Ausländer ohne Deutschkenntnisse eingestellt, Leute ohne Ausbildung und das spricht sich herum

Work-Life-Balance

Sehr sehr schlecht , mit 25h arbeite ich oft 5 Tage die Woche, früh und spätdienst im wechsel. Oft mehrere Wochenenden hintereinander. Wenn man frei konnte man nicht abschalten, weil man wusste man würde angerufen werden wegen Krankenstand etc. Wenn man nicht abhob wurde man über WhatsApp terrorisiert und es wurde einem ein schlechtes Gewissen gemacht. Immer Überstunden

Gehalt/Benefits

Nach 4 Jahren hab ich den Vergleich. Diakoniewerk zahlt im Sozialbereich am schlechtesten, großer Unterschied zum SWÖ-KV zudem keine SEG-Zulage die man sonst wirklich überall bekommt. Obwohl die Arbeit im diakoniewerk für mich bis jetzt die anstrengendste war auch mit herausfordernden Verhalten beim Klientel.

Kollegenzusammenhalt

Die ersten 5 Jahre im Diakoniewerk hatte ich das Glück in dieser Firma ein super Teamzusammenhalt erfahren zu dürfen, jedoch waren auch die Rahmenbedingungen noch weit besser und man hatte noch genügend Zeit für die Klienten. Leider duch Karenz von mehreren Kolleginnen kam neues Personal, ohne Ausbildung und es kamen die Einsparungen im Sozialbereich. Hausfrau wurde zweiter Dienst, zusätzlich kam noch dass auf den Wohnungen gewaschen wurde, dann Pflege von 7 schwer beeinträchtigen Klienten. Man stand ständig unter Stress und hatte Mühe mit allem rechtzeitig fertig zu werden. Die Unzufriedenheit im Team sank , dass es zu Mobbing, Vorwürfen und zur Spaltung des Teams kam.

Vorgesetztenverhalten

Sehr zurückhaltend und mkr gegenüberpft herablassend, pickte sich immer 2 Mitarbeiter aus denen sehr viel Verantwortung zugeschoben wurde. Zum Schluss wurde ich ausgewählt, bekam Verantwortung für Schnupperer oder Einschulung, Medikamente eintragen, es wurde mir schnell zu viel. Als ich sagt dass dies alles nicht in meiner Verantwortung liege wurde ich nicht ernst genommen. Aussagen wie "das ist halt meine Arbeit". . fielen. Wenn man in Krankenstand ging wurde gleich blöd über einen geredet. Nach meiner Kündigung bekam ich weder Dank noch Anerkennung, weder ein Abschlussgeschenk für 11 Jahre Arbeit in diesem Wohnhaus. Selbst meine 10 Jahres Gutscheine wurden von der Leitung unterschlagen und hab ich nie bekommen.

Arbeitsbedingungen

Viel zu wenig Personal, schwere körperliche Arbeit, sehr hoher Stresslevel. Zum Schluss Mobbing, kein Rückhalt seitens der Leitung. Man kann nicht abschalten, wird selbst in der Freizeit ständig kontaktiert

Kommunikation

Mein Versuch bei der Leitung Probleme anzusprechen scheiterte. Es wurden nur Ausreden gesucht, ich wurde nicht ernst genommen. Man erhielt Antworten wie z.B . wo anders ist es auch nicht besser- jetzt 4 Jahre nach meiner Kündigung kann ich sagen- und ob!

Interessante Aufgaben

Ich habe meine Arbeit wirklich lange geliebt und war sehr engagiert, die Klienten waren mir sehr wichtig . Durch Sparmaßnahmen fiel man leider wieder auf "warm, satt, sauber' zurück, dies hat mich wirklich sehr zermürbt, man hatte keine Zeit mehr individuell auf die Klienten einzugehen und das nahm mir auch nach und nach die Freude an der Arbeit.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Vielen Dank für das ausführliches Feedback und die elf Jahre, die du im Diakoniewerk mitgearbeitet haben. Wir bedauern es sehr, dass du deine Zeit bei uns zuletzt so belastend erlebt hast.

Deine Rückmeldung zeigt auch: Die Rahmenbedingungen im Sozialbereich haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert und manche Herausforderungen, die du beschreibst, kennen auch andere Träger. Di sprichst aber wichtige Punkte an, an denen wir konsequent arbeiten:

Fachkräftebindung und -gewinnung: Wir haben unsere Recruiting-Strategie überarbeitet und setzen verstärkt auf qualifiziertes Personal, Begleitung und Ausbildungsangebote.

Arbeitsbedingungen: Modelle zur besseren Dienstplangestaltung, Springerteams und Entlastungsmaßnahmen wurden schrittweise umgesetzt.

Wertschätzung: Wir investieren sehr viel in Kulturarbeit, damit Wertschätzung, Zusammenhalt im Alltag wieder stärker erlebbar wird.

Vergütung: Es gab in den vergangenen Jahren mehrere kollektivvertragliche Verbesserungen sowie zusätzliche Initiativen in unseren Teams.

Wir sind überzeugt, dass sich seit deiner Zeit - in den letzten vier Jahren - bei uns vieles weiterentwickelt hat. Gemeinsam mit unseren Kolleg:innen gestalten wir diesen Weg kontinuierlich weiter, weil uns wichtig ist: Sinnvolle, tragfähige Arbeitsbedingungen und hochwertige Begleitung für jene Menschen, die uns anvertraut sind.

Wir danken dir für deine offene Rückmeldung und wünschen dir für deine Zukunft persönlich wie beruflich alles Gute.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.