Ihr Unternehmen?

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FH 
Gesundheitsberufe 
OÖ 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gut, aber viel Luft nach oben

2,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gesundheitsstudiengänge unter einem Dach finde ich optimal

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführerin bringt zwar Erfahrung aus einem politisch geprägten Umfeld mit, jedoch ist dieser Führungsstil nicht immer zielführend für eine Fachhochschule, die auf wissenschaftlicher Qualität, operativer Effizienz und fachlicher Eigenverantwortung basiert. Der starke Hang zur politischen Einflussnahme äußert sich unter anderem in einer übermäßigen Einmischung in operative Abläufe, wodurch Entscheidungs- und Handlungsspielräume auf unteren Ebenen eingeschränkt werden. Dieses Mikromanagement wirkt nicht nur demotivierend, sondern lässt auch vermuten, dass die Rolle als strategische Leitung zu wenig wahrgenommen wird. Eine stärkere Fokussierung auf die übergeordneten Aufgaben der Geschäftsführung sowie mehr Vertrauen in die operativen Fachbereiche wären aus Sicht vieler Mitarbeiter*innen wünschenswert.

Verbesserungsvorschläge

Ein zentrales Verbesserungspotenzial liegt in der Besetzung der höchsten Leitungsebene, der Kollegiumsleitung. Die aktuelle Leitung verfügt weder über einschlägige wissenschaftliche Qualifikationen wie ein Doktorat noch über eigene Forschungs- oder Lehrerfahrung, was im FH-Sektor in Österreich ungewöhnlich ist. Während an anderen Fachhochschulen Rektorinnen in der Regel durch fundierte akademische Laufbahnen (inkl. umfangreicher Publikationstätigkeit) legitimiert sind, fehlt diese Basis hier. Dies führt nicht nur intern zu Irritationen, sondern wird auch extern – etwa im Vergleich mit anderen FHs – kritisch gesehen. Die mangelnde fachliche Verankerung zeigt sich zudem in einer zögerlichen, oft unentschlossenen Führung, was strategische Entscheidungen und klare Kommunikation betrifft. Langfristig leidet darunter sowohl das interne Vertrauen als auch das institutionelle Ansehen. Freundlichkeit und grinsen alleine reicht hier eben nicht. Auch wenn es eine Frauen dominierte FH ist, was ich natürlich begrüße, hätte ich mir hier ausnahmsweise einen entscheidungsfreudigeren Mann gewünscht. Sagen wir es so, wir Frauen sind manchmal zu zögerlich und bringen nichts weiter. Männer ticken hier scheinbar anders. Ich sage es mal direkt, jemand der vor dieser Tätigkeit eigentlich einen administrativen Job (Stundenplanung) gemacht hat, ist doch nicht für per se für so eine Position geeignet. Es ist immerhin die Vorgesetzte des gesamten akademischen Betriebes. Das fehlt schlechthin ein großer Kompetenzbereich.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Team HR, Referent*in HR
Team HRReferent*in HR

Liebe*r Kolleg*in,

wir bedauern Ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen, die Sie zu dieser kritischen Stellungnahme bewogen haben. Ihre Rückmeldung nehmen wir ernst.

Gerne laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch mit der Hochschulleitung ein. In einem offenen Gespräch kann Ihre Perspektive gemeinsam aufgegriffen und diskutiert werden – dies ist der Hochschulleitung ein wichtiges Anliegen.

Sollten Sie das nicht wollen, möchten wir an dieser Stelle kurz unsere Sichtweise darstellen.

Die Geschäftsführung nimmt Ihre Hinweise zur Führungs- und Kommunikationskultur ernst. Wir arbeiten stets daran, Entscheidungsprozesse transparent zu gestalten, Vertrauen zu stärken und Eigenverantwortung zu fördern.

Durch die Tätigkeit als Mitglied Lehr- und Forschungspersonal und die Verantwortlichkeit im Aufbau und der Leitung des Kompetenzzentrums für Lernen und Interprofessionalität bringt die gewählte Kollegiumsleitung ihre Expertise in Lehre und Hochschuldidaktik mit ein. Darüber hinaus verfügt sie über fundierte Erfahrung in der Qualitätsentwicklung hochschulischer Lehre und Forschung. Gemeinsam mit der stellvertretenden Kollegiumsleitung bilden sie eine starke Kombination aus didaktischer Innovationskraft und Forschungsexpertise im Bereich der Gesundheitsberufe - aus unserer Sicht eine gute Konstellation, um die strategischen Herausforderungen unserer Fachhochschule erfolgreich zu meistern.

Abschließend nochmals die Einladung zu einem gemeinsamen Dialog mit der Hochschulleitung.

Alles Gute und freundliche Grüße
Christine Würtl

Team Personalmanagement

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.