Man sollte die Kirche im Dorf lassen
Verbesserungsvorschläge
Man sollte die Kirche im Dorf lassen und nicht so überheblich an einer idealisierten Meinung festhalten.
Arbeitsatmosphäre
Tagesabhängig.
Grundsätzlich gilt: Relativ wenig Spaß erlaubt.
Image
Nach schlechten Bewertungen scheint das Unternehmen gezielt mit offensichtlich beeinflussten, übertrieben positiven Bewertungen gegenzusteuern. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Arbeitgeber in jeder Kategorie durchgehend 5 Sterne verdient. Die Kritik sollte ernst genommen werden, und es sollte vor allem die Besetzung und das Verhalten in Führungspositionen überdacht werden.
In diesem Jahr haben zudem mehrere Mitarbeiter das Unternehmen verlassen – ein Umstand, der nicht unbedingt auf hervorragende Arbeitsverhältnisse schließen lässt.
Work-Life-Balance
Frei Wünsche & Urlaubstage wurden immer genehmigt. Das muss man dem Arbeitgeber lassen!
Home-Office wäre wünschenswert, da die Arbeit auch von zu Hause aus erledigt werden kann.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten sind faktisch nicht vorhanden. Die Führungspositionen sind nahezu ausschließlich mit Familienmitgliedern oder engen Freunden der Geschäftsführung besetzt. Für andere Mitarbeiter gibt es kaum Chancen, aufzusteigen.
Kollegenzusammenhalt
Es gab im Unternehmen zwei deutlich spürbare Gruppen: einerseits Freunde, Abteilungsleiter und Familienmitglieder der Geschäftsführung, und andererseits die restlichen Mitarbeiter. Leider fehlte es an einem übergreifenden Zusammenhalt zwischen diesen Gruppen. Ein Grund dafür waren die häufigen Lästereien (auch auf Abteilungsleiterebene) und wiederkehrende Meinungsverschiedenheiten.
Vorgesetztenverhalten
Aus meiner Perspektive, die hauptsächlich die Abteilungsleiter betrifft, war das Führungsverhalten mit wenigen Ausnahmen nicht überzeugend. Hinter verschlossenen Türen wurde sehr viel gelästert, was die Arbeitsatmosphäre belastete. Mitarbeiter wurden häufig belächelt oder nicht ernst genommen. Eine Schulung für Führungskräfte, insbesondere in Bezug auf ein respektvolles und professionelles Führungsverhalten, wäre definitiv sinnvoll.
Arbeitsbedingungen
Die Büroflächen sind modern und freundlich gestaltet. Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, einen gut ausgestatteten Kühlschrank mit Getränken nach Wahl sowie MacBooks und iPhones zur privaten Nutzung. Allerdings ist die Nutzung der Geräte an die Firmen-Apple-ID gekoppelt, was die Privatsphäre einschränkt – ein deutlicher Minuspunkt.
Kommunikation
Die Art und Weise, wie kommuniziert wird, war teilweise problematisch. Es schien, als wäre es am besten, immer der Meinung der Vorgesetzten zuzustimmen. Anderenfalls stieß man schnell auf Widerstand. Wenn man sich jedoch fügte, konnte man ein unbeschwertes Arbeitsleben führen.
Gleichberechtigung
Während Abteilungsleiter Home-Office-Tage nutzen konnten, blieb diese Möglichkeit den normalen Mitarbeitern verwehrt. Begründet wurde dies damit, dass die Büroflächen teuer seien und genutzt werden sollten, was aus unternehmerischer Sicht verständlich ist. Allerdings wird der Teamzusammenhalt als weiterer Grund genannt, was nicht überzeugt, da die größten Konflikte und Krisen ohnehin im Büro entstanden.
Interessante Aufgaben
Monotone Aufgaben, ab und zu etwas Abwechslung.