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Hofer 
Kommanditgesellschaft
Bewertung

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Meine Erfahrung bei Hofer

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hofer Kommanditgesellschaft in Sattledt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da ich in dieser Zeit kein Auto hatte, war das der Arbeitsweg. Nur deswegen versuchte ich mein Glück mit Hofer, ich hab meine Lehre daraus gezogen und bin froh und dankbar, dass meine Gesundheit keinen Schaden genommen hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie allgemein im Handel möglichst viel aus den Mitarbeitern rauszuholen um möglichst viel Profit zu schlagen. Nur Hofer ist hierzu der Spitzenreiter.

Verbesserungsvorschläge

Menschlichkeit und Empathie

Arbeitsatmosphäre

Teilweise wirklich sehr angespannt. Besonders wenn man die Nachmittagsschicht anfängt, ist das zu spüren. Hab oft nachgedacht woran das liegt, aber ich denke, dass jeder der Firma Hofer genügen möchte und alles aus jeden rausholen will um möglichst schnell (genau und ordentlich sei dahin gestellt!!) alles fertig zu bekommen. Lebensqualität bedeutet das für mich nicht.

Kommunikation

Grundsätzlich leider nur das nötigste, und da heißt die Devise - durch selber nachfragen an alle Informationen selber ran kommen. Ansonsten wird nur gesagt, was zu tun ist. Seitens Führungskraft und seitens Kollegen. Anfangs hatte ich teilweise 3 Arbeiten gleichzeitig zu schupfen, da ja das Team einheitlich den Neuen zeigt, das hier nicht pausiert wird.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe in dieser Filiale nicht wirklich das Gefühl gehabt, menschlich begegnet zu werden. Hier herrscht Leistung und Druck, insbesondere ausgehend von Kollegen die schon sehr lang bei Hofer arbeiten. Geredet wird nur während der Pause und wenn abends alle aufeinander warten um geschlossen nach Hause gehen zu können.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich darf man sich beim Einstieg seine Wochenstunden aussuchen, kann es ggf. ändern, ich habe mit 24h angefangen und mit 30h das Dienstverhältnis beendet. Nachdem dann oft 35h eingeteilt waren, weil es im Monatsschnitt gerechnet wird, war es schon sehr stark, wenn man zuhause frisch kochen, Haus putzen und für die Familie da sein möchte. Also bei Hofer nicht auf Kraftreserve fahren, der Job ist nicht zu unterschätzen.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe während meinem Dienstverhältnis gedacht, einen wirklich tollen Filialleiter als Chef gehabt zu haben. Aber nach und nach hat sich herausgestellt, dass er doch nur jedem erzählt, was er hören möchte. Verständlich irgendwie, er ist doch noch sehr jung und er muss das kommunizieren, was sein Vorgesetzter ihm aufträgt. Dass dieser übrigens nur theoretisch unterwegs ist, und noch nie wirklich im Geschäft gestanden ist und selber erfahren hat, wie das in der untersten Hierarchie läuft, (als Mutter, die auch zuhause genug leistet) macht das alles ziemlich unmenschlich, gerade wenn es wie bei mir der Fall war, um einvernehmliche Kündigung geht, weil ich körperlich und dann auch psychisch am Limit war, und ich dann doch selber mit der vollen Kündigungszeit kündigen musste.

Interessante Aufgaben

Mir hat das Backen in der Backbox immer Spaß gemacht. Auch wenn es immer dieselbe Routine war, aber allein wenn man verschwitzt und groggy nach 1 1/4 h Frühbacken aus der Backbox rausgeht und sich das Sortiment im Blickwinkel beim Vorbeigehen ansieht, war es dann doch immer ein tolles Gefühl, das schon so bald in der Früh geleistet zu haben.

Gleichberechtigung

Ich glaube, das hat gepasst.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch das dürfte in Ordnung gewesen sein, die älteren Kollegen hatten ja schon die ich-bin-schon-ewig-lang-beim-Hofer-Ausstrahlung, ich hatte jedenfalls Respekt vor ihnen.

Arbeitsbedingungen

Leistung, Druck. Möglichst schnell in kurzer Zeit. Auch wenn es nicht immer kommuniziert wird, immer stark präsent. Schon allein wenn man sich dem Umfang der Arbeit ansieht. Und wenn man dann regelmäßig hört, heutzutage haben wir schon einen Lenz, früher wars wirklich viel viel mehr und wirklich hart-davon wird das Selbstbewusstsein auch nicht größer.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Medial wird es gut vermarktet. Im Lebensmittelhandel ist aber allgemein traurig, welche Menge an Lebensmittel tagtäglich aufs Konto "Verderb" gebucht wird. Sozialbewusstsein: wenn man abends mit knurrenden Magen das frische Gebäck entsorgt und weiss, dass ein Biss in ein Gebäck ein sofortiger Kündigungsgrund ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt wie im Inserat ausgeschrieben. Ich hatte einen Backboxvertrag, war im Profil ohne Kassa ausgeschrieben, und trotzdem wurde ich anfangs auch angehalten mich an der Kassa anlernen zu lassen. Natürlich langsam und in meinem Tempo. Das heisst aber trotzdem immer aktuell PLU-Nummern lernen, PLU-Challenge vor Dienstbeginn und und und. Auch wenn ich ev. nur für Pausenvertretung eingeteilt werden würde, man muss trotzdem alles lernen obwohl das Gehalt um einiges niedriger ist. Weil ich es immer verneint hatte, war es natürlich nachteilig für mich, was negative Kritik im Team gegen mich einbrachte.

Image

Natürlich ein sehr gutes Marketing. Hofer lässt sich da nicht lumpen. Ich bin leider reingefallen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man Mutter von Teenangern ist, ist es mir zumindest nicht wichtig.

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