Ich würde es nicht weiterempfehlen dort in der Buchhaltung anzufangen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Weiterbildungen sind gerne erwünscht
• E-LKWs
• bezahlte Rauchpausen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• steile Hirachie
• Juniorchefs haben nach meiner Kündigung kein einziges Mal ein Gespräch mit mir gesucht um den Grund für meine Kündigung von mir persönlich zu erfahren. (lief alles über die Abteilungsleiterin)
• ungenau definierte Homeofficeregelung (die meisten Mitarbeiter durften garnicht ins Homeoffice - anderen wird es sogar
2-3x die Woche erlaubt)
• ich habe oftmals darüber gesprochen, was mich stört, leider hat sich nie etwas verbessert. Ich glaube, dass wird es auch nicht mehr.
Verbesserungsvorschläge
• mehr mit Mitarbeitern sprechen (auch mit Mitarbeitern die keine Abteilung leiten)
• Homeofficeregeln klar definieren und diese so einführen, dass diese für alle Mitarbeiter gleichermaßen gelten.
• traditionelle steile Hirachie abschaffen und alle Mitarbeiter gleich behandeln!!!
Arbeitsatmosphäre
Wir waren zu 2 in der Buchhaltung. Meine Abteilungsleiterin war ca 2-3x die Woche im Homeoffice, somit war ich die meiste Zeit alleine im Büro. Die Türen zu anderen Büros waren immer zu. Diese zu öffnen war aufgrund von Informationsaustausch nicht erwünscht. Für mich war es der absolute Horror und mit der Zeit „vereinsamte" ich immer mehr.
Oftmals ohne Arbeit alleine im Büro sitzen und warten bis der Tag vergeht. Hohe Inflationsrate in der Buchhaltung. Soweit ich es mitbekommen habe, haben die meisten nach 0,5-1 Jahr gekündigt so auch ich.
Work-Life-Balance
Homeoffice bei den meisten Mitarbeitern sehr sehr ungewünscht. Am Freitag hatte ich eine Sollzeit von 4h und musste von 8:30-12:30 anwesend sein - hat mit Gleitzeit nicht viel zutun.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen sind immer Willkommen.
Am Tag meiner Prüfung habe ich sogar frei bekommen ohne mir dafür Urlaub zu nehmen.
Gehalt/Benefits
Gehalt war absolut fair bezahlt. Für die paar „Praktikantenarbeiten“ die ich machen durfte sogar fast zuviel ;)
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind wirklich alle sehr nett und hilfsbereit. Ein paar Kollegen gibt es in jeder Firma, die einem nicht zum Gesicht stehen, aber auch mit diesen kann man auf beruflicher Ebene respektvoll zusammenarbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Läuft alles über den Abteilungsleiter. Bei Anliegen sollte man diese mit den Abteilungsleitern besprechen. Konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da es ein eher kleiners Unternehmen ist und ich es schade finde, dass die Vorgesetzten nicht den Anschein machen, gerne bei Probleme und Anliegen für ihre Mitarbeiter da zu sein.
Kommunikation
Man erfährt nur das aller nötigste. Es war auch absolut nicht erwünscht sich abteilungsübergreifend auszutauschen.
So wurde es mir des öfteren vermittelt.
Interessante Aufgaben
In der Buchhaltung wird das meiste nur von der Abteilungsleiterin erledigt. Für mich blieben dadurch hauptsächlich „Praktikantenarbeiten", wie z.B.
scannen, Zetteln in Ordner sortieren, Post öffnen und verteilen, über. Es kam auch des öfteren vor dass ich ohne Arbeit da saß und warten musste dass die Zeit vergeht.
